Journal Onkologie

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Magenkarzinom
Kasuistik: Hohe Wirksamkeit von Zolbetuximab + mFOLFOX6 bei junger Patientin mit fortgeschrittenem Magenkarzinom

Kasuistik: Hohe Wirksamkeit von Zolbetuximab + mFOLFOX6 bei junger Patientin mit fortgeschrittenem Magenkarzinom

Sandor Bako, Facharzt für Hämatologie und Onkologie, MVZ West GmbH Erkelenz, berichtet über den Fall einer 37-jährigen Patientin mit fortgeschrittenem Claudin-18.2-positivem Adenokarzinom des Magens vom Siegelringzell-Typ. Unter der Therapie mit Zolbetuximab in Kombination mit Chemotherapie wurde ein ausgeprägtes Ansprechen beobachtet und eine Remission erreicht. Zolbetuximab richtet sich gegen Claudin 18.2 und ist in Kombination mit Fluoropyrimidin- und Platin-haltiger Chemotherapie zur Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem inoperablem oder metastasiertem HER2-negativem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (AEG) zugelassen, deren Tumoren Claudin-18.2-positiv* sind [1, 2].
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Mammakarzinom
Fortgeschrittenes ER+/HER2- Mammakarzinom mit PIK3CA/AKT1/PTEN-Alteration(en): Zielgerichtete Therapie mit Capivasertib + Fulvestrant
Fortgeschrittenes ER+/HER2- Mammakarzinom mit PIK3CA/AKT1/PTEN-Alteration(en)

Zielgerichtete Therapie mit Capivasertib + Fulvestrant*

Capivasertib + Fulvestrant* ist – basierend auf den Ergebnissen der CAPItello‑291‑Studie – indiziert für die Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit Östrogenrezeptor-positivem (ER+), HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs mit einer oder mehreren PIK3CA/AKT1/PTEN-Alteration(en) nach Rezidiv oder Progression der Erkrankung während oder nach einer endokrinen Therapie [1, 2]. Eine frühzeitige Gewebetestung auf diese Alterationen kann dabei den Zugang zum Regime eröffnen [2].
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SCLC
ED-SCLC-Therapie in der Versorgungsrealität

ED-SCLC-Therapie in der Versorgungsrealität: Interpretation und Einordnung von Real-World-Studien

Neue Medikamente werden auf Basis von randomisierten kontrollierten Studien (RCT) zugelassen. Allerdings entspricht die Patientenpopulation meist nicht dem Behandlungsalltag. So werden beispielsweise Erkrankte mit schlechtem Allgemeinzustand oder Komorbiditäten ausgeschlossen. Dadurch fehlen RCT wichtige Informationen, die jedoch durch Real-World-Studien (RWS) generiert werden können. Diese ergänzen RCT mit Resultaten aus der klinischen Praxis, wobei die methodische Qualität und mögliche Limitationen der RWS bedacht werden müssen [1]. Mehrere vergleichende RWS mit Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit geben derzeit Hinweise für einen günstigen Verlauf einer ED-SCLC (kleinzelliges Lungenkarzinom im Stadium Extensive Disease)-Therapie mit dem PD-L1 (programmed cell death-ligand 1)-Inhibitor Durvalumab als Erstlinientherapie von Beginn der Induktion an [2-4].
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Gesundheitspolitik

Kassen fordern Bedenkzeit bei Selbstzahlerleistungen

Die gesetzlichen Krankenkassen fordern eine Stärkung der Patientenrechte bei häufig angebotenen Selbstzahlerleistungen in Arztpraxen. Nötig seien hinreichende Aufklärung und auch eine Bedenkzeit, sagte das Vorstandsmitglied des Kassen-Spitzenverbands, Martin Krasney, im brandenburgischen Kremmen. Patient:innen sollten zunächst nach Hause gehen und sich informieren können, ehe sie sich entscheiden.
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Medizin

Triple-negativer Brustkrebs: EU-Zulassung von Sacituzumab Govitecan als erstes ADC in der Erstlinie

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Sacituzumab Govitecan als Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patientinnen mit inoperablem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs (TNBC) erteilt, die zuvor noch keine systemische Therapie erhalten haben und nicht für eine Therapie mit PD-1- oder PD-L1-Inhibitoren in Frage kommen. Sacituzumab Govitecan ist das erste Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), das in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein für die Erstlinienbehandlung des metastasierten TNBC zugelassen wurde.
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Medizin

mCRC: Zulassungserweiterung für Encorafenib

Die Europäische Kommission hat eine Zulassungserweiterung für Encorafenib in der Indikation metastasiertes Kolorektalkarzinom (mCRC) erteilt. Diese umfasst den Einsatz des Kinase-Inhibitors, der selektiv auf die BRAFV600E-Mutation abzielt, in Kombination mit Cetuximab und FOLFOX (Folinsäure, 5-Fluorouracil, Oxaliplatin). Indiziert ist diese Therapie zur Behandlung therapienaiver erwachsener Patient:innen mit BRAFV600E-mutiertem mCRC. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie BREAKWATER. In dieser erreichten Patient:innen mit der Kombination aus Encorafenib plus Cetuximab plus mFOLFOX6 gegenüber einer Standardtherapie signifikant verbesserte Werte bezüglich Gesamtüberleben (OS), progressionsfreiem Überleben (PFS) und objektiver Ansprechrate (ORR) [1].
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Medizin

Living Guideline Lungenkarzinom aktualisiert: Neue Empfehlungen zu Immuntherapie und Operabilität

Die S3-Leitlinie „Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms“ ist jetzt in einer aktualisierten Fassung abrufbar. Die wichtigsten Neuerungen betreffen die Systemtherapie beim kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC), die Bewertung der Operabilität beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) sowie interventionelle Therapieverfahren. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) haben 29 weitere Fachgesellschaften und Organisationen an der Überarbeitung mitgewirkt [1].
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Gesundheitspolitik

Logopäden-Mangel führt zu monatelangen Wartezeiten

Wer in Deutschland eine logopädische Behandlung benötigt, muss mancherorts monatelang auf einen Therapieplatz warten oder wird von Praxen erst gar nicht aufgenommen. Grund dafür seien fehlende Logopädinnen und Logopäden, sagte die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie, Dagmar Karrasch, der Deutschen Presse-Agentur. Um die Versorgung langfristig zu sichern, seien unter anderem politische Reformen nötig. Der Berufs- und Fachverband kommt heute (Freitag) zu einem zweitägigen Kongress in Weimar zusammen.
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