EHA 2026
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EHA 2026
Melflufen in der Behandlung des Multiplen Myeloms: Therapiefortschritt und Patientenmanagement
Die Behandlungslandschaft des Multiplen Myeloms (MM) hat sich in den vergangenen Jahrzehnten fundamental gewandelt. Durch neuartige Wirkstoffe und verbesserte Behandlungsstrategien hat sich das mediane Gesamtüberleben (OS) von etwa zwei Jahren in den 1980er Jahren seit 2010 nahezu verdreifacht. Mit diesem kontinuierlichen therapeutischen Fortschritt erreichen heute mehr als die Hälfte der Patient:innen 3 oder mehr Therapielinien. Parallel dazu bleibt die Behandlungspipeline für das MM hochaktiv. Doch trotz der Fortschritte durch die Einführung moderner Immuntherapien wie CAR-T-Zellen und bispezifischen Antikörper stehen Ärzt:innen vor erheblichen Herausforderungen, wenn die Patient:innen gegenüber den primären Wirkstoffklassen eine Resistenz entwickeln. Besonders ungünstig ist die Prognose bei triple-class refraktären Patient:innen, deren Erkrankung unter Proteasom-Inhibitoren, immunmodulatorischen Substanzen und Anti-CD38-Antikörpern fortschreitet. Die zeigt den hohen Bedarf an Optionen ab der 4. Therapielinie wie z.B. Melflufen auf. Auf dem Kongress der European Hematology Association (EHA) 2026 in Stockholm wurde der Einsatz des first-in-class Peptid-Wirkstoff-Konjugats (PDC) als Viertlinientherapie diskutiert.
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