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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
18.12.2010
Ausgabe:
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Editorial
 
News
 
Titelthema
Langzeitfolgen nach Therapie eines Hodgkin-Lymphoms bei Kindern und Jugendlichen
An Hodgkin-Lymphomen (HL) erkranken Kinder und Erwachsene, aber die Behandlung ist bis heute noch sehr unterschiedlich. Sowohl eine hochdosierte, großvolumige Radiotherapie als auch eine intensive Chemotherapie mit hohen kumulativen Dosen toxischer Substanzen können zu schweren unerwünschten Nebenwirkungen und Spätfolgen führen, weshalb in der pädiatrischen Onkologie schon seit über 30 Jahren eine kombinierte Chemo-Radio-Therapie mit geringerer Intensität beider Komponenten angewendet wurde, die zu hohen Heilungsraten führte. Die konsekutiven pädiatrischen Therapieoptimierungsstudien in Deutschland waren seit 1982 darauf ausgerichtet, die Behandlung weiter zu minimieren, und unter Beibehaltung der hohen Heilungsraten die Langzeitfolgen zu verringern.
Strahlentherapie bei Hirntumoren im Kindesalter
Hirntumoren im Kindesalter repräsentieren etwa 20% aller pädiatrischen malignen Neoplasien. Das seltene Vorkommen und die hohen Anforderungen an die ärztliche Expertise bei der Steuerung der Therapie und ihrer Nebenwirkungen auf hohem Niveau haben dazu geführt, dass heute über 90% der Kinder innerhalb von nationalen und internationalen Studien behandelt werden, um eine ständige Verbesserung der Resultate zu erreichen. Durch Fortschritte und Optimierung in den neurochirurgischen Operationsverfahren ist es in den letzten Jahren zunehmend möglich geworden, intrakranielle Tumoren makroskopisch vollständig zu entfernen. An den operativen Eingriff schließt sich bei den malignen Hirntumoren fast immer die Strahlentherapie an, die als wichtigste adjuvante Behandlung hilft, die Prognose entscheidend zu verbessern. Gegenüber dem ausgereiften Zustand des zentralen Nervensystems im Erwachsenenalter ist bei den zerebralen Neoplasien im Kindesalter die vulnerable Wachstumsphase des Gehirns insbesondere in den ersten Lebensjahren zu beachten. Die gegenwärtigen Therapiekonzepte sind daher darauf ausgerichtet, mit Hilfe optimierter Behandlungsverfahren eine höhere lokale Tumorkontrolle zu erzielen und durch maximale Schonung des reifenden Gehirngewebes Spätfolgen zu vermeiden.
Verbund PädOnko Weser-Ems – Modellprojekt zur regionalen Versorgung pädiatrisch-onkologischer Patienten aus Weser-Ems
Die Region des ehemaligen Regierungsbezirks Weser-Ems befindet sich im Nordwesten Niedersachsens und umfasst flächenmäßig die Region zwischen der Weser im Osten, der niederländischen Grenze im Westen, den ostfriesischen Nordseeinseln im Norden und dem Emsland bis nach Osnabrück im Süden. Weser-Ems umfasst die Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg, Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Leer, Vechta, Wesermarsch und Wittmund sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst, Emden, Oldenburg, Osnabrück und Wilhelmshaven. Auf einer Fläche von 15.000 Quadratkilometern leben 2,5 Millionen Einwohner. Die Behandlung von pädiatrisch-onkologischen Erkrankungen erfolgt bundeseinheitlich nach standardisierten Therapiekonzepten der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Die im Rahmen der Chemotherapie über zentrale Kathetersysteme verabreichten Zytostatika führen zu einer Suppression der normalen Knochenmark- und Abwehrfunktion. Während die Patienten zur zytostatischen Therapie häufig nur kurze Zeit stationär im onkologischen Zentrum aufgenommen sind, treten potentiell gefährliche myelosuppressive Phasen für die Patienten meist zwischen den Therapieblöcken zu Zeiten auf, in denen sich der Patient zuhause befindet. In diesen Phasen sind neben regelmäßigen Spülungen des Kathetersystems engmaschige klinische Kontrollen des Befindens und der hämatologischen Befunde notwendig, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
 
Kongressbericht
 
Pharmabericht
Pazopanib beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom: Update auf dem ESMO 2010 bestätigt die Wirksamkeit und Verträglichkeit
Mittlerweile stehen sechs Substanzen für die zielgerichtete Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms zur Verfügung. Für die vor der Ära der zielgerichteten Therapien als wenig beeinflussbar geltende Erkrankung konnte damit ein deutlicher Behandlungsfortschritt in Richtung längeres progressionsfreies Überleben erzielt werden. Die Vielzahl der Therapieoptionen hat für Patienten einen besonders hohen Nutzen, wenn eine optimale sequenzielle Therapie, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten, erfolgt. Speziell in dieser palliativen Situation sollte von der Erstlinientherapie an neben der Wirksamkeit auch auf die Verträglichkeit geachtet werden. In diesem Zusammenhang bereichert der orale Multi-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Pazopanib (Votrient®), der ein überzeugendes Nutzen-Risiko-Profil unter Beweis gestellt hat, die Therapielandschaft seit Juni 2010.
Chronische Myeloische Leukämie: Nilotinib als neue Erstlinientherapie – Zulassung wird erwartet
Noch im Dezember 2010 wird mit der Zulassung von Nilotinib (Tasigna®) zur Behandlung von erwachsenen, neu diagnostizierten Patienten mit Philadelphia-Chromosom-positiver chronischer myeloischer Leukämie (Ph+ CML) in der chronischen Phase gerechnet. Die Zulassung wurde bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für eine Dosis von 2x 300 mg/Tag Nilotinib eingereicht. Die CML ist durch die Anwendung zielgerichteter Therapien von einer in der Regel tödlichen Erkrankung zu einer chronischen Erkrankung geworden. Diese Entwicklung hat mit der Einführung von Imatinib (Glivec®) im Jahre 2002 begonnen und wird nun mit der Zulassung von Nilotinib zur Erstlinientherapie der CML weitergeführt. In der zulassungsrelevanten Studie ENESTnd (Evaluating Nilotinib Efficacy and Safety in Clinical Trials of Newly Diagnosed Ph+ CML Patients) hat sich Nilotinib (n=282) im Vergleich zu Imatinib (n=283) in wesentlichen Parametern als wirksamer erwiesen.
 
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