Montag, 21. September 2020
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Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III

Die adjuvante Therapie mit Pembrolizumab (Keytruda®) verbessert im Langzeitverlauf die Prognose von Patienten mit einem komplett resezierten Melanom im Stadium III und hohem Rezidivrisiko erheblich. Wie Prof. Alexander Eggermont, Utrecht, Niederlande, beim virtuellen ESMO-Kongress 2020 berichtete, verlängerte der PD-1-Inhibitor in der EORTC 1325-MG/KEYNOTE-054-Studie gegenüber Placebo das rezidivfreie Überleben (RFS) in der Gesamtpopulation und in allen...

NSCLC: Zulassungsempfehlung für Nivolumab + Ipilimumab in Kombination mit 2 Zyklen einer Chemotherapie als Erstlinienbehandlung

Der CHMP hat für Nivolumab + Ipilimumab in Kombination mit 2 Zyklen einer Chemotherapie als Erstlinienbehandlung des metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen. Der Zulassungsantrag beruht auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie CheckMate-9LA, die ein signifikant verbessertes Gesamtüberleben bei zuvorunbehandelten Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom zeigte. Ein klinischer Nutzen der Kombination von...

HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen

Patienten mit hereditärem Von-Hippel-Lindau-Syndrom (VHL) weisen ein erhöhtes Risiko auf, an verschiedenen Tumoren zu erkranken, u.a. am klarzelligen Nierenzellkarzinom (RCC). Die Erkrankung wird dadurch verursacht, dass die Inaktivierung des VHL-Gens auf Chromosom 3p26 zur konstitutiven Aktivierung des onkogenen Transkriptionsfaktors HIF-2α führt. Dies wiederum kann nicht nur maligne Wachstumsprozesse in der Niere auslösen, sondern auch Manifestationen in anderen...

Artikel

Chirurgie maligner Nebennierentumoren

Die Verdachtsdiagnose eines Nebennierenrindenkarzinoms aus der Vielzahl unterschiedlicher Nebennierentumoren beruht allein auf den Ergebnissen aus Eigen- und Familienanamnese, genetischen Untersuchungen, Hormonanalysen im Blut und Urin sowie denen verschiedener bildgebender Verfahren. Die präoperative, histologische Sicherung der Verdachtsdiagnose durch Punktion des Tumors ist in den meisten Fällen kontraindiziert. So wird die Operations­indikation allein aufgrund des Verdachts...

Liquid Biopsy-Diagnostik bei Sarkomen

Knochen- und Weichgewebssarkome sind seltene, maligne Tumoren mesenchymalen Ursprungs, die überwiegend dem Stütz- und Bindegewebe entstammen. Etwa 50% der Patienten mit Sarkomen erfahren ein lokales Tumorrezidiv oder Metastasen und ca. 30% der Patienten versterben innerhalb der ersten 10 Jahre nach Diagnosestellung. Diagnostische und therapeutische Entscheidung basieren zunehmend auf molekulargenetischen Untersuchungen des jeweiligen ­Tumors. Sarkome umfassen eine Vielzahl an...

Möglichkeiten der biologischen Rekonstruktionen bei Knochentumoren

Knochensarkome weisen eine Häufigkeit von 0,2% aller malignen Tumoren auf und gehören damit zu den seltenen Erkrankungen (1). Das Osteosarkom zählt mit ca. 200 Fällen pro Jahr in Deutschland zu den häufigsten Knochentumoren, gefolgt von den Chondrosarkomen und Ewing-Sarkomen. Trotz zunehmender moderner Prothesen, die beispielsweise durch eine Modifikation der Oberflächenbeschaffenheit der bakteriellen Biofilmbildung entgegenwirken (2), besteht immer noch ein...

Online-gestützte Beratungstools für BRCA1/2-Mutationsträgerinnen

Frauen mit einer BRCA-Mutation haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Brust- bzw. Eierstockkrebs zu erkranken. Digitale Beratungstools könnten die komplexe Beratung von BRCA-Mutationsträgerinnen unterstützen und eine informierte Entscheidung hinsichtlich Vorsorgeuntersuchungen und prophylaktischer Maßnahmen fördern. Dieser Beitrag bietet eine Übersicht über online-gestützte Beratungstools für Ratsuchende mit BRCA-Mutation. Anhand...

Das Ovarialkarzinom – wesentliche Neuerungen der aktuellen S3-Leitlinie

Das Ovarialkarzinom ist der weltweit siebthäufigste Tumor bei Frauen und tritt bevorzugt in der Postmenopause auf. Die Erkrankung ist durch hohe Inzidenz und Letalität gekennzeichnet, da sie infolge fehlender spezifischer Symptome bei der Mehrzahl der Patientinnen erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert wird. Hinsichtlich Diagnostik und Therapie stellt das Ovarialkarzinom entsprechend nach wie vor eine Herausforderung dar. In einem Interview mit Prof. Dr. Barbara...

Videos

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    Prof. Dr. Arthur Gerl, Facharztpraxis für Hämatologie und Onkologie, München 
    Aktuelle Daten zur Checkpoint-Inhibition beim malignen Melanom 

    0/5 Sternen

    Prof. Dr. Arthur Gerl, Facharztpraxis für Hämatologie und Onkologie, München, Prof. Dr. med. Gustavo Baretton, Universitätsklinikum Dresden, Prof. Dr. med. Sebastian Stintzing, Charité Berlin 
    ASCO-Highlights zur translationalen Medizin 

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    16:48

    Prof. Dr. Henning Schulze-Bergkamen, Marien-Hospital Wesel 
    Krebs-Patienten, die an COVID-19 erkranken, haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und zu versterben 

    0/5 Sternen
    29:20

    Prof. Dr. Arthur Gerl, Facharztpraxis für Hämatologie und Onkologie, München 
    Aktuelle positive Studienergebnisse beim Urothel- und Prostatakarzinom 

  • 0/5 Sternen
    15:24

    Prof. Dr. Stefan Hammerschmidt, Klinikum Chemnitz 
    Translationale Medizin: NGS-Testung als Chance für Patienten mit seltenen Tumoren