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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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22. Januar 2016

Obinutuzumab überlegen bei CLL

Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) erzielen mit einem Therapieregime auf Basis des Anti-CD20-Antikörpers Obinutuzumab ein im Median etwa zweieinhalb Jahre andauerndes progressionsfreies Überleben (PFS) und eine über vier Jahre anhaltende therapiefreie Zeit, das ist jeweils deutlich länger als unter einer Rituximab-basierten Behandlung.

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PD Dr. Valentin Goede, Köln, präsentierte in einem von Roche unterstützten Post-ASH-Pressegespräch in Frankfurt/Main die Ergebnisse des Stage-2-Updates der CLL-11-Studie. Zur Erinnerung: Zunächst waren 589 unbehandelte CLL-Patienten auf eine Therapie mit Chlorambucil in Monotherapie (Clb), in Kombination mit Rituximab (MabThera®; R-Clb) oder mit Obinutuzumab (Gazyvaro®; G-Clb) randomisiert worden. In der zweiten Studienphase wurden weitere 192 Patienten ausschließlich auf die beiden Kombinationstherapien verteilt.

Die Auswertung des Stage-2-Updates nach insgesamt gut 40-monatiger Beobachtungszeit zeigt deutliche Vorteile für den G-Clb-Arm. Dazu gehört ein signifikant längeres PFS für Patienten unter G-Clb (im Median 28,7 Monate) als unter R-Clb (15,7 Monate; p < 0,0001). Zudem kamen die Patienten der G-Clb-Gruppe im Median 51,1 Monate ohne erneute Therapie aus, in der R-Clb-Gruppe waren es nur 38,2 Monate.

Die aktualisierte Analyse des Vergleichs G Clb vs. Clb-mono – nur mit den von Anfang an teilnehmenden Patienten – zeigt für das G-Clb-Regime ein dreifach verlängertes PFS (31,1 vs. 11,1 Monate) (1).

Rituximab lieber subkutan

Prof. Dr. Wolfgang Knauf, Frankfurt/Main, stellte Daten der PrefMab-Studie zur Patientenpräferenz der Darreichungsformen von Rituximab vor. 743 CD20-positive Patienten mit zuvor unbehandeltem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) oder follikulärem Lymphom (FL) wurden hier jeweils achtmal mit Rituximab und begleitend sechs- bis achtmal mit einer Chemotherapie (CHOP, CVP oder Bendamustin) behandelt. Die Gabe von Rituximab erfolgte in der Cross-Over-Studie entweder zuerst s.c. und in den letzten Zyklen i.v. oder umgekehrt; lediglich der erste Zyklus wurde aus Sicherheitsgründen immer i.v. verabreicht.

Nach dem sechsten bzw. achten Zyklus bevorzugten nur 10% bzw. 8% der Patienten die i.v.-Applikation, dagegen jeweils mindestens 80% die s.c.-Gabe. Hauptgrund für die Präferenz der s.c.-Gabe war die kürzere Verweildauer in der Klinikambulanz. Aber auch die angenehmere Situation während der Behandlung spielte für viele Patienten eine Rolle (2).

Simone Reisdorf, Erfurt
Pressekonferenz „ASH-Update 2015: Neueste klinische Daten zur Lymphomtherapie“, 13.01.2016, Frankfurt/Main Veranstalter: Roche Pharma AG
Literatur:

(1) Goede V et al., ASH 2015; Oral Presentation #S642
(2) Rummel M et al., ASH 2015; Abstract #3972

 
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