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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
01.07.2006
Ausgabe:
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Titelthema
Therapiemanagement: Capecitabin und das Hand-Fuß-Syndrom
Der Gebrauch von Capecitabin, einem oralen Fluoropyrimidin, hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, da seine Wirkung vergleichbar mit infusionalem 5-Fluorouracil ist und Studien gezeigt haben, dass das Toxizitätsprofil vergleichbar geringer ausfällt (1). Capecitabin wird als Monosubstanz, aber auch in Kombination mit anderen Chemotherapeutika, wie z.B. Oxaliplatin, Irinotecan oder Docetaxel verabreicht und ist für die Behandlung einer Reihe von Tumorentitäten zugelassen (2). Eine typische Nebenwirkung durch die Behandlung mit Fluoropyrimidinen, aber auch anderen Chemotherapeutika, wie z.B. Doxorubicin, Vinorelbin und Docetaxel ist das so genannte Hand-Fuss-Syndrom (HFS), oder die palmar-plantare Erythrodysästhesie (3-5). Das HFS erscheint als eine erythematöse Hautveränderung der Handinnenflächen und Fußsohlen und wird klinisch in drei verschiedene Stadien eingeteilt, das vom schmerzlosen Erythem ohne Beeinträchtigung des täglichen Lebens (Grad1) bis hin zur schmerzhaften ulzerativen Dermatitis, die zu Funktionseinschränkungen (Grad 3), führen kann.
Cetuximab-bedingte Hautveränderungen: Bedeutung und Behandlung
Mit Cetuximab und Bevacizumab sind zwei Antikörper für die Behandlung des Kolorektalen Karzinoms zugelassen worden, die das therapeutische Armamentarium deutlich bereichern. Bevacizumab hat in Kombination mit Standardchemotherapie die Zeit bis zur Progression und das Gesamtüberleben signifikant verlängert. Cetuximab, ein Antikörper gegen den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) zeigt bei chemotherapierefraktären Kolorektalen Karzinomen Ansprechraten, die denen einer 5-FU-Bolustherapie in der Erstlinientherapie vergleichbar sind (etwa 10%). In Kombination mit Irinotecan sind die Ansprechraten bei chemotherapierefraktären Patienten etwa doppelt so hoch (Cunningham et al. 2004). Die klinische Aktivität beider Antikörper ist in mehreren Studien bei verschiedenen Tumoren schlüssig belegt, beide Substanzen sind in die Behandlungsalgorithmen des Kolonkarzinoms implementiert. Dennoch fordern beide Substanzen durch ihr von konventionellen Chemotherapeutika komplett verschiedenes Nebenwirkungsprofil besondere Aufmerksamkeit und ein gewisses Umdenken der behandelnden Ärzte. Der folgende Beitrag widmet sich der Bedeutung und Behandlung des akneähnlichen Hautausschlags (acne-like skin rash) unter Cetuximab, einem Phänomen, das auch unter einer Therapie mit Hemmern der EGFR-Tyrosinkinase auftritt (z.B Erlotinib, Gefitinib).
 
Studie
Gesundheitsbezogene Lebensqualität beim lokal begrenzten Prostatakarzinom
Die Behandlung maligner Tumorerkrankungen hat in den letzten Jahren an Bedeutung und Erfolgsaussichten gewonnen. Aufgrund neuer Methoden des Screenings werden Karzinome immer häufiger in einem frühen, klinisch lokalisierten Stadium diagnostiziert. Mitbedingt durch die Verbesserung der medizinischen Therapiemöglichkeiten wird die Heilungschance dadurch positiv beeinflusst. Kurative Methoden wie die operative Therapie und die Strahlentherapie sind daran vornehmlich beteiligt. Sie verlängern das krankheitsfreie Überleben, werden aber auch begleitet von einschränkenden Neben- und Spätfolgen. Neue Therapieverfahren müssen somit nicht nur hinsichtlich ihres Gewinnes an Überlebenszeit, sondern auch hinsichtlich ihrer Folgewirkungen beurteilt werden. In der Onkologie wird die Aufmerksamkeit zunehmend darauf gerichtet, Behandlungsmaßnahmen einzusetzen, welche die Lebensqualität der Patienten so wenig wie möglich beeinträchtigen. Bei der Therapie des lokal begrenzten Prostatakarzinoms wird daher große Hoffnung auf innovative Verfahren wie die endoskopische extraperitoneale radikale Prostatektomie (EERPE) und die permanente interstitielle Brachytherapie (PBT) gesetzt. Als Vorteil beider Methoden wird neben dem minimal-invasiven Charakter des Eingriffs insbesondere eine niedrigere Rate an lebensqualitätsmindernden Folgebeschwerden diskutiert. Im Rahmen der Outcome-Forschung kann die Lebensqualitätsmessung beim lokalisierten Prostatakarzinom heute als integraler Bestandteil neben der Untersuchung von Überlebenszeiten, Remissions- und Rezidivraten der Patienten angesehen werden. Der Beitrag folgt der Fragestellung, wie sich beide Verfahren hinsichtlich der posttherapeutischen Lebensqualität darstellen.
 
Kongressbericht
Update der APEX-Studie bestätigt Überlebensvorteil unter Bortezomib
Auf der jüngsten Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) stand das multiple Myelom im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Diskussion. Und zwar, weil das therapeutische Spektrum dieser Erkrankung derzeit eine deutliche Erweiterung erfährt. So zeigen die neuesten Ergebnisse der APEX-Studie auch weiterhin, dass Velcade® (Bortezomib) als einziges Medikament einen signifikanten Überlebensvorteil bietet – sogar in der Monotherapie. In einem Gespräch am Rande des Kongresses äußerte sich Studienleiter Dr. Paul G. Richardson, Assistant Professor of Medicine, Harvard Medical School und Clinical Director des Dana-Farber Cancer Institute, Boston, zum Update der Phase-III-Untersuchung, zur Wirksamkeit, Verträglichkeit und dem weiteren Potenzial von Bortezomib.
 
Pharmabericht
Weitere Therapieoptimierung bei Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen
Rund 85% aller Chemotherapien bei Tumorerkrankungen führen unbehandelt zu Übelkeit und Erbrechen. Diese Nebenwirkungen sind nicht nur äußerst belastend für die Patienten, sondern können den Erfolg einer Chemotherapie in Frage stellen, da es schlimmstenfalls zum Therapieabbruch kommen kann. Trotz wesentlicher Verbesserungen in der antiemetischen Prophylaxe und Therapie besteht im klinischen Alltag immer noch Optimierungsbedarf. Mit der Entwicklung von Palonosetron (Aloxi®), einem 5-HT3-Rezeptor-Antagonisten der zweiten Generation mit langer Halbwertszeit und hoher Rezeptorbindungsaffinität gelang nun ein weiterer entscheidender Schritt in Richtung Therapieoptimierung. Professor Carsten Bokemeyer, Hamburg, bestätigte auf einem Symposium anlässlich des Deutschen Krebskongresses in Berlin: „Mit Palonosetron sind wir wieder ein deutliches Stück vorangekommen, um unsere Patienten im klinischen Alltag besser zu versorgen.“
Dreh- und Angelpunkt sind die Kommunikation und die suffiziente schmerztherapeutische Versorgung
Spezielle Aspekte der onkologisch-palliativmedizinischen Versorgung diskutierten Dr. Klaus Reckinger aus Herne und der bekannte norwegische Palliativmediziner Prof. Stein Husebo aus Bergen während eines Grünenthal-Symposiums im Rahmen des Deutschen Krebskongresses 2006 in Berlin. Im Zentrum standen die individuelle Aufklärung und die Patientenautonomie sowie Kommunikation und ethischer Umgang. Muss eine Aufklärung immer und zu jedem Zeitpunkt vollständig erfolgen? Wie geht man um mit dem mutmaßlichen Willen der Patienten, die sich in einer Phase befinden, in der sie dem Chaos der Gefühle unterlegen sind? Und wie kann ein Arzt im heutigen Klinikalltag ein intensives Gespräch mit sterbenden Patienten führen?
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