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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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04. Juli 2014

Sexualität nach einer Krebserkrankung

Wenn eine Krebserkrankung den Körper verändert, kann dies Auswirkungen auf Partnerschaft und Sexualleben haben. Manchen Krebspatienten machen konkrete körperliche Einschränkungen zu schaffen, für andere ist die Erkrankung mit psychischen Belastungen verbunden, die Lust auf körperliche Liebe unmöglich machen.

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"Ich dachte, mein Mann will mich so nicht sehen und entzog mich seinen Blicken und Berührungen, dabei hat er sich immer sehr liebevoll verhalten", berichtet eine Krebspatientin zwölf Monate nach ihrer Brustoperation. Mittlerweile weiß sie, dass sie auf ihren Mann projizierte, was ihr selbst nicht gelang: "Ich konnte mich selbst nicht ansehen - die Operationsnarbe, die fehlende Brust - und habe das irgendwie auf meinen Mann geschoben."

Es sind eine Vielzahl körperlicher Aspekte, die dazu beitragen können, dass Menschen nach einer Krebserkrankung ihre Sexualität als problematisch erleben. Eine Brustamputation, der Verlust einer Extremität oder ein künstlicher Darmausgang - solche Eingriffe können heftige Gefühlsreaktionen wie Scham oder sogar Ekel auslösen, und es ist oft ein langer Weg, bis sich die Betroffenen mit ihrer Versehrtheit aussöhnen.
Ein sensibler Umgang mit Angst und Scheu, die Bereitschaft für Gespräche sowie Zärtlichkeit und Geborgenheit in einer Partnerschaft sind jetzt vor allem wichtig. Auch kann eine spezielle psychoonkologischen Beratung oder die professionelle Unterstützung eines Psycho­thera­peuten helfen. Wenn es gelingt, den Prozess einer konstruktiven Krankheitsbewältigung anzustoßen und das Selbstwertgefühl zu stärken, wirkt sich das auch auf das sexuelle Erleben positiv aus.

Das Monatsthema des Internetportals der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. gibt unter www.krebsgesellschaft.de/thema_juli2014 hilfreiche Tipps für Betroffene und ihre Partner.

Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
 
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