Donnerstag, 21. März 2019
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Aktuelle Themen

News

MOLIT Symposium: Personalisierte Medizin im Behandlungsalltag

Das erste Symposium von MOLIT (Institut für personalisierte Medizin) eröffnete einen neuen Dialog zur personalisierten Medizin im Behandlungsalltag und gelangte zu folgenden Kernergebnissen: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse schneller zu Patienten bringen, stärkere Rückkopplung von Erfahrungen der Kliniken sowie der Patienten in die Forschung, über Grenzen der Fachdisziplinen hinaus gemeinsam daran arbeiten, den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen.

Personalisierte Therapie des NSCLC: Empfehlung zur Erst- und Zweitlinientherapie

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom wird in Deutschland jährlich bei über 17.000 Frauen und mehr als 33.000 Männern neu diagnostiziert (1). Im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie stellte Prof. Dr. med. Wolfgang Brückl, Nürnberg, neue Therapieoptionen vor. Unter dem Titel „Ein Rennen über mehrere Runden“ diskutierte Brückl die von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische...

Forschungsförderung: Die Rolle von Thrombozyten im Tumorwachstum

Die Wissenschaftlerin Dr. med. univ. Monika Hämmerle, PhD, vom Institut für Pathologie der Universitätsmedizin Halle (Saale) hat erfolgreich eine Max-Eder-Nachwuchsgruppenförderung der Deutschen Krebshilfe eingeworben. Für ihr Projekt erhält sie über 4 Jahre rund 700.000 Euro. Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg und das Institut für Pathologie unterstützen das Vorhaben mit zusätzlichen Mitteln.

Krebsoperationen: Minimalinvasive Verfahren möglich

Gallenblase und Blinddarm entfernen heute die meisten Chirurgen ohne langen Schnitt. Nun zeichnet sich in der Medizin ein weiterer Paradigmenwechsel ab: Immer mehr Studien belegen, dass minimalinvasive Operationen auch bei bösartigen Erkrankungen einerseits zu besseren Ergebnissen führen als offene Eingriffe, was den frühen Verlauf nach der Operation betrifft. Andererseits werden auch keine Nachteile beim Langzeitüberleben beobachtet. „Voraussetzung ist ausreichend...

Artikel

Kombinierter Ansatz von Mensch und Software: Die richtigen Entscheidungen in der Präzisionsonkologie treffen

Basierend auf molekulargenetischen oder klinischen Eigenschaften zielt die Präzisionsmedizin darauf ab, die bestwirksame Therapie für den individuellen Patienten zu finden. Laut der amerikanischen „Precision Medicine Initiative“ soll die Präzisionsmedizin Einzug in die Praxis eines jeden Onkologen erhalten. Eine wesentliche Voraussetzung für die Anwendung präzisionsonkologischer Therapien ist die molekulargenetische Untersuchung patienteneigener...

Interventionell-radiologische Therapien in der Behandlung von neuroendokrinen Tumoren

Neben der Erstlinienbehandlung von neuroendokrinen Tumoren (NET) mit chirurgischer Resektion des Primarius und medikamentöser Therapie bietet die interventionelle Radiologie (IR) wirksame und sichere minimal-invasive Therapien sowohl in der kurativen als auch in der palliativen Behandlung von NET. Die Vorteile der perkutanen Ablationsverfahren liegen in der kurativen Therapie v.a. in der Behandelbarkeit von irresektablen NET und von Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko. Auch im...

Neuroendokrine Neoplasien: Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie (PRRT)

Neuroendokrine Neoplasien (NEN) oder Neuroendokrine Tumoren (NET) sind mit einer Inzidenz von 3-5/100.000 bzw. 2% (1, 2) aller Neoplasien des gastroenteropankreatischen (GEP)-Systems als eine seltene Tumorentität einzuordnen. Sie bilden eine stark heterogene Gruppe von epithelialen Tumoren und weisen charakteristischerweise eine starke membranöse Expression des Somatostatin-Rezeptors (SSTR) auf. Die SSTR-Subtypen, insbesondere Subtyp 2, 3 und 5 bilden nicht nur den Angriffspunkt...

Therapiealgorithmen: Systemische medikamentöse Therapie bei NET

Da neuroendokrine Tumoren (NET) verhältnismäßig langsam wachsen und eine Metastasenbildung erst spät erfolgt, ist die operative Entfernung bei resektablen Tumoren die effektivste Therapieoption. Darüber hinaus stehen NET-Patienten verschiedene zielgerichtete Therapien und Chemotherapien zur Verfügung (Abb. 1 und 2), die unter www.therapiealgorithmen.de in Form von Algorithmen eingesehen werden können. Die Therapie von NET sollte interdisziplinär...

Aktuelle strahlentherapeutische Therapieoptionen in der Behandlung des Leberzellkarzinoms

Das Hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist die sechsthäufigste Tumorerkrankung und die dritthäufigste Todesursache weltweit (1). Die operative Entfernung oder die orthotope Lebertransplantation stellen kurative Therapieoptionen zur Behandlung des HCC dar. Ein Großteil der an HCC erkrankten Patienten sind jedoch für diese therapeutischen Maßnahmen nicht geeignet. Gründe dafür sind z.B. chronische Leberfunktionsstörungen, internistische...

Indikationen zu Resektion und Transplantation beim HCC

Die Therapie des Leberzellkarzinoms (HCC) bei gleichzeitig vorliegender Leberzirrhose richtet sich im auf die Leber beschränkten Stadium nach Tumorgröße, -anzahl und einer eventuellen Invasion größerer Gefäße (Makroinvasion). In den frühen Tumorstadien, d.h. bei solitären Tumoren oder bei multifokalen Tumoren innerhalb der Mailand-Kriterien (max. 3 Knoten, max. Durchmesser 3 cm) stellen die Leberresektion und -transplantation die Verfahren der...

Videos

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    Prof. Dr. med. Axel Hauschild, Kiel 
    Melanom: Update vom ESMO 2018 

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    8:53

    Prof. Dr. med. Eckart Laack, Hamburg 
    Aktuelle Therapieoptionen des ALK-positiven NSCLC 

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    9:32

    Prof. Dr. med. Michael Untch, Berlin 
    Gipfelstürmer 2018 - Interview mit Prof. Dr. Untch zu für den klinischen Alltag besonders wichtigen Punkte der aktuellen AGO- und S3-Leitlinie 

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    8:51

    Prof. Dr. med. Christian Jackisch, Offenbach 
    Gipfelstürmer 2018 - Interview mit Prof. Dr. Jackisch über die neuen Wege in der Systemtherapie des Mammakarzinoms. 

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    5:03

    Prof. Dr. med. Nadia Harbeck, München 
    Gipfelstürmer 2018 - Interview mit Prof. Dr. Nadia Harbeck über die Highlights aus San Antonio