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Medizin

Beiträge zum Thema: Arzneimittel

30. März 2017

Hämatopoetische Stammzelltransplantation: Pädiatrieauschuss der EMA genehmigt pädiatrisches Prüfkonzept für ATIR101(TM)

Gerade wurde bekanntgegeben, dass der Pädiatrieausschuss ("Paediatric Committee", PDCO) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) das pädiatrische Prüfkonzept ("Paediatric Investigation Plan", PIP) für die adjunktive Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit ATIR101(TM) zu einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation ("Hematopoetic Stem Cell Transplantation", HSCT) bei bösartigen Erkrankungen genehmigt hat. Darüber...

HSP90-Hemmung beeinflusst Reparatursystem in Krebszellen

HSP90-Hemmung beeinflusst Reparatursystem in Krebszellen
© Nadine Stark, Institut für molekulare Onkologie, Universitätsmedizin Göttingen

Tumorzellen benötigen Heat shock proteine (HSP), um trotz der Veränderungen am Genom die mutierten Eiweißmoleküle noch richtig als funktionsfähige dreidimensionale Strukturen zu falten, anstatt als nutzlose Klumpen die Zelle zu vergiften. Dadurch entsteht eine Angriffsfläche, um Tumorzellen zu beseitigen. Hier setzen die HSP90-Inhibitoren an, eine Gruppe potentieller Krebsmedikamente.

Multiples Myelom: HIV-Medikament Nelfinavir überwindet Resistenz gegen Proteasom-Inhibitor

Eine akademische Arbeitsgruppe am Kantonsspital St. Gallen fand mit Nelfinavir ein nicht mehr gebräuchliches HIV-Medikament, dessen Einsatz in der Therapie bestimmter Tumorerkrankungen Ansprechraten erzielt, die über denen der neuesten speziell entwickelten Krebsmedikamente liegt – bei deutlich geringeren Medikamentenkosten. Als „Nelfinavir-Driessen“ wurde der Substanz mittlerweile von der Swissmedic der Status als „orphan drug“ zur Behandlung des...

29. März 2017

Kopf-Hals-Tumoren: Positive CHMP-Empfehlung für Nivolumab

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP, Committee for Medicinal Products for Human Use) hat die Zulassung von Nivolumab (Opdivo®) als Monotherapie zur Behandlung des Plattenepithelkarzinoms des Kopf-Hals-Bereichs (SCCHN) bei Erwachsenen mit einer Progression während oder nach einer platinbasierten Therapie empfohlen. Die CHMP-Empfehlung wird jetzt von der Europäischen Kommission geprüft, die über die Zulassung von Arzneimitteln in der...

Opioide: Dosisoptimierung bei chronischen Schmerzen

Opioide: Dosisoptimierung bei chronischen Schmerzen
© monsieurseb / Fotolia.com

In Deutschland leben etwa 12 bis 15 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen (1). Neben Nerven- und Tumorerkrankungen als Ursache ist bei einem Großteil der Bewegungsapparat betroffen, etwa durch rheumatische Beschwerden, Osteoporose oder entzündliche Gelenkerkrankungen (2,3). Chronische Schmerzen werden heute multimodal behandelt. Über den Einsatz von starken Opioiden im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie berichtete Dr. Sabine Hesselbarth, Regionales Schmerz- und...

Ovarialkarzinom: Bevacizumab plus Carboplatin und Paclitaxel als First-Line-Standard

Ovarialkarzinom: Bevacizumab plus Carboplatin und Paclitaxel als First-Line-Standard
© magicmine / Fotolia.com

Bevacizumab (Avastin®) in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel ist der etablierte Standard für die First-Line-Therapie von Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (alte FIGO-Stadien IIIb-IV). Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, Direktor des Zentrums für Gynäkologische Onkologie, Kiel, betonte in seinem Vortrag beim 7. Essener Symposium den zentralen Stellenwert von Avastin in der First-Line. Dabei verwies er auf die Daten der GOG-0218-Studie, in der Avastin...

28. März 2017

DGHO: "Zusatznutzen für Crizotinib nicht belegt – AMNOG-Verfahren muss nachjustiert werden, um die Situation der Krebspatienten richtig zu erfassen"

In einer aktuellen Entscheidung im Rahmen der frühen Nutzenbewertung nach dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz hat der Gemeinsame Bundesausschuss für das Lungenkrebsmedikament Crizotinib (Xalkori®) die Festlegung "Zusatznutzen nicht belegt" getroffen. Betroffen sind Patienten in einer molekulargenetisch definierten Subgruppe, bei denen das neue Medikament wirksamer und besser verträglich als die bisherige Chemotherapie ist.

Fortgeschrittenes Melanom: Überlegenes OS durch Dabrafenib + Trametinib

Die 3-Jahres-Follow-up-Analysen aus zwei Phase-III-Studien bestätigen ein der BRAF-Inhibitor-Monotherapie überlegenes Gesamtüberleben (OS) durch eine Behandlung mit Dabrafenib und Trametinib beim fortgeschrittenen Melanom (1,2). Eine Analyse der gepoolten OS-Daten der Studien COMBI-d und COMBI-v zeigt eine 3-Jahres-Gesamtüberlebensrate von 44% mit Dabrafenib und Trametinib (3). Aufgrund des gut etablierten Verträglichkeitsprofils (4,5) können viele Patienten...

DGP 2017: Zielgerichtete Medizin beim Lungenkrebs – Neue und bewährte Therapien beim NSCLC

Zielgerichtete Therapien haben die Prognose von Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) entscheidend verbessert: Mit Alecensa®▼ (Alectinib) ist seit Februar 2017 eine neue personalisierte Therapie zur Behandlung von ALK-positivem NSCLC nach Crizotinib-Vorbehandlung zugelassen, die mit einer hohen systemischen Wirksamkeit und einem bisher nicht erreichten ZNS-Ansprechen überzeugt. Ein seit Jahren bewährter First-Line-Standard beim...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie