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Medizin

Beiträge zum Thema: Onkologie

16. Dezember 2015

Junger MCD-Patient gewinnt Lebensqualität mit Siltuximab wieder

Ein junger Patient, bei Diagnose 22 Jahre, mit multizentrischem Morbus Castleman (MCD), dessen Erkrankung in keinem Zusammenhang mit einer HIV- oder HHV-8 Infektion steht, profitierte von einer Behandlung mit Siltuximab (Sylvant®) plus Best Supportive Care (BSC). Davon berichteten die behandelnden Ärzte Professor Dr. Uwe Platzbecker und Dr. Raphael Teipel, beide Dresden. Seit der Behandlung mit Siltuximab + BSC verbesserte sich sein Zustand rapide und ist auch nach 10...

Krebstherapie: Fruchtbarkeitserhalt gefordert

Auf dem CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe stand ein Antrag der Frauen Union zur Diskussion (Antrag D158), der die "Technisierung der Fortpflanzung" kritisiert. Einige Fragen der Kinderwunschmedizin werden in einem Atemzug mit dem Klonen von Menschen genannt. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs weist auf die Nöte der jungen Patientinnen und Patienten mit Krebs hin und fordert eine Differenzierung der Debatte. Fruchtbarkeitserhaltende medizinische...

Mangelernährung beeinträchtigt onkologische Therapie

Die Auswirkungen einer frühzeitigen Ernährungstherapie bei Tumorpatienten werden nach wie vor unterschätzt. Welche positiven Aspekte die Therapie für die onkologischen Patienten mit sich bringt, wie die aktuelle Datenlage aussieht und welche ökonomischen Vorteile das Einbinden von ernährungstherapeutischen Elementen bietet, erläuterte PD Dr. med. Ingolf Schiefke, Leipzig, im Rahmen des 2. Münchener Forum Onkologie für die Praxis am 24. Oktober...

Komplexer p53-Signalweg der Tumorentstehung aufgeklärt

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben die zentrale Signalabfolge über eine einheitliche Gruppe von insgesamt 210 beteiligten Genen entschlüsselt, die darüber bestimmen, ob sich Zellen teilen und schließlich ein Tumor entstehen kann oder nicht. Die entscheidende Bremserrolle im Zellteilungsprozess nimmt dabei das so genannte p53-Protein ein. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin Nucleic Acids Research veröffentlicht worden (1).

Register für Hämophagozytische Lymphohistiozytose

Patienten mit Tumorerkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder Infektionen haben ein erhöhtes Risiko für eine Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH). Es handelt sich hierbei um eine fehlgeleitete Überreaktion des Immunsystems, die zu schwerwiegender Entzündung, vergleichbar mit einer Blutvergiftung, führt. Laut Prof. Dr. Paul La Rosée, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin II, Hämatologie und Onkologie, des Universitätsklinikums Jena...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie