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Medizin

22. Januar 2014

Allogene Stammzell-Transplantation - Chance und Risiko bei unheilbaren Krebserkrankungen

Viele Krebserkrankungen des Blutes und der Lymphknoten sind mit einer Chemo- oder Strahlentherapie allein nicht heilbar. Es muss deshalb ein zusätzlicher Wirkmechanismus eingesetzt werden, um die Krebszellen zu vernichten, die einer konventionellen Therapie entgangen sind. PD Dr. Dr.med Thomas Luft des Universitätsklinikums Heidelberg untersucht daher die Heilmechanismen und Komplikationen der allogenen Stammzell-Transplantation. Bei diesem Verfahren wird das Immunsystem des ...

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Infothek Sekundäre Immundefekte

Curcumin stimuliert Mikro-RNA und hemmt so die Bildung von Metastasen/ miR181b potenzieller Biomarker

Soll ein Medikament in die Therapie einer Krankheit einziehen, braucht es sogenannte Biomarker. Idealerweise sind das bestimmte Moleküle, deren Aktivität der Wirkstoff beeinflusst und die sich möglichst leicht nachweisen lassen. "Die Biomarker zeigen uns an, ob die Therapie erfolgreich ist", sagt PD Dr. Beatrice Bachmeier (Arbeitsgruppe Klinische Biochemie, Prof. Dr. Christian Sommerhoff) vom Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums der...

Ernährungstherapie: Webseite gibt nützliche Tipps für Patienten und Angehörige

Ab sofort können Patienten mit einem Risiko für Mangelernährung vom umfassenden Know-how des Marktführers für Ernährungstherapie in Deutschland, Fresenius Kabi, profitieren. Eine neue Webseite bietet in einfacher und verständlicher Form umfangreiche Informationen über den Zusammenhang von verschiedenen Erkrankungen und dem Ernährungszustand. Patienten und deren Angehörige kommen mit Hilfe eines einfachen Selbsttests...

21. Januar 2014

Neues zur Stammzelltransplantation: Optimierte Konditionierungsregime mit Thiotepa

Die Stammzelltransplantation stellt für viele Patienten mit aggressiven hämatologischen Neoplasien die einzige kurative Chance dar. Den aktuellen Stand der Forschung und die klinische Umsetzung stellten Experten im Rahmen eines Symposiums bei der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie 2013 in Wien vor. Die Optimierung der Konditionierungsregime stellt hierbei eine wichtige Zielgröße...

Bone Scan Index macht Knochenmetastasen bei Prostatakrebs quantifizierbar

Prostatakrebs (PCa) ist in Deutschland die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Männern (1). Dank weitreichender PSA-Screenings konnte in den vergangenen Jahren die Mortalität bei nicht-metastasierendem Prostatakarzinom deutlich gesenkt werden. Doch in Bezug auf fortgeschrittenen Prostatakrebs mit Knochenmetastasen kommt der PSA-Wert an seine Grenzen. Darüber waren sich die europäischen Urologie-und Nuklearmedizin-Experten bei einem von Exini Diagnostics...

Tumorprofilierungsstudie weist auf potenzielle Biomarker bei Therapiewahl für triple-negativen Brustkrebs hin

Caris Life Sciences präsentierte auf dem 2013 CTCR-AACR San Antonio Breast Cancer Symposium eine Analyse zur Identifizierung potenziell adressierbarer therapeutischer Ziele und klinischer Strategien für triple-negativen Brustkrebs (TNBC). Die Biomarkerdaten, die in dieser Studie Verwendung fanden, wurden dem umfassenden Tumorprofilierungsdienst des Unternehmens, Caris Molecular Intelligence™, entnommen.

CLL-Forschungsprojekt: Behandlungserfolg mittels Epigenetik vorhersagen

Wissenschaftler um den Ulmer Krebsforscher Dr. Daniel Mertens wollen für Leukämiepatienten eine neue Diagnosemethode entwickeln. Ziel ist, genauer voraus zu sagen, ob bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) eine Standardbehandlung helfen wird oder sofort eine alternative Therapie gewählt werden muss. Damit ließen sich erfolglose Behandlungen von vorneherein vermeiden. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. fördert die...

16. Januar 2014

ASH 2013: Neuer Typ-II-Antikörper GA101 erzielt eindrucksvollen Therapieerfolg bei typischen CLL-Patienten

Mit GA101 (Obinutuzumab) erreicht erstmals ein neuer Typ-II-Anti-CD20-Antikörper eine signifikante Überlegenheit gegenüber MabThera® (Rituximab). In der multizentrischen Phase III-Studie CLL11 führte die Gabe von GA101 in Kombination mit Chlorambucil in der Erstlinientherapie bei typischen, d. h. älteren und komorbiden Patienten mit chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL), zu einem um 61% reduzierten Risiko für Krankheitsprogression oder...

Kutane T-Zell-Lymphome: Forscher entwickeln vielversprechenden Therapieansatz gegen seltene Form von Blutkrebs

Eine Forschergruppe des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg um Prof. Dr. Peter Krammer untersucht ein vielversprechendes Medikament zur Therapie kutaner T-Zell-Lymphome. Diese Form des Blutkrebses befällt hauptsächlich die Haut und löst dort quälenden Juckreiz und Schmerzen aus. Die Krankheit ist bislang nicht heilbar. In ersten Untersuchungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich die Resistenz der bösartigen Zellen gegenüber dem...

Erstmals Krebszellen über Geruchssinn von Fruchtfliegen nachgewiesen

In einem internationalen Kooperationsprojekt hat eine Forschergruppe um den Konstanzer Neurobiologen und Zoologen Prof. Dr. Giovanni Galizia erstmals nachweisen können, dass Fruchtfliegen über ihren Geruchssinn Krebszellen von gesunden Zellen unterscheiden können. In einem am 6. Januar im internationalen Wissenschaftsmagazin "Scientific Report" im Nature-Verlag veröffentlichten Artikel stellen die Forscher der Universität Konstanz und der...

15. Januar 2014

Vemurafenib: Trotz neuer Daten kein verändertes Ergebnis/ Ergebnisse zu späteren Auswertezeitpunkten unsicher, da Patienten zwischen Therapien wechseln

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Vemurafenib (Handelsname Zelboraf®), einen Wirkstoff zur Behandlung von Erwachsenen mit einem fortgeschrittenen Melanom eines bestimmten Typs, erneut gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) bewertet. Denn der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte seinen Beschluss zur Erstbewertung auf ein Jahr befristet. Das verpflichtete den Hersteller ein zweites Dossier...

Cytomegalovirusinfektion nach KMT: Eiweißmoleküle in der Virushülle als Schlüssel für eine erhöhte Antikörperwirkung

Prof. Christian Sinzger vom Institut für Virologie in Ulm untersucht, welche Bedeutung ein Eiweißmolekül des menschlichen Cytomegalovirus mit der Bezeichnung gO für die Resistenz des Virus gegenüber Antikörpern hat. In Abwesenheit von gO sind diese Viren empfindlicher gegenüber hemmenden Antikörpern, der genaue Mechanismus ist jedoch unklar. Bedeutsam ist dieses Phänomen bei der Behandlung von Leukämiepatienten, die eine...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie