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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
01.07.2006
Ausgabe:
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Titelthema
Einsatz der PET-CT beim Mammakarzinom
Untersuchung sind bei Verdacht auf Mammakarzinom die Mammographie und die Ultraschalluntersuchung die Methoden der Wahl zur weitern Abklärung des Befundes. Da die Mammographie eine Sensitivität von 80-90% hat, gilt sie auch als geeignet zur Vorsorgeuntersuchung des Mammakarzinoms. Allerdings ist die Spezifität der Mammographie eingeschränkt, da sich nur bei 2 bis 4 von 10 Befunden eine maligne Histologie tatsächlich sichern lässt. Auf der anderen Seite können selbst palpable Befunde in bis zu 10% der Fälle mammographisch nicht nachgewiesen werden. Ein besonderes Problem stellt dabei das invasiv-lobuläre Karzinom dar, dessen Erscheinungsbild dem von gesundem Parenchym mammographisch sehr ähnlich ist. Die Sonographie ist von besonderem Wert bei der Differenzierung zwischen zystischen und soliden Läsionen. Die Differenzierung zwischen benignen und malignen Befunden ist aber auch mit dem Ultraschall häufig schwierig. Die Kernspintomographie ist insbesondere hilfreich zum Nachweis von Tumoren bei dichtem Brustdrüsengewebe. Mitunter ist die Kombination der verschiedenen Modalitäten notwendig, um mit der höchsten Sensitivität und Spezifität den Primärtumor nachzuweisen (1).
Strahlentherapie lokoregionärer Mammakarzinomrezidive
Ein lokales Rezidiv wird als wiederauftretendes Mammakarzinom in der ipsilateralen Brust nach brusterhaltender Therapie (BET) oder der Thoraxwand nach modifiziert radikaler Mastektomie (MRM) definiert. Als regionäre Rezidive werden erneute Tumormanifestationen in den ipsilateralen axillären, supraklavikulären oder parasternalen Lymphknotenstationen bezeichnet. Aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit einer zusätzlichen systemischen Krankheitsmanifestation ist es ratsam, ein komplettes Restaging durchzuführen. In ca. 30% der Fälle werden isolierte Lokalrezidive gefunden. Da sich 10-30% aller Rezidive multilokulär manifestieren, sollte zur Beurteilung der lokoregionären Krankheitsausbreitung eine Computertomographie (alternativ MRT) des Thorax erfolgen.Insbesondere bei isolierten lokoregionären Rezidiven ergibt sich ein kurativer Therapieansatz für die Mehrzahl der Patientinnen. Im Fall einer gleichzeitigen Metastasierung besteht nur eine palliative Therapieoption. Da ein Lokalrezidiv Ursache einer Metastasierung sein kann, sterben ca. 25% aller Patienten an den Folgen eines Lokalrezidives. Daher kommt der effektiven Behandlung lokoregionärer Mammakarzinomrezidive eine große Bedeutung zu.
Lebermetastasen des Mammakarzinoms: Transarterielle Chemoperfusion, Chemoembolisation, Laserinduzierte Thermotherapie (LITT)
Differenziert nach dem Ausprägungsmuster von Lebermetastasen wird die regionale Chemotherapie in Form der Chemoembolisation und Chemoperfusion vorgestellt. Die Vorteile der lokalen Chemotherapie und Embolisation liegen dabei in einer guten lokalen Ansprechrate bei rein hepatischem Befallsmuster. Zudem können durch die lokoregionale Chemoembolisation große Lebertumoren verkleinert und damit ggf. einer Operation oder Thermoablation zugeführt werden. An thermoablativen Verfahren werden die laserinduzierte Thermotherapie (LITT) und die Radiofrequenzablation (RF) vorgestellt und deren Einsatz bei oligonodulären Lebermetastasen mit einer Zahl <= 5 und einem Durchmesser <=5 cm diskutiert.
Resektion von Mammakarzinom-Lebermetastasen: Kombinierte Verfahren
Die kurative Resektion von kolorektalen Lebermetastasen führt zur signifikanten Verlängerung des Langzeitüberlebens und gehört zum etablierten Bestandteil der Therapie metastasierter kolorektaler Malignome. Die Lebermetastasenresektion führt hier zu einem Downstaging von Dukes D in Dukes C Stadium und ermöglicht eine 5 Jahres-Überlebensrate von 35-45% im Vergleich zu 0 bei konservativer Beobachtung [1]. Die Möglichkeiten der perkutanen und auch intraoperativen Ablation von Metastasen durch Radiofrequenzablation (RFA,RITA) oder perkutaner CT gesteuerter Laser induzierten Thermoablation (LITT) haben ebenso wie die neoadjuvante Chemotherapie und selektive Chemoembolisation (TACE) von Lebertumoren ein neues Kapitel mit zum Teil erstaunlichen Langzeiterfolgen eröffnet [1,2]. Insbesondere der Ansatz, die verschiedenen Therapieformen miteinander zu kombinieren, führt zu neuen vielversprechenden Perspektiven. So sind auf den Patienten individuell abgestimmte Konzepte mit gleichzeitiger Reduzierung der Belastung möglich. Auch durch die Resektion von nicht-kolorektalen Metastasen werden zum Teil erstaunliche Langzeitergebnisse erreicht. Durch die Fortschritte und Standardisierung der Resektionstechnik mit nur geringem Blutverlust und perioperativer Mortalität (0,5 -1,5%) und Morbidität (25%) trotz ausgedehnter Resektionen und den zur Verfügung stehenden Ergänzungsverfahren der perkutanen Ablation rücken auch die nicht-kolorektalen Metastasen vermehrt in den operativen / interventionellen Fokus [1-4].
Vertebroplastie und Kyphoplastie bei ossären Metastasen
Die Wirbelsäule stellt die häufigste Lokalisation von Skelettmetastasen. Trotz häufigem Auftreten sind vertebrale Metastasen oftmals asymptomatisch und werden erst im Rahmen von Knochenszintigraphien erkannt. Symptome sind häufig die Konsequenzen von pathologischen Frakturen auf dem Boden der Zerstörung der Wirbelkörper. Dadurch entwickelt sich eine spinale Instabilität und eine Kompression der benachbarten Neurostrukturen. Die Standardtherapie für schmerzhafte Knochenmetastasen der Wirbelsäule sind Bettruhe, Versorgung mit einem Korsett, Strahlentherapie und Analgetika. Eine komplette und fast komplette Schmerzreduktion durch Strahlentherapie wird in der Literatur in ca. 80% der Fälle berichtet (1). Die durchschnittliche Zeit bis zum maximalen analgetischen Effekt ist mit 35 Tagen angegeben (1,2) und eine Stabilisierung des Knochens durch Remineralisation kann nicht vor 3-5 Monaten nach Abschluss der Strahlentherapie erreicht werden (3). Trotz der belegten Erfolge der Chemo- und Strahlentherapie in der Kontrolle osteolytischer Prozesse und der Verbesserung der neurologischen Symptome, können durch diese Maßnahmen eine instabile Wirbelsäule und Wirbelkompressionen nicht aufgehoben werden. In solchen Fällen sind die Rekonstruktion des Spinalkanales und eine chirurigische Stabilisierung notwendig.
 
Fortbildung
 
Kongressbericht
Erstmals lebensverlängernde Wirkung von Rituximab beim follikulären Non-Hodgkin-Lymphom nachgewiesen
Der Antikörper Rituximab, kombiniert mit Chemotherapie verlängert das Überleben von Patienten mit follikulären Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) und erhöht bei jüngeren Patienten mit aggressiven NHL die Heilungschancen. So lauten aktuelle Studienergebnisse, die kürzlich auf dem Kongress der American Society of Hematology (ASH) vorgestellt wurden. Patienten mit aggressiven Lymphomen, die ein günstiges Risikoprofil aufweisen, haben durch die Kombinationstherapie sogar eine fast normale Lebenserwartung, betonte Prof. Michael G. Pfreundschuh, Homburg. Für Prof. Norbert Schmitz aus Hamburg stellt sich deshalb in Zukunft nicht mehr die Frage, ob eine Antikörpertherapie mit Rituximab indiziert ist, sondern vielmehr welche Chemotherapie der beste Kombinationspartner für Rituximab ist.
 
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