Journal Onkologie

Aktuelles

Medizin

Amivantamab: Subkutane Darreichungsform in allen Linien des EGFR-mutierten NSCLC zugelassen

Ab sofort ist Amivantamab in allen Linien des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit EGFR-Mutationen gleichermaßen als subkutane (s.c.) und als intravenöse (i.v.) Darreichungsform zugelassen. Die s.c. ist im Vergleich zur i.v. Darreichungsform mit einer reduzierten Häufigkeit verabreichungsbedingter Reaktionen (IRR bzw. ARR) sowie mit Applikationsvorteilen verbunden.
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Gesundheitspolitik
EU-Fahrplan für bessere genetische Beratung bei Krebs

EU-Fahrplan für bessere genetische Beratung bei Krebs

Damit personalisierte Krebstherapien ihr volles Potenzial entfalten können, brauchen Patient:innen einen verlässlichen Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Eine europaweite Delphi-Studie unter Leitung des Universitätsklinikums Würzburg benennt fünf konkrete Maßnahmen, um die wichtigsten Hindernisse für die Implementierung der Genetik in der Krebsprävention und -behandlung zu beseitigen und die genetische Beratung nachhaltig zu stärken. Ziel ist es, allen Betroffenen in der EU zur richtigen Zeit die individuell passende Therapie zu ermöglichen.
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Medizin
Markteinführung von Retifanlimab beim fortgeschrittenen Analkarzinom und beim fortgeschrittenen Merkelzellkarzinom

Markteinführung von Retifanlimab beim fortgeschrittenen Analkarzinom und beim fortgeschrittenen Merkelzellkarzinom

Die Europäische Kommission hat Retifanlimab in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel zur Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit metastasiertem oder inoperablem lokal rezidivierendem Plattenepithelkarzinom des Analkanals (SCAC) zugelassen [1]. Mit der Markteinführung steht der PD-1-Inhibitor zudem als Monotherapie zur Erstbehandlung des metastasierten oder rezidivierenden, lokal fortgeschrittenen Merkelzellkarzinoms (MCC) zur Verfügung. Beide Erkrankungen sind durch eine steigende Inzidenz und einen hohen Therapiebedarf gekennzeichnet.
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Medizin
Neue Schwachstelle bei therapieresistentem Brustkrebs entdeckt

Neue Schwachstelle bei therapieresistentem Brustkrebs entdeckt

Forschende der Philipps-Universität Marburg haben einen neuen Ansatz zur Behandlung spezieller therapieresistenter Formen des Brustkrebses identifiziert, genauer: des hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Mamakarzinoms. In experimentellen Modellen konnten sie zeigen, dass Tumorzellen, die gegen moderne Standardmedikationen wie CDK4/6-Inhibitoren resistent geworden sind, eine bislang unerkannte metabolische Verwundbarkeit entwickeln. Medikamente wie Metformin oder Dichloracetat, die in den Energiestoffwechsel eingreifen, versetzen diese Zellen unter massiven Energiestress und lösen ihr Absterben aus. Die Ergebnisse veröffentlichen die Forschenden jetzt in der Fachzeitschrift Cell Death & Disease [1].
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O-Ton Onkologie Staffel 9

Lungenkrebsscreening: Teamplay von Radiologie bis Hausarztpraxis

Warum scheitert die Lungenkrebsprävention in Deutschland und was soll das neue Lungenkrebsscreening daran ändern? In dieser Folge von O-Ton Onkologie sprechen Dr. Judith Besseling und Elisa Sophia Breuer mit Prof. Dr. Torsten Bauer, Chefarzt der Klinik für Pneumologie an der Lungenklinik Heckeshorn am Helios Klinikum Emil von Behring, Berlin. Der ehemalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) gibt Einblicke in den Implementierungsprozess des Lungenkrebsscreenings in Deutschland, wie die Teilnahme ablaufen wird und warum dieses Programm nur zusammen mit Angeboten zur Rauchentwöhnung erfolgreich sein kann. Außerdem: Ein Blick auf internationale Vorbilder, wissenschaftliche Learnings aus Polen, UK und USA und auf die Frage, wie Deutschland verhindern kann, dass weiterhin die große Mehrheit der Lungenkrebspatient:innen an der Erkrankung stirbt.
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Medizin
PSA-Screening bei Prostatakrebs so effektiv wie Mammographie

PSA-Screening bei Prostatakrebs so effektiv wie Mammographie

Das Prostatakrebs-Screening auf Basis eines PSA-Bluttests schneidet bei der Erkennung von Krebserkrankungen und beim Vermeiden von Überdiagnosen wahrscheinlich vergleichbar gut ab wie das Mammographie-Brustkrebs-Screening, so das Ergebnis einer neuen Analyse der PROBASE-Studie unter der Leitung von Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Die Ergebnisse wurden auf dem Kongress der Europäischen Vereinigung für Urologie (EAU) in London vorgestellt.
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Medizin

Frühes HR+, HER2- Mammakarzinom: EMA bestätigt erweiterten Einsatz von Abemaciclib in der Adjuvanz

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Aktualisierung der Fachinformation für Abemaciclib zugelassen, um die Daten der monarchE-Studie zum Gesamtüberleben (OS) aufzunehmen. In der monarchE-Studie führte Abemaciclib zusätzlich zur adjuvanten endokrinen Therapie (ET) bei Frauen und Männern mit frühem, Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem (HER2-) Mammakarzinom und erhöhtem Rezidivrisiko zu einer statistisch signifikanten Verlängerung des OS in der ITT-Population.
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Kolorektales Karzinom
DKK 2026

Metastasiertes kolorektales Karzinom: Verlängerung der Überlebenszeit und Erhalt der Lebensqualität

Beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ist neben der Verlängerung der Überlebenszeit der Erhalt der Lebensqualität ein wichtiges Behandlungsziel mit zunehmender Relevanz in späteren Therapielinien. Angesichts der ungünstigen Prognose in fortgeschrittenen Stadien ist der Forschungsbedarf hoch. Die Verleihung des „Takeda Forschungspreises CRC“ im Rahmen des Deutschen Krebskongresses 2026 in Berlin unterstützt dieses Engagement.
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Gesundheitspolitik

Mehr Praxisärzte – aber auch mehr Patientenzeit?

In den Praxen gibt es mehr Ärzt:innen, und mittlerweile sind sie im Schnitt sogar ein kleines bisschen jünger - doch die Behandlungskapazitäten für die Patient:innen bleiben oft angespannt und regional unterschiedlich. Ende vergangenen Jahres waren 191.875 Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen in der Versorgung von Kassenpatient:innen tätig. Das waren 2.324 mehr als Ende 2024, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) miteilte. Zugleich verstärkt sich aber ein Trend zu flexiblerem Arbeiten.
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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Belantamab-Mafodotin für Menschen mit rrMM ab April verfügbar

Belantamab-Mafodotin steht ab 1. April in Deutschland zur Verfügung und ist bei Erwachsenen zur Behandlung von rezidiviertem oder refraktärem Multiplen Myelom indiziert in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason (BVd) bei Patient:innen, die bereits mindestens eine Therapie erhalten haben oder in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (BPd) bei Patient:innen, die bereits mindestens eine Therapie, darunter Lenalidomid, erhalten haben.
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