Prostatakarzinom
2 Min|
ESMO 2026
Perioperative hormonelle Therapie der alleinigen Operation beim Hochrisiko-Prostatakarzinom überlegen
Die radikale Prostatektomie einschließlich Dissektion der Beckenlymphknoten ist ein Standard mit kurativem Anspruch beim lokalisierten oder lokal fortgeschrittenen Hochrisiko-Prostatakarzinom. In der Phase-III-Studie PROTEUS hat eine einjährige perioperative Therapie mit Apalutamid und einer Androgendeprivation (sechs Monate vor und sechs Monate nach der Operation) sowohl das pathologische Ansprechen als auch das metastasen- und das rezidivfreie Überleben signifikant verbessert. Weil auch der Kontrollarm hier eine perioperative Androgendeprivation erhalten hatte, wurde in einer Substudie, die Alberto Briganti, Mailand, beim ESMO-Kongress in Madrid vorstellte, auch noch die alleinige chirurgische Therapie getestet.
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