Montag, 8. März 2021
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Eine adäquate Nachsorge von Krebspatienten ist unerlässlich

Eine adäquate Nachsorge von Krebspatienten ist unerlässlich
© Jean-Paul CHASSENET Photographe / Fotolia.com

Die planmäßige Nachuntersuchung von Patienten nach einer abgeschlossenen oder vorläufig abgeschlossenen Behandlung ist gerade im Fall von Krebserkrankungen sehr wichtig.

 

Dabei können die Ziele der Nachsorgeuntersuchung unterschiedlich sein. So dient sie beispielsweise dem (frühzeitigen) Erkennen eines Wiederauftretens der Erkrankung (Rezidive). Außerdem können bei einigen Krebsarten auch nach Ende der Behandlung Komplikationen auftreten, die dann behandelt werden müssen. Des Weiteren sind viele Patienten durch die Erkrankung selbst oder die Strapazen der Behandlung (beispielsweise nach einer Brustamputation) regelrecht traumatisiert und benötigen psychologische Unterstützung und Hilfestellungen im Alltag (z.B. Ernährungstipps). Auch hier sind Nachsorgetermine bei einem Arzt unerlässlich, denn es liegt auch in der Verantwortung der behandelnden Ärzte, die Patienten bei der Krankheitsverarbeitung zu unterstützen. Bei Bedarf können sie Kontakte zu sozialrechtlichen Ansprechpartnern, Krebsberatungsstellen, Psychoonkologen oder Selbsthilfegruppen vermitteln.

 

Mehrere Krebsarten erfordern darüber hinaus eine Dauertherapie. Diese muss an die Bedürfnisse des Patienten und den Krankheitsverlauf angepasst werden. Um dies bewerkstelligen zu können, sind regelmäßige Gespräche und Untersuchungen der Patienten notwendig.

 

Die Häufigkeit der erforderlichen Nachsorgetermine variiert stark – je nach vorliegender Grunderkrankung und angewandter Therapie. Ein Nachsorgeplan sollte somit immer individuell erstellt werden. Der Übergang von Behandlung, Verlaufskontrolle und Nachsorge geht oft fließend von statten. In vielen Fällen kann der Hausarzt einige Nachsorgetermine übernehmen, für spezielle Untersuchungsmethoden muss der Patient allerdings meist eine Klinik oder ein spezialisiertes Zentrum aufsuchen (z.B. wenn bestimmte bildgebende Methoden wie MRT von Nöten sind).

 

Die Empfehlungen für die Nachsorge der jeweiligen Tumorarten sind in Patientenleitlinien festgelegt. Bei Neuerungen können Sie sich auf www.journalonko.de informieren.

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