Kongressberichte
Kolorektales Karzinom
DKK 2026
Metastasiertes kolorektales Karzinom: Verlängerung der Überlebenszeit und Erhalt der Lebensqualität
Beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ist neben der Verlängerung der Überlebenszeit der Erhalt der Lebensqualität ein wichtiges Behandlungsziel mit zunehmender Relevanz in späteren Therapielinien. Angesichts der ungünstigen Prognose in fortgeschrittenen Stadien ist der Forschungsbedarf hoch. Die Verleihung des „Takeda Forschungspreises CRC“ im Rahmen des Deutschen Krebskongresses 2026 in Berlin unterstützt dieses Engagement.
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Entitätsübergreifend
DKK 2026
Langzeitüberleben bei Krebs: Checkpoint-Inhibitoren fördern die Lebensqualität
Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) können das Überleben deutlich verlängern. Dies führt zu Langzeitplateaus, die vor einigen Jahren bei vielen Indikationen noch undenkbar waren. Das Langzeitüberleben bei Krebs hat großen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen.
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Mammakarzinom
DKK 2026
Wirksam aber toxisch – ADCs beim mTNBC richtig managen
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) erobern die Krebstherapie insbesondere im Bereich der soliden Tumoren. ADCs bestehen aus einem monoklonalen Antikörper, der über einen Linker mit einem zytotoxischen Wirkstoff verbunden ist. ADCs der 3. Generation, wie Sacituzumab govitecan (SG) haben eine hohe Wirksamkeit. Dies führt allerdings auch zu erhöhter Toxizität, die eines entsprechenden Therapiemanagements bedarf.
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NSCLC
DKK 2026
NSCLC: Moderne Therapieregime mit Durvalumab oder Osimertinib
Anlässlich des Deutschen Krebskongress (DKK) 2026 in Berlin erörterten Expert:innen im Rahmen eines Symposiums moderne Therapiestrategien nach EGFR-Mutationsstatus und Resektabilität beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC).
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Kopf-Hals-Tumoren
DKK 2026
Kopf-Hals-Tumoren: Die perioperative Immuntherapie mit Pembrolizumab in der Praxis
Die Phase-III-Studie KEYNOTE-689 ist wegweisend für die Therapie von lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren (LA-HNSCC, locally advanced head and neck squamous cell carcinoma). Die Ergebnisse sind vielversprechend, aber wer kommt für eine die perioperative Immuntherapie infrage?
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Mammakarzinom
DKK 2026
Mammakarzinom mit niedriger HER2-Expression: Zielgerichtete Strategien nach endokriner Therapie
Zu den zielgerichteten therapeutischen Interventionen nach endokriner oder endokrin-basierter Erstlinientherapie zählen beim Hormonrezeptor (HR)-positivem (HR+)/HER2-negativem (HER2-) Brustkrebs PARP-Inhibitoren wie Olaparib oder Talazoparib bei Patient:innen mit BRCA-Keimbahnmutationen, PIK3-Inhibitoren wie Alpelisib und Inavolisib oder der AKT-Inhibitor Capivasertib aber auch Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs).
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
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Entitätsübergreifend
DKK 2026
Knochenschutz ist essenziell für die Lebensqualität
Antiresorptiva sind etablierte supportive Therapien bei Knochenmetastasen und therapieassoziierter Osteoporose und spielen vor allem für die Lebensqualität von Langzeitüberlebenden eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines Symposiums beim Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin diskutierten Experten aktuelle Aspekte der Osteoonkologie.
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Kolorektales Karzinom
DKK 2026
Metastasiertes kolorektales Karzinom: Optimierte Therapiepfade mit Liquid Biopsy und Deeskalationsstrategien
Auch beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) sind Biomarker-gerichtete Therapiepfade von großer Relevanz. Dr. Sebastian Stintzing, Professor für Hämatologie und Onkologie mit Schwerpunkt Medizinische und Internistische Onkologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, plädierte anlässlich des 37. Deutschen Krebskongresses in Berlin unter anderem dafür, neben der Gewebediagnostik auch eine Liquid Biopsy (LB) einzusetzen.
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Prostatakarzinom
DKK 2026
Prostatakarzinom mit PTEN-Defizienz: duale Inhibition verlängert medianes rPFS signifikant
Biomarker-Testungen, wie PTEN-Alterationen, haben Einfluss auf die Therapieentscheidungen beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom. Dr. Eva Hellmis, Urologin in Duisburg, verdeutlichte dies am Beispiel der Studienergebnisse aus CAPItello-281 zu Capivasertib plus Abirateron versus Placebo plus Abirateron.
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Hämatologie
DKK 2026
Therapie des rezidivierten Multiplen Myeloms: Überlebensvorteil bei frühem Einsatz der CAR-T-Zelltherapie
Die einmalige Infusion von Ciltacabtagen autoleucel (Cilta-cel) führt bei Patient:innen mit rezidiviertem Multiplem Myelom (MM) zu einer signifikanten Verlängerung des progressionsfreien (PFS) und des Gesamtüberlebens (OS).
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Entitätsübergreifend
DKK 2026
Onkologie von morgen – welche neuen Entwicklungen sind am Horizont?
Der Fortschritt in der Onkologie ist gekennzeichnet durch Sprunginnovationen. Ein Symposium beim 37. Deutschen Krebskongress beleuchtete zunächst, welche Substanzklassen in jüngerer Vergangenheit zu einem Paradigmenwechsel geführt hatten, und warf dann einen Blick in die Zukunft: Welche innovativen Substanzen könnten zu weiteren Therapiedurchbrüchen führen und wie wird Künstliche Intelligenz (KI) die Onkologie von morgen prägen?
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE | DKK 2026
Multiples Myelom, Myelofibrose und Impfen: Praxis-Tipps für Hämato-Onkolog:innen
Neue Leitlinien-Updates zum Multiplen Myelom (MM) und zur Myelofibrose bringen relevante Änderungen für die klinische Praxis. Auch aktuelle Empfehlungen zum Impfen bei hämato-onkologischen Erkrankungen wurden beim Deutschen Krebskongress 2026 vorgestellt.
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Entitätsübergreifend
DKK 2026
Neurofibromatose Typ 1 – Selumetinib ergänzt Behandlung in jeder Altersgruppe ab 1 Jahr
In Deutschland leben schätzungsweise rund 500.000 Menschen mit einem Krebsdispositionssyndrom. Während hereditärer Brust- und Eierstockkrebs oder familiärer Darmkrebs gut bekannt sind und nationale Konsortien für eine standardisierte Versorgung der Betroffenen sorgen, sind seltenere Syndrome weitgehend unbekannt und landesweite Netzwerke fehlen. Die Therapie der seltenen Neurofibromatose Typ 1 (NF1) sollte mit Zentrumsanbindung erfolgen, wobei die systemische Therapie mit einem MEK-Inhibitor heimatnah erfolgen kann. Seit kurzem können auch erwachsene Betroffene und Kinder ab 1 Jahr mit dem MEK-Inhibitor Selumetinib behandelt werden.
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SCLC
DKK 2026
Kleinzelliges Lungenkarzinom: Nächstes Ziel Langzeitüberleben
Vorsichtiger Optimismus beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom: Die Immunchemotherapie (ICT) ist in der Erstlinie bereits etabliert, nun entwickeln sich Erhaltungskonzepte. In der Zweitlinie bahnt sich mit DLL3-gerichteten Therapien eine Innovation an. Prof. Dr. Niels Reinmuth, München-Gauting, sah guten Grund für Zuversicht. „Wir werden in den nächsten ein, zwei Jahren eine Vielzahl von neuen Daten sehen, die dieses Krankheitsspektrum auf den Kopf stellen“, sagte er zu Beginn eines Symposiums beim Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin.
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Urothelkarzinom
ASCO-GU 2026
Avelumab-Erhaltungstherapie beim Urothelkarzinom: Langzeit-Real-World-Daten zeigen günstiges Überleben
Die Zulassung von Avelumab als Erstlinien-Erhaltungstherapie beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie JAVELIN Bladder 100. Doch wie sieht die Anwendung im klinischen Alltag aus? Die japanische JAVEMACS-Studie liefert nun umfassende Real-World-Daten mit einer medianen Beobachtungszeit von 34 Monaten. Die retrospektive Chartanalyse an 349 Patient:innen zeigt ein medianes Gesamtüberleben von 30,6 Monaten ab Start der Erhaltungstherapie und identifiziert prognostische Faktoren, die bei Therapieinitiierung berücksichtigt werden sollten.
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Urologische Tumoren
ASCO-GU 2026
Nebennierenmetastasen: Strahlentherapie und interventionelle Therapie im Vergleich
Bei Nebennierenmetastasen im oligometastatischen Setting stehen neben der systemischen Therapie lokale Verfahren wie eine Strahlentherapie und eine interventionelle Therapie zur Verfügung. Eine multizentrische retrospektive Analyse mit 245 Patient:innen verglich nun direkt beide Ansätze hinsichtlich Überleben, lokaler Kontrolle und Verträglichkeit.
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Urothelkarzinom
ASCO-GU 2026
Tumor-DNA im Urin und Blut als Biomarker bei muskelinvasivem Blasenkarzinom
Die NIAGARA-Studie hatte bereits gezeigt, dass die Zugabe von perioperativem Durvalumab zur neoadjuvanten Chemotherapie und radikalen Zystektomie (RC) das ereignisfreie (EFS) und Gesamtüberleben (OS) bei Patient:innen mit muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC) signifikant verbessert. Eine explorative Biomarker-Analyse untersuchte nun den Stellenwert von Tumor-DNA im Urin (utDNA) und zirkulierender Tumor-DNA im Blut (ctDNA) als prognostische Marker. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des ASCO Genitourinary Cancers Symposium 2026 präsentiert.
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Nierenzellkarzinom
ASCO-GU 2026
Metastasiertes Nierenzellkarzinom: Metastasierungsort bestimmt Wirksamkeit von ICI-Kombinationen
Eine neue retrospektive Analyse, die auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium vorgestellt wurde, untersucht die unterschiedliche Wirksamkeit von Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI)-Kombinationen und ICI-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI)-Kombinationen in Abhängigkeit vom Metastasierungsort beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC). Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse zur personalisierten Therapieauswahl anhand des Metastasierungsmusters.
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Prostatakarzinom
ASCO-GU 2026
CAPItello-281: Lebensqualität bleibt unter Capivasertib plus Abirateron bei mHSPC erhalten
Bei Patient:innen mit PTEN-defizientem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) – einer Subgruppe mit Verlust des Tumorsuppressor-Gens PTEN – besteht ein hoher Bedarf an zielgerichteten Therapien. Die Phase-III-Studie CAPItello-281 zeigte bei Patient:innen mit de novo mHSPC bereits eine signifikante Verlängerung des radiografischen progressionsfreien Überlebens durch die Kombination aus Capivasertib und Abirateron. Nun wurden beim ASCO-GU 2026 die Ergebnisse zu den sekundären Endpunkten Lebensqualität und Verträglichkeit präsentiert.
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Urothelkarzinom
ASCO-GU 2026
ELEVATE UC-I: Neue Real-World-Daten zu Nebenwirkungsprofilen von Erstlinientherapien beim Urothelkarzinom
Die aktualisierte Analyse der Studie ELEVATE UC-I liefert umfassende Real-World-Daten zur Sicherheit moderner Erstlinientherapien beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom (la/mUC). Die retrospektive Kohortenstudie zeigt deutliche Unterschiede in den Nebenwirkungsprofilen zwischen den verschiedenen Behandlungsregimen anhand von 7.984 Patient:innen aus der Premier Healthcare Database.
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