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Medizin

Beiträge zum Thema: Forschung

25. April 2018

G-BA fördert bundesweite Evaluationsstudie zur Entscheidungshilfe Prostatakrebs

G-BA fördert bundesweite Evaluationsstudie zur Entscheidungshilfe Prostatakrebs
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Zum 1. April 2018 hat die Projektarbeit zu einer groß angelegten randomisierten Evaluationsstudie der Entscheidungshilfe Prostatakrebs begonnen. Der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses fördert das Projekt über drei Jahre mit ca. 800.000 Euro und ermöglicht so einen validen Vergleich zum bisherigen Standard. Ziel ist es, den möglichen Nutzen der multimedialen Patienteninformation mit Level I-Evidenz zu belegen. Darauf könnte eine...

Neue Leukämie-Leitlinie unterstützt Behandler bei Therapie

Die Behandlung von Patienten, die an der schwer therapierbaren Akuten Myeloischen Leukämie (AML) erkrankt sind, macht große Fortschritte: Dank einer neuen Behandlungsleitlinie können diese nun verstärkt in die Praxis umgesetzt werden. Oberarzt PD Dr. Christoph Röllig von der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden hat als Erstautor die bisherige deutschlandweit gültige Behandlungsleitlinie umfassend überarbeitet und...

Adenoviren binden gezielt an Strukturen auf Tumorzellen

Viren nutzen zur Vermehrung die Lebensfunktionen ihrer Wirte aus – doch dafür müssen sie zunächst in deren Zellen gelangen. Der erste Schritt besteht in der Anheftung des Virus an die Wirtszelle. Wissenschaftler vom Sonderforschungsbereich „Immuntherapie: Von den molekularen Grundlagen zur klinischen Anwendung“ (SFB 685) an der Universität Tübingen haben unter Leitung von Professor Thilo Stehle gemeinsam mit Kollegen der Universität Umeå...

Wirkmechanismus von Tumortherapeutikum IT-139

Wirkmechanismus von Tumortherapeutikum IT-139

Ein in Kooperation mit der Universität Wien entwickelter Wirkstoff gegen Krebs zeigte in einer frühen Studie in den USA erste Hinweise für therapeutische Wirksamkeit bei gleichzeitig guter Verträglichkeit. Nun konnte ein Team um Bernhard Keppler von der Fakultät für Chemie zeigen, dass der Wirkstoff bei Krebszellen Symptome des immunogenen Zelltods hervorruft und damit eine zentrale Rolle bei der medikamentösen Krebstherapie einnehmen könnte.

19. April 2018

Mausmodell für Ossifizierendes Fibrom entdeckt

Wissenschaftler der Universität Ulm haben ein Mausmodell entwickelt, das zufällig die gleichen Symptome zeigt wie ein seltener Kiefertumor beim Menschen (Ossifizierendes Fibrom). Mit über 283.000 Euro fördert die Deutsche Krebshilfe nun ein Projekt, das klären soll, ob sich die Entstehungsmechanismen bei Maus und Mensch gleichen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei möglicherweise das Tumorsuppressorgen Men1, das im Ulmer Mausmodell abgeschaltet worden war.

Prinzip der Flüssigbiopsie-basierten ctDNA Analyse optimiert

Kann von einem Tumor keine Gewebebiopsie gewonnen werden, etwa weil er nicht zugänglich ist, musste bislang auf das genetische Profiling des Tumors für die optimalen Therapieoptionen verzichtet werden. Das neue Verfahren FoundationACT erweitert nun die Möglichkeiten des genetischen Profilings: FoundationACT identifiziert und analysiert im Blut zirkulierende Tumor-DNA, dabei reichen bereits 2x 10 ml Vollblut vom Patienten. Auf diese Weise könnten künftig auch...

Wie sich Pladienolid B an SF3B anlagert und dessen Funktion stört

Wie sich Pladienolid B an SF3B anlagert und dessen Funktion stört
© Vlad Pena/MPI für biophysikalische Chemie

Im Kampf gegen Krebs entwickeln Wissenschaftler neue Medikamente, dieTumorzellen an bisher ungenutzten Schwachstellen treffen sollen. Ein derartiger „wunder Punkt“ ist der Proteinkomplex SF3B. Forschern vom Max-Planck-Institut ist es jetzt erstmals gelungen, im atomaren Detail zu entschlüsseln, wie ein Anti-Tumor-Wirkstoff an SF3B bindet und so dessen Funktion verändert. Die neuen Erkenntnisse bilden eine wichtige Basis, um potenzielle Krebsmedikamente weiter zu...

18. April 2018

Krebstherapie: Schaltplan der Gene zeigt die besten Angriffspunkte

Krebstherapie: Schaltplan der Gene zeigt die besten Angriffspunkte
© Gernot Krautberger / Fotolia.com

Die meisten Gene sind Teamplayer. Nur im Zusammenspiel mit anderen Genen bringen sie die volle Leistung. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben eine Möglichkeit gefunden, dies für die Entwicklung neuer Krebstherapien auszunutzen. Sie erstellen Schaltpläne der genetischen Abhängigkeiten in Krebszellen. Auf diesen Plänen lässt sich dann ablesen, an welchen Stellen sich das Zusammenspiel der Krebsgene am wirkungsvollsten stören lässt.

Neubau bietet optimale Infrastruktur für innovative Krebsforschung

Nur 11 Monate nach der Grundsteinlegung wurde letzten Freitag das Richtfest für den Neubau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden auf dem Gelände des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus gefeiert. In Gegenwart des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer wurde die Richtkrone über die einzigartige Forschungsplattform gezogen, die den OP der Zukunft ebenso beherbergt wie Laboratorien, Bereiche für Patientenstudien sowie...

Virtuelle Mikroskopie auf dem Vormarsch

Prof. Dr. med. Rainer Grobholz, Chefarzt des Instituts für Pathologie am Kantonspital Aarau in der Schweiz, arbeitet seit 2013 an seinem Institut mit digitaler Mikroskopie. Die digitale Pathologie ist nicht nur ein Ersatz der konventionellen Mikroskopie, sondern vor allem eine Erweiterung der analytisch-mikroskopischen Diagnostik, welche von der modernen Bildverarbeitung profitieren kann. Aus Sicht des Pathologen ist vor Einführung der neuen Technologie vor allem eines wichtig:...

Besser auf den Einzelfall zugeschnittene Therapie der Haarzell-Leukämie

Am 16. April 2018 hat Prof. Dr. med. Thorsten Zenz vom Universitätsspital Zürich den diesjährigen Paul-Martini-Preis erhalten. Mit seiner vor allem am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg durchgeführten Forschung hat er Grundlagen für eine besser auf den Einzelfall zugeschnittene Behandlung von Patienten mit Haarzell-Leukämie gelegt. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird jährlich von der Paul-Martini-Stiftung, Berlin, für...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie