Journal Onkologie

Gesundheitspolitik

Gesundheitspolitik
 1 Min|

Sollten Drogerien wie dm Augenscreenings anbieten dürfen?

Die Drogeriekette dm bietet seit letztem Jahr Augenscreenings für 14,95 Euro in ausgewählten Filialen an. Die Auswertung per KI soll Erkrankungen wie Grünen Star erkennen und ist ärztlich geprüft. Dm betont: Das Angebot verbessert den Zugang zur Vorsorge, besonders in Regionen mit Ärztemangel. Die Wettbewerbszentrale klagt dagegen: Es verstoße gegen das Heilpraktikergesetz und gefährde medizinische Standards. Das Landgericht Karlsruhe hat nun über die Rechtmäßigkeit des Angebots verhandelt.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Weitere Inhalte:
Gesundheitspolitik
 4 Min|

Weniger junge Menschen konsumieren Alkohol – Rauschtrinken bleibt aber weiterhin auf hohem Stand

Immer weniger Jugendliche und junge Erwachsene trinken Alkohol und das Durchschnittsalter beim ersten Glas Alkohol ist gestiegen – das zeigen die Daten der Drogenaffinitätsstudie 2025 zum Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nun veröffentlicht hat. Besonders auffällig: Im Vergleich zur vorherigen Befragung 2023 konsumierten weniger junge Frauen Alkohol, auch beim Rauschtrinken gab es bei ihnen einen signifikanten Rückgang. Bei Jugendlichen und jungen Männern blieb das Rauschtrinken aber weiterhin auf einem hohen Niveau.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 3 Min|

Pflegeversicherung im Minus: Defizit erhöht Druck auf Pflegereform

Die Finanznöte der Pflegeversicherung spitzen sich angesichts stark steigender Ausgaben weiter zu. In der ersten Hälfte des Jahres lief ein Defizit von 770 Millionen Euro auf, wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen mitteilte, der auch die Pflegekassen vertritt. Voraussichtlich im Oktober würden die Einnahmen nicht mehr reichen, um die Pflegeleistungen voll zu finanzieren. Bis zum Jahresende brauche es dann nochmals 500 Millionen Euro. Der Druck für die geplante Pflegereform der Koalition wächst damit weiter.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Patientenschützer fordert mehr Hilfen zur Suizidprävention

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz dringt auf einen deutlich stärkeren Ausbau von Unterstützungsangeboten zum Vorbeugen von Suiziden. „Die Bundesregierung ignoriert das Ausmaß des Hilfebedarfs“, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Länder seien in der Pflicht, flächendeckende Krisendienste bereitzustellen. Wenn das Netz der Hilfe halten solle, brauche es jährliche Unterstützung in zweistelliger Millionenhöhe.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

E-Rezept für Heil- und Hilfsmittel stößt auf breite Zustimmung

Das elektronische Rezept für Medikamente ist mittlerweile Alltag. Laut einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa sind 83 Prozent der Menschen in Deutschland dafür, dass auch andere Verordnungen wie zum Beispiel für Physiotherapie oder Kompressionsstrümpfe künftig digital ausgestellt werden können. Die höchsten Zustimmungswerte gibt es bei jüngeren Erwachsenen bis 39 Jahre (91 Prozent). Auch eine große Mehrheit der älteren Befragten ab 60 Jahren (74 Prozent) befürwortet die elektronische Variante. Hohe Zustimmungswerte gibt es auch bei den Erwerbstätigen (90 Prozent).
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 4 Min|
Broad Consent der Medizininformatik-Initiative erweitert

Patienteneinwilligung zur Obduktion und Forschungsdatennutzung wird bundesweit standardisiert möglich

Die Plattform für Obduktionen und Pathologie (NATON) des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) hat eine Ergänzung zum bundesweit eingesetzten Broad Consent der Medizininformatik-Initiative (MII) entwickelt: das Modul "Einwilligung zur Obduktion“. Damit können Patient:innen jetzt bundesweit einheitliche ihre Einverständnis zur Obduktion und Forschungsdatennutzung geben.
Lesen Sie mehr