Journal Onkologie

Gesundheitspolitik

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Trump streicht Empfehlung für Kinderimpfungen zusammen

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump empfiehlt weniger Impfungen für Kinder und will Kombi-Impfungen künftig auf mehrere Arztbesuche verteilen lassen. Per Dekret verfügte Trump im Beisein seines umstrittenen Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr., fortan nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als zentrale Empfehlungen für alle Kinder anzuerkennen. Ob die Anordnung unmittelbare Auswirkungen haben wird, war zunächst unklar. Ein ähnlicher Umbau der Impfpolitik war im März von einem Bundesgericht vorläufig gestoppt worden, zudem liegen viele Befugnisse zu Impfregeln bei den Bundesstaaten.
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Präventionsoffensive: KBV fordert Neustart bei der Vorbeugung

ie Menschen in Deutschland sind nach Ansicht von Kassenärztechef Andreas Gassen im internationalen Vergleich häufig dicker, rauchen mehr und treiben weniger Sport. Hier müsse der neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) ansetzen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und verlangte einen Neustart bei der Prävention.
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Weitere 35,4 Millionen Euro für Comprehensive Cancer Center

Deutsche Krebshilfe setzt Förderung der Onkologischen Spitzenzentren fort

Die Deutsche Krebshilfe setzt ihre Förderung der Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center, CCCs) fort und entwickelt das Netzwerk weiter. Mit den Universitätskliniken Kiel, Lübeck und Mannheim werden drei neue Standorte als Teile von CCC-Verbünden in das Förderprogramm aufgenommen. Damit profitieren auch hier zukünftig Krebspatient:innen von der Arbeit eines CCCs. Für die Weiterförderung mehrerer Zentren hat die Deutsche Krebshilfe insgesamt 35,4 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre bereitgestellt.
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Kretschmer fordert Gesamtkonzept für Rente und Pflege

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat noch einmal nachdrücklich Änderungen an den geplanten Reformen des Bundes bei der Rente und Pflege eingefordert. „Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, darf im Alter nicht dafür bestraft werden, dass er in den 90er-Jahren für deutlich niedrigere Löhne gearbeitet oder Phasen der Arbeitslosigkeit durchstehen musste“, betonte Kretschmer in Dresden und verbreitete diese Botschaft auch auf der Plattform X.
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Primärversorgung: Künftig immer zuerst zum Hausarzt?

Patient:innen sollen voraussichtlich künftig weit stärker als bisher zuerst zu ihrer Hausarztpraxis gehen müssen. Das ist das erklärte Kernziel der für den Herbst angekündigten Gesundheitsreform. Für die Versicherten könnte das bedeuten, dass sie in der Hausarztpraxis vermehrt von Teams betreut werden, in denen ihre Ärztin oder ihr Arzt nur eine von mehreren Funktionen übernimmt. Ein Konzept des Sozialverbands Deutschland (SoVD), das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zeigt, wie dies aussehen könnte.
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Mehrkosten für Rollatoren und Hörgeräte steigen

Die Mehrkosten, die Krankenversicherte für Rollatoren, Hörgerät und andere Hilfsmittel aus eigener Tasche zahlen, sind im vergangenen Jahr im Schnitt um jeweils 10 auf 159 Euro gestiegen. Laut einem Bericht des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen bezogen die Versicherten 78% der Hilfsmittel mehrkostenfrei. Dies liege im Trend der vergangenen Jahre. Wer einen Rollator, ein Hörgerät oder Schuheinlagen benötigt, muss den Eigenanteil zahlen.
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Warken will Krankheits-Vorbeugung ausbauen

Angebote zum Vorbeugen von Erkrankungen sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken stärker ausgebaut werden. Das Gesundheitssystem leiste eine hochwertige und umfassende Versorgung im Krankheitsfall, sagte die CDU-Politikerin anlässlich einer Auftaktveranstaltung für eine geplante Präventionsoffensive. „Künftig müssen wir aber noch besser darin werden, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.“ Prävention sei keine Nebensache. Angebote sollten stärker im Alltag verankert werden.
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Sparpaket - Wie gesichert sind stabile Beiträge?

Das umkämpfte Sparpaket der schwarz-roten Koalitionbei den Gesundheitsausgaben ist beschlossene Sache - doch wie gesichert ist jetzt auch der Schutz vor höheren Beiträgen? Die gesetzlichen Krankenkassen sehen eine Stabilisierung erreicht, aber keinen Spielraum mehr für Abschwächungen. „Wir haben jetzt eine solide Grundlage dafür, dass die Krankenkassenbeiträge in den kommenden zwei Jahren insgesamt stabil bleiben können“, sagte der Chef des Spitzenverbands, Oliver Blatt, der Deutschen Presse-Agentur. „Luft ist da allerdings nicht.“ Es sei wichtig, alle Maßnahmen konsequent umzusetzen. Bundestag und Bundesrat hatten den Weg für das Sparpaket freigemacht. Es soll die Kassen 2027 von stark steigenden Ausgaben entlasten, um erneute Beitragserhöhungen zu verhindern. Dafür kommen Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken, Apotheken und Pharmabranche - aber etwa auch höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern. Laut Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wird eine auf 18,8 Milliarden Euro angewachsene Lücke geschlossen.
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Warken will Online-Krankschreibungen stoppen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verteidigt die Pläne der schwarz-roten Koalition, die verpflichtende Krankschreibung ab dem ersten Tag einzuführen und die telefonische Krankschreibung abzuschaffen. „Niemand muss bei Krankheit zwingend in die Arztpraxis", sagte die CDU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es sei zwar das Ende der telefonischen Krankschreibung vereinbart, nicht aber die Möglichkeit eines Attests per Video.
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Frankreich beschließt Sterbehilfe für Schwerkranke mit Auflagen

In Frankreich ist künftig Sterbehilfe für schwer kranke Menschen nach streng festgelegten Regeln erlaubt. Die Nationalversammlung in Paris verabschiedete nach langer parlamentarischer Debatte mit 291 Ja- und 241-Nein-Stimmen ein Gesetz, das unheilbar Erkrankten im fortgeschrittenen Stadium und bei unerträglichen Leiden die Möglichkeit des assistierten Suizids eröffnet. Dies gilt auch, wenn die Erkrankte oder der Erkrankte eine Behandlung abbricht oder ablehnt. Allerdings muss die oder der Erkrankte den Wunsch nach Sterbehilfe frei und klar an eine Ärztin oder einen Arzt richten können und sich der Tragweite bewusst sein.
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