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Medizin

Beiträge zum Thema: Neuroendokrine Tumoren

12. Dezember 2019

Erste vielversprechende Ergebnisse zu Ladiratuzumab Vedotin + Pembrolizumab beim lokal fortgeschrittenen/metastasierten TNBC

Erste vielversprechende Ergebnisse zu Ladiratuzumab Vedotin + Pembrolizumab beim lokal fortgeschrittenen/metastasierten TNBC
© Sebastian Kaulitzki /Adobe Stock

In einer open-label Phase-1b/2-Studie wurde die Kombination aus Ladiratuzumab Vedotin und Pembrolizumab als Firstline-Behandlung von Patientinnen mit nicht resektablem lokal fortgeschrittenen oder metastasierten triple-negativen Brustkrebs (TNBC) im Hinblick auf Sicherheit und Wirksamkeit untersucht. Erste Ergebnisse der noch laufenden Studie weisen darauf hin, dass die Kombination verträglich ist und über ein handhabbares Sicherheitsprofil verfügt. Darüber hinaus...

Besondere Subform der Immunwächter bei Hirntumoren entdeckt

Ein Forscherteam hat das hirneigene Immunsystem des Menschen im gesunden und erkrankten Gehirn neu vermessen. Dabei fanden sie überraschend viele unterschiedliche Erscheinungsformen von Immunzellen, Mikroglia. Mit neuartigen, hochauflösenden Techniken untersuchte das Team die Bausteine und den Stoffwechsel einzelner Immunzellen im Hirngewebe. So wiesen sie detailliert nach, wie sich das menschliche Immunsystem bei Hirntumoren verändert, was für zukünftige...

TP53-Clearance und Konditionierung mit reduzierter Intensität vor alloSCT verbessern Outcome von MDS- oder AML-Patienten

Lässt sich vor einer allogenen Stammzelltransplantation (alloSCT) die Abwesenheit des Tumorsuppressorgens TP53 feststellen, geht dies mit einem besseren Outcome von Patienten mit einer akuten myeloischen Leukämie (AML) oder einem Myelodysplastischen Syndrom (MDS), die eine Frontline-Therapie mit Hypomethylierenden Agenzien (HMA) erhalten hatten, einher. Bei persistierendem TP53 zum Zeitpunkt der allo-SCT zeigten die Patienten, die mit einem myeloablativen Konditionierungsregime...

11. Dezember 2019

Elektronische Patientenakte startet mit Light-Version

Elektronische Patientenakte startet mit Light-Version
©Digital Health Conference

Die elektronische Patientenakte (ePA) war Thema auf dem Digital Health Congress des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin. Hier diskutierten mehr als 500 Teilnehmer mit Politikern, Unternehmensgründern, Technologieexperten und Wissenschaftlern über die Digitalisierung des Gesundheitssystems. Eine technische Herausforderung sei die ePA nicht, hieß es. Vielmehr hänge ihr Erfolg davon ab, ob die Nutzer einen Mehrwert...

Prophylaxe mit Emicizumab bei Hämophilie A: Effekt auf Knochen- und Gelenkgesundheit

Prophylaxe mit Emicizumab bei Hämophilie A: Effekt auf Knochen- und Gelenkgesundheit
©rost9 /AdobeStock

Emicizumab ist ein rekombinanter, humanisierter, bispezifischer monoklonaler Antikörper, der durch Bindung der Gerinnungsfaktoren IX und X die Funktion des fehlenden Gerinnungsfaktors VIII bei Personen mit Hämophilie A (HA) ersetzt. Die Prophylaxe mit Emicizumab einmal wöchentlich oder alle 2 Wochen führte in der HAVEN 3-Studie zu einer signifikanten Reduzierung der Blutungen, einschließlich Gelenkblutungen und zeichnete sich durch ein günstiges...

Sichelzellkrankheit: Opioidanalgetika mit Albuminurie assoziiert

Sichelzellkrankheit: Opioidanalgetika mit Albuminurie assoziiert
©Sebastian Kaulitzki /Adobe Stock

Die Sichelzellkrankheit (SCD) ist gekennzeichnet durch hämolytische Anämie und vasookklusive Ereignisse, verbunden mit einem Multiorganversagen. Eine häufige Komplikation sind chronische Nierenerkrankungen, die mit einer erhöhten Mortalität einhergehen. Vielfach erhalten die Patienten zur Schmerzlinderung dauerhaft Opioidanalgetika, oft bereits ab Kindesalter. In Mausmodellen hat sich gezeigt, dass die ständige Anwendung von Opioiden die Nephropathie...

MEDALIST: Langzeitanalyse zu Luspatercept bei anämischen MDS-Patienten

MEDALIST: Langzeitanalyse zu Luspatercept bei anämischen MDS-Patienten
©ksena32 /Adobe Stock

In der Phase-III-Studie MEDALIST (NCT02631070) reduzierte Luspatercept gegenüber Placebo signifikant die Transfusionslast. Die Patienten hatten nach IPSS-R ein very low, low oder intermediate risk MDS mit Ringsideroblasten und benötigten regelmäßig Bluttransfusionen (RBC). 66 Patienten benötigten 2-≤ 4 Transfusionen, 64 erhielten ≥ 4 bis < 6 U und 99 bekamen ≥ 6 U/8 Wochen. Die Transfusionlast betrug in beiden Therapie-Armen median 5 RBC U/8 Wochen.

AlloSCT: Änderungen im Mikrobiom durch Antibiotika und Ernährung

AlloSCT: Änderungen im Mikrobiom durch Antibiotika und Ernährung
© Alex /Adobe Stock

Während einer allogenen Stammzelltransplantation (alloSCT) wird das intestinale Mikrobiom vielfältigen störenden Einflüssen ausgesetzt. Eine geringe Vielfalt an Keimen in dieser Zeit ist mit einem erhöhten Risiko für eine Graft-versus-host disease (GVHD) und mit Mortalität assoziiert. Welchen Einfluss der Protein- und Fettgehalt der Nahrung sowie die Gabe bestimmter Antibiotika auf das Darmmikrobiom hat, wurde in einer auf dem ASH vorgestellten Studie...

09. Dezember 2019

Prognostischer Wert der MRD nach chemotherapiefreier CLL-Behandlung mit Venetoclax + Obinutuzumab

Prognostischer Wert der MRD nach chemotherapiefreier CLL-Behandlung mit Venetoclax + Obinutuzumab
©Sebastian Kaulitzki /Adobe Stock

Die minimale Resterkrankung (MRD) ist zwar ein etablierter Surrogatmarker für das klinische Outcome nach einer Chemoimmuntherapie, doch über den Aussagewert der MRD nach einer chemotherapiefreien Behandlung als Erstlinientherapie ist wenig bekannt. Bei Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) wurden mit Venetoclax + Obinutuzumab (VenG) höhere MRD-Raten unterhalb der Nachweisgrenze festgestellt als mit Chlorambucil + Obinutuzumab (ClbG) (peripheres Blut:...

CML: Real-world-Daten zeigen besseres zytogenetisches und molekulares Ansprechen durch Zweitgenerations-TKI

CML: Real-world-Daten zeigen besseres zytogenetisches und molekulares Ansprechen durch Zweitgenerations-TKI
©decade3d/Adobe Stock

Real-world-Daten (RWD) stellen eine wichtige Ergänzung zu klinischen Studien dar, da sie eine heterogenere Patientenpopulation repräsentieren und Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Therapie im Behandlungsalltag liefern. Zunehmend liegen auch RWD zur chronischen myeloischen Leukämie (CML) vor, die die überlegene Wirksamkeit von Zweitgenerations-Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) wie Nilotinib (Tasigna®) gegenüber dem...

CML: TIGER-Studie bestätigt tiefes und anhaltendes molekulares Ansprechen unter Nilotinib-basierter Therapie

Die Erstlinienbehandlung von Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie in der chronischen Phase (CML-CP) mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Nilotinib (Tasigna®) oder einer Kombination aus Nilotinib und pegyliertem Interferon-alpha 2b (PEG-IFNα) führt zu einer hohen Rate an tiefen, langanhaltenden Remissionen. Ein tiefes molekulares Ansprechen – die Voraussetzung für ein späteres Absetzen der TKI-Behandlung – kann mit der...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie