Mittwoch, 20. Januar 2021
Navigation öffnen

Metastasen

© Juan Gärtner - Fotolia

Eine Metastase ist die Absiedelung eines bösartigen Tumors in entferntes Gewebe. Krebszellen wandern im Blut (hämatogene Metastasen) oder der Lymphe (lymphogene Metastasen), siedeln sich in anderen Körperteilen an und vermehren sich dort.

Ob ein Tumor metastasieren kann, hängt davon ab, ob er in Blut- oder Lymphgefäße druchbricht.

Die Heilungschancen einer Krebserkrankung werden durch die Metastasierung erheblich verschlechtert. Dies hängt jedoch auch von der jeweiligen Art und Lokalisation des Karzinoms ab. Metastasen werden oft nicht bei der Erstdiagnose, sondern erst im weiteren Behandlungsverlauf festgestellt. Wenn Fernmetastasen eines Tumors entdeckt werden, liegen häufig auch zahlreiche Mikrometastasen vor.

Man unterscheidet nach der TNM-Klassifikation lokale Metastasen, regionäre Metastasen und Fernmetastasen.

Lokale Metastasen entstehen in der unmittelbaren Nähe des Primärtumors durch das Verschleppen von bösartigen Tumorzellen in das umliegende Gewebe.

Regionäre Metastasen entstehen, wenn sich Tumorzellverbände in die Lymphgefäße ablösen und in den Lymphknoten festsetzen.

Fernmetastasen entstehen, wenn Tumorzellverbände sich in entfernten Organen absiedeln.

Registrieren Sie sich jetzt und nutzen Sie
das gesamte Angebot unserer Plattform

Jetzt registrieren

News

SABCS 2020: Aktualisierte Daten der DESTINY-Breast01 zeigen hohe Wirksamkeit von Trastuzumab Deruxtecan und ein langes Therapieansprechen

Das neue Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) kann die Therapiesequenz beim HER2-positiven (HER2+) Brustkrebs verändern. Nach den aktualisierten Daten der DESTINY-Breast01 Studie (1), die in einer „Spotlight Poster Discussion“ auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2020 präsentiert wurden, erreichten stark vorbehandelte Patientinnen mit metastasiertem HER2+ Brustkrebs ein medianes progressionsfreies Überleben (mPFS) von...

mikroRNA hemmt das Wachstum: Regulatorisches Biomolekül könnte Ansatz gegen Brustkrebs sein

Die Entwicklung von Metastasen und der Befall lebenswichtiger Organe ist neben dem unkontrollierten Wachstum der Krebszellen die Hauptursache für einen ungünstigen Krankheitsverlauf bei Brustkrebs. Ein weiteres Problem für eine erfolgreiche Behandlung: Tumorzellen können sogenannte Resistenzen entwickeln, wodurch sie nicht mehr auf eine Therapie mit Medikamenten reagieren. Mit Hilfe einer Förderung durch die Claudia-Lucas-Stiftung ist es Forschern der...

Punktgenaue Behandlung mit Gamma Knife bei Kopf-Tumoren

Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München setzt ein neues System zur radiochirurgischen Behandlung von Kopf-Tumoren ein: Das Gamma Knife. Durch hochpräzise Bestrahlungsgeräte können Tumore und Metastasen gezielt bestrahlt und zerstört und umliegendes gesundes Gewebe geschont werden. Die ambulante Behandlung ist grundsätzlich keine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Als erste gesetzliche Kasse in Bayern übernimmt die...

15. Interdisziplinäres NEN-Symposium: Nuklearmedizinische Theragnostik im fachübergreifenden Diskurs

19 renommierte Referenten aus den Fachbereichen Onkologie, Gastroenterologie, Endokrinologie, Nuklearmedizin, Chirurgie und Radiologie kamen Anfang Dezember zum 15. Interdisziplinären NEN-Symposium zusammen. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen in der Behandlung neuroendokriner Neoplasien (NEN) vorgestellt und diskutiert. Im Fokus stand neben den aktuellen Leitlinienempfehlungen und einem interaktiven Tumorboard unter anderem auch die Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie bei...

Positive CHMP-Stellungnahme für Tucatinib zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten HER2+ BC

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur hat eine positive Bewertung verabschiedet, in der die Zulassung von Tucatinib in Kombination mit Trastuzumab und Capecitabin für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit HER2-positivem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs (BC) empfohlen wird, die zuvor mindestens 2 Anti-HER2-Behandlungsschemata erhalten haben (1).

Ramucirumab: Bestätigter Standard in der Zweitlinie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms

Auf der virtuellen Jahrestagung 2020 der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) war die Therapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms ein wichtiges Thema, denn diese Patienten haben per se eine schlechte Prognose. Mit Ramucirumab (Cyramza®) (1), einem Antikörper gegen den Rezeptor 2 des Vascular Endothelial Growth Factors (VEGF), hat sich ein neuer Standard für die Zweitlinientherapie etabliert, der diesen Patienten eine...

Videos

  • Video Overlay Video Frame Prof. Dr. med. Volkmar Müller: ZNS Register BrainMet
    0/5 Sternen
    2:00

    Prof. Dr. med. Volkmar Müller, Stellvertretender Klinikdirektor, Leiter konservative gynäkologische Onkologie, Klinik und Poliklinik für Gynäkologie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 
    Prof. Dr. med. Volkmar Müller: ZNS Register BrainMet 

    Video Overlay Video Frame Daten zu nab-Paclitaxel in der Neoadjuvanz und zum metastasierten Mammakarzinom
    0/5 Sternen
    05:49

    Prof. Dr. med. Christian Jackisch, Offenbach 
    Daten zu nab-Paclitaxel in der Neoadjuvanz und zum metastasierten Mammakarzinom 

  • Video Overlay Video Frame Leptomeningeale Metastasen richtig diagnostizieren und angemessen behandeln
    0/5 Sternen
    05:12

    Prof. Dr. med. Tobias Pukrop, Regensburg 
    Leptomeningeale Metastasen richtig diagnostizieren und angemessen behandeln