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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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17. Juli 2014

EHA 2014: Der Einsatz zielgerichteter Substanzen beim Hodgkin Lymphom senkt die zytotoxischen Nebenwirkungen der Chemotherapie erheblich

Im Rahmen des 19. Kongresses der "European Hematology Association" (EHA) hat Takeda neue Daten zur Behandlung des Hodgkin Lymphom mit dem zielgerichteten Wirkstoff Brentuximab Vedotin (Adcetris®) vorgestellt. Zielsetzung bei der Therapie des Hodgkin Lymphom ist es mittlerweile, weniger toxische, weniger starke Medikamente einzusetzen und die Chemotherapie zu reduzieren, ohne dabei die Therapiechancen für die Patienten zu verschlechtern. Bisher wurden Morbus Hodgkin-Patienten mit dem BEACOPP-Schema behandelt. Erhebliche Nebenwirkungen waren die Folge. Durch den Austausch einzelner Stoffe im Behandlungsschema und die konsequente Verwendung von Brentuximab Vedotin ist es nun gelungen, Nebenwirkungen wie etwa periphere Polyneuropathien zu reduzieren und den Behandlungserfolg dennoch weiter zu sichern.

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Die Vorstellung der Daten einer Phase-II –Studie mit 100 Patienten, die targeted BEACOPP-Studie, hat gezeigt, dass die Kombination aus "weniger Chemotherapie plus Brentuximab" so gut wirkt, wie die bisherige Chemotherapie, aber von den Patienten besser vertragen wird. Prof. Andreas Engert, Deutsche Hodgkin Studiengruppe (GHSG), Universitätsklinik Köln: "Wir heilen derzeit klar über 80% der Patienten. Wir erreichen eine Tumorkontrolle von 90% nach fünf Jahren und ein Gesamtüberleben von 95% - und zwar im fortgeschrittenem wie im frühen Stadium."

Der Wirkstoff ist eine sogenannte zielgerichtete Therapie, weil er fest an den Antikörper gebunden ist. Das führt dazu, dass Brentuximab Vedotin gezielt in die Tumorzelle gelangt und deshalb ein bedeutend besseres Nebenwirkungsprofil aufweist als vergleichbare Chemotherapien - mit entsprechenden Vorteilen für die Patienten, da es sehr wenig Zytotoxin freisetzt. Dieser erste CD30-spezifische Antikörper-Wirkstoff-Konjugat hat es in Studien geschafft, bei schwerkranken Patienten einen wirklichen Überlebensvorteil zu zeigen. Dr. Michael Böhler, Leiter der Business Unit Onkologie bei Takeda: "Ein Präparat wie Adcetris zeigt, welche Möglichkeiten sich mit den zielgerichteten Therapien bieten. Die Daten beweisen: eine starke Wirksamkeit muss nicht immer auch heftige Nebenwirkungen hervorrufen."

Das geänderte Schema wird derzeit in einer internationalen randomisierten HD21-Studie mit 1400 Patienten weiter untersucht. Takeda verbindet mit den CD30-spezifischen Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten die Hoffnung auf den Einsatz bei weiteren CD30+ Erkrankungen. Dazu sind bereits einige Studien gelaufen. Weltweit werden derzeit fünf Phase-III-Studien mit Brentuximab Vedotin durchgeführt, weitere sind in Planung. Damit zeigt Takeda seinen Anspruch, in der Hämatologie, aber auch in der Onkologie insgesamt zum "Best-in-Class"-Anbieter zu werden. Dabei steht in Übereinstimmung mit der Takeda-Vision von einer besseren Gesundheit und schöneren Zukunft der medical need des Patienten stets im Mittelpunkt.

Brentuximab Vedotin ist seit 2012 in Europa zugelassen für Patienten mit rezidiviertem Hodgkin Lymphom nach Hochdosischemotherapie oder mindestens zwei vorhergehenden Polychemotherapien. Darüber hinaus besteht die Zulassung für das systemische anaplastische Lymphom (sALCL) nach einer Polychemotherapie.

Quelle: Takeda
 
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