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Medizin

08. Oktober 2020 AML bei Kindern: Internationale Initiative EuPAL

Um möglichst vielen Kindern, die unter akuter myeloischer Leukämie (AML) leiden, helfen zu können, hat sich jetzt eine internationale Initiative gegründet mit dem Namen Pediatric Acute Leukemia (PedAL) / European Pediatric Acute Leukemia (EuPAL). Ihr erklärtes Ziel ist es, betroffene Kinder zu heilen und ihnen nach überstandener Krankheit eine möglichst gute Lebensqualität zu ermöglichen. Für Europa haben die kooperativen AML-Studiengruppen die sogenannte EuPAL-Stiftung gegründet, die die Forschungs- und Studienaktivitäten in Europa koordinieren wird. Als Struktur- und Anschubförderung hat die amerikanische Leukemia&Lymphoma Society (LLS) knapp eine Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zum ersten Direktor der in Utrecht ansässigen Stiftung wurde Prof. Dr. Dirk Reinhardt, Leiter der Kinderklinik III am Universitätsklinikum Essen, ernannt. Er wurde gleichzeitig in den Aufsichtsrat der globalen LLS-PedAL/EuPAL Initiative berufen. „Ich möchte mit dazu beitragen, dass Kinder, die unter diesem aggressiven Blutkrebs leiden, nicht nur überleben. Sie sollten nach überstandener Krankheit eine gute Lebensqualität haben und weniger mit den Nebenwirkungen der Therapie zu kämpfen haben“, sagt Prof. Dirk Reinhardt.
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Die AML führt heute noch bei 30% der Kinder zum Tode. Auch für diejenigen, die gerettet werden können, bedeutet die intensive Chemotherapie und die teilweise erforderliche Stammzelltransplantation, schwere Nebenwirkungen und hohe Risiken für Spätfolgen. Die internationale Initiative hat nun alle Forschungsbereiche, die zur Verbesserung der Heilungschancen der Kinder mit Leukämie beitragen können, in Teilprojekten eingeschlossen. Dieses sind experimentelle Studien zur Aufklärung der Leukämieentstehung, die vorklinische Entwicklung von neuen Medikamenten und zellulären Therapiemöglichkeiten. Außerdem die Verbesserung der Diagnostik einschließlich der Identifikation neuer Prognosefaktoren, eine weltweit einheitliche Datenbank für die AML bei Kindern und die Durchführung von klinischen Studien mit neuen Therapieoptionen.

Neben der Aufgabe, die europäischen Aktivitäten mit den US-amerikanischen Wissenschaftlern zu koordinieren, ist es vor allem dringend erforderlich, auch in Europa Fördergelder für diese Initiative einzuwerben.

Quelle: Universitätsklinikum Essen


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