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Medizin

Beiträge zum Thema: Forschung

18. Januar 2018

Modularer Genverstärker fördert Leukämien und steuert Wirksamkeit von Chemotherapie

Im Knochenmark entstehen täglich Milliarden neuer Blutzellen. Dabei spielt die Aktivität des als Krebsauslöser bekannten Myc-Gens eine wichtige Rolle. Wie hoch diese ist, bestimmt ein weit entfernter Erbgutabschnitt, der eine außergewöhnliche Dichte an Verstärkerelementen trägt. In bestimmten Blutkrebszellen ist er verändert und beschleunigt dadurch das Krebswachstum und beeinflusst das Ansprechen auf Chemotherapie. Das Verstärker-Konglomerat...

Multidisziplinäre Studie regt neue Strategie zur Medikamentenentwicklung an

Multidisziplinäre Studie regt neue Strategie zur Medikamentenentwicklung an
© MCM/HITS

In einer Studie zu einem Zielprotein in der Krebsforschung haben Wissenschaftler aus der akademischen und industriellen Forschung einen ungewöhnlichen Zusammenhang zwischen der Flexibilität der Bindungsstellen und der Verweildauer des Wirkstoffs am Zielprotein entdeckt. Das Forschungsprojekt ist Teil der Arbeit des „Kinetics for Drug Discovery“ (K4DD) Konsortiums und wurde durch die „Innovative Medicines Initiative“ gefördert.

Hochrisiko-Melanompatienten: Pembrolizumab führte zu einer signifikanten Verbesserung des rezidivfreien Überlebens im Vergleich zu Placebo

Hochrisiko-Melanompatienten: Pembrolizumab führte zu einer signifikanten Verbesserung des rezidivfreien Überlebens im Vergleich zu Placebo
© fovito / Fotolia.com

Der PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) hat in der Phase-III-Studie EORTC1325/KEYNOTE-054 den primären Endpunkt des rezidivfreien Überlebens (recurrence-free survival, RFS) erreicht. Die Studie untersucht Pembrolizumab als Monotherapie bei chirurgisch reseziertem Hochrisiko-Melanom. Laut einer Interimsanalyse und der Prüfung durch das unabhängige Datenüberwachungskomitee zeigte die adjuvante Therapie mit...

Gastroenterologische Onkologie: Daten bestätigen klinische Relevanz von Regorafenib und Sorafenib

Bayer präsentiert auf dem diesjährigen ASCO-GI-Kongress (2018 American Society of Clinical Oncology Gastrointestinal Cancer Symposium) neue Daten zu Regorafenib (Stivarga®) und Sorafenib (Nexavar®) bei fortgeschrittenem Leberkrebs, Kolorektalkrebs und Krebs der Gallenwege. Unter den präsentierten Daten sind Analysen der RESORCE-Studie bei hepatozellulärem Karzinom (hepatocellular carcinoma, HCC) sowie der LiverT-Studie beim HCC....

17. Januar 2018

Forschungsprojekt Aging and Metabolic Programming etabliert

Das Helmholtz Zentrum München und das Deutsche Krebsforschungszentrum koordinieren in den kommenden 3 Jahren das Projekt Aging and Metabolic Programming, kurz AMPro. An dem von der Helmholtz-Gemeinschaft finanzierten Vorhaben wirken alle Zentren des Forschungsbereiches Gesundheit mit, um innovative Präventions- und Therapiemöglichkeiten gegen altersbedingte Erkrankungen zu erforschen. Von den insgesamt 6 Millionen Euro Fördergeld verbleiben rund 1,7 am Helmholtz Zentrum...

Immuntherapie: Forscher entschlüsseln Resistenzentwicklung

Für 10-20% der KrebspatientInnen ist die Immuntherapie ein Erfolg: Wirksame Medikamente unterstützen das eigene Immunsystem, sich gegen den Tumor zu richten und den Krebs zu heilen. Aktuelle Daten zeigen allerdings, dass ein Teil dieser PatientInnen nach 1-2 Jahren Resistenzen gegen die Behandlung entwickelt. Ein Tiroler Forschungsteam liefert nun eine erste Erklärung für diesen ungünstigen Verlauf und damit Anhaltspunkte für die Optimierung der Immuntherapie.

Schnelle Erfassung und Visualisierung von Tumorgrenzen während der Operation

Schnelle Erfassung und Visualisierung von Tumorgrenzen während der Operation
© Neuro-OCT

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein Lübecker Verbundprojekt zur dreidimensionalen, hochauflösenden Echtzeit-Mikroskopie bei neurochirurgischen Operationen. Ziel ist es, Tumoren des Zentralen Nervensystems künftig radikaler entfernen und gesundes Hirngewebe zugleich wirksamer schonen zu können. Frühe Rezidive sollen damit verhindert werden und den Patientinnen und Patienten eine höhere Lebensqualität erhalten blieben.

11. Januar 2018

Spezialistin für Immunonkologie verstärkt Leipziger Krebsmedizinische Expertise

Seit Mitte Dezember leitet Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl als neuberufene Professorin für Immunonkologie der Universität Leipzig und des Fraunhofer IZI das Institut für Klinische Immunologie am Universitätsklinikum Leipzig. Gleichzeitig übernimmt Köhl die Leitung des Leipziger Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie. Die Forscherin mit Spezialisierung auf zelluläre Immuntherapien war bisher als Professorin an der Medizinischen Hochschule...

Harnblasenkrebs: Kombination genetischer Varianten als Risikofaktor

Harnblasenkrebs: Kombination genetischer Varianten als Risikofaktor
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Rauchen und Belastungen durch bestimmte Chemikalien am Arbeitsplatz begünstigen die Entstehung von Harnblasenkrebs. Wichtig sind aber auch genetische Faktoren. Bestimmte Regionen des Erbguts sind mit einem erhöhten Harnblasenkrebsrisiko assoziiert. Forscher konnten nun zeigen, dass sich das Harnblasenkrebsrisiko erheblich erhöhen kann, wenn eine Person über mehrere genetische Risikovarianten verfügt. Dies gilt vor allem für Nichtraucher.

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie