Mammakarzinom
ASCO 2026
HR+/HER2- eBC: NATALEE-Genexpressionsanalysen bestätigen therapeutischen Vorteil von Ribociclib über Subgruppen hinweg
Erkrankte mit Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem frühem Mammakarzinom (HR+/HER2- eBC) mit erhöhtem Rückfallrisiko profitieren von der Ergänzung der adjuvanten endokrinen Therapie (ET) mit einem CDK4/6-Inhibitor (CDK4/6i). So verbesserte die Kombination aus Aromataseinhibitor (AI) und Ribociclib in der Phase-III-Studie NATALEE das Überleben ohne invasive Erkrankung (iDFS) gegenüber einem alleinigen AI signifikant [1]. Beim Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurden nun Daten zur prognostischen und prädiktiven Bedeutung der Genexpressionsergebnisse der Erkrankten zu Therapiebeginn (baseline) präsentiert [2]. Die Analyse der größten Datensammlung aus Tumorproben einer Studie zur adjuvanten CDK4/6i-Therapie beim HR+/HER2– eBC unterstrich den therapeutischen Nutzen der Behandlung mit Ribociclib und ET über verschiedene HR+/HER2– eBC-Populationen hinweg.
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