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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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15. Februar 2016

Rektumkarzinom: Alternative neoadjuvante Chemoradiotherapie vergleichbar mit Standard

Auf dem Gastrointestinal Cancers Symposium (ASCO GI) 2016 wurden die Ergebnisse einer Phase-III-Studie von Bujko K. vorgestellt, denen zu Folge eine präoperative Bestrahlung mit 5x 5 Gy gemeinsam mit einer Konsolidierungschemotherapie einer präoperativen Standard-Chemoradiotherapie beim nicht-resezierbaren Rektumkarzinom ebenbürtig ist. Es war aber ein Trend zu einem verbesserten Gesamtüberleben, geringerer Toxizität, geringeren Kosten und einfacherer Anwendung im experimentellen Arm zu beobachten (1).

In der polnischen, multizentrischen Phase-III-Studie NCT00833131 wurde Patienten mit cT3 oder cT4 Rektumkarzinom ohne Fernmetastasen randomisiert entweder 5x 5 Gy und 3 Zyklen FOLFOX4 nach einer Woche Pause (experimenteller Arm) oder 50,4 Gy zu je 28 Fraktionen simultan zu einem 5-FU Bolus, Leukovorin und Oxaliplatin verabreicht (Kontrollarm). Im zweiten Studienteil wurde beiden Gruppen Oxaliplatin nach Ermessen des teilnehmenden Zentrums gegeben. In beiden Studienarmen fand jeweils 12 Wochen nach Beginn der Bestrahlung und etwa 6 Wochen nach der neoadjuvanten Behandlung die Operation statt. Es konnten die Daten von 515 Patienten ausgewertet werden: 261 davon waren im experimentellen Arm und 254 im Kontrollarm. Akute Toxizitäten unter der neoadjuvanten Behandlung wurden bei 74% der Patienten in der experimentellen Gruppe und bei 83% in der Kontrollgruppe beobachtet (p=0,007). Die Rate der Patienten mit Toxizitäten ≥ Grad 3 war mit 24% identisch in beiden Gruppen. Die R0-Resektionsraten (primärer Endpunkt) und die Raten des pathologischen kompletten Ansprechens waren im experimentellen Arm 77% und 71% (p=0,081) im Gegensatz zu 16% und 11,5% (p=0,19) im Kontrollarm. Das mediane Follow-up betrug 35 Monate. Nach 3 Jahren waren die Raten des Gesamtüberlebens, des krankheitsfreien Überlebens und die kumulative Inzidenz von lokalem Versagen (experimentelle vs. Kontroll-Gruppe): 73% vs. 64,5%, p=0,055; 53% vs. 52%, p=0,74 und 22% vs. 21%, p=0,82.
(übersetzt v. Red., sk)

2016 Gastrointestinal Cancers Symposium
Literatur:
 
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