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Medizin

29. August 2013

Spuren im Erbgut verraten Krebsursache

Verschiedene Arten der DNA-Schädigung hinterlassen im Erbgut charakteristische Spuren. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum waren an einem weltweiten Forschungsprojekt beteiligt, das in Tausenden von Krebsgenomen unterschiedliche Schadensmuster erfasste und auf spezifische Ursachen zurückführte. Dabei entdeckten die Forscher unter anderem ein Enzym zur Virenabwehr als bisher unbekannte mögliche Ursache krebserregender Mutationen. Die Ergebnisse...

MAPK-Signalkaskade: Hirntumoren bei Kindern haben gemeinsame Ursache

Die häufigsten Hirntumoren bei Kindern haben eine gemeinsame Ursache - einen überaktiven zellulären Signalweg. Dies entdeckte ein Verbund von Wissenschaftlern unter der Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die Forscher fanden in allen 96 untersuchten Fällen Defekte in Genen, die an diesem Signalweg beteiligt sind. Betroffenen Kindern kann daher gezielt mit Medikamenten geholfen werden, die Komponenten der Signalkaskade blockieren. Das Projekt...

28. August 2013

Hautkrebskongress: Was bringt Komplementäre oder Alternative Medizin?

Ein großer Teil der Patienten mit Tumorerkrankungen nutzt auch komplementäre und /oder alternative medizinische Verfahren (KAM). "Dies ist aus onkologischer Sicht ein zweischneidiges Schwert", warnt Dr. med. Jutta Hübner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie (PRIO). "Patienten, die sich für eine alternative Therapie entscheiden, können durch eine Verzögerung oder das Auslassen gesicherter...

Rote-Hand-Brief zu Pomalidomid: Striktes Schwangerschaftsverhütungsprogramm beachten

Wichtige Aspekte der klinischen Anwendung von Imnovid® (Pomalidomid), das nun in Kombination mit Dexamethason zugelassen ist für die Behandlung des rezidivierten und refraktären multiplen Myeloms (MM) bei erwachsenen Patienten, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und Bortezomib, erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Progression gezeigt haben. Pomalidomid ist strukturverwandt zu Thalidomid. Thalidomid ist eine...

Mechanismen für Krebsentstehung durch Mutationen in der DNA von Körperzellen

Krebs ist eine Erkrankung, die durch Veränderungen in den Genen ausgelöst wird. So unterscheiden sich Tumorzellen von normalen Zellen an hunderten bis tausenden von Stellen des Erbgutes (DNA). Welche Mechanismen ursächlich für die Entstehung dieser Genveränderungen sind, konnte jetzt ein internationales Konsortium zeigen, an dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des ...

Ursachen für Haut-Nebenwirkungen zielgerichteter Tumormedikamente

Zielgerichtete Medikamente sind heute fester Bestandteil der modernen Tumortherapie und sollen in erster Linie das Wachstum von Tumoren in den Zellen unterbinden. So blockiert eine große Gruppe dieser "Targeted cancer drugs" den epidermalen Wachstumsfaktor Rezeptor (EGFR), ein die Tumorentwicklung förderndes Protein in der Zellmembran. Bei über 70% der behandelten Patienten treten jedoch als belastende Begleiterscheinungen Hautveränderungen auf wie...

CLL11-Studie: GA101 verlängert das progressionsfreie Überleben von CLL-Patienten gegenüber Rituximab

Nach einer Zwischenanalyse durch ein unabhängiges Gremium wurde der primäre Endpunkt der Phase-III-Studie CLL11 bereits jetzt und damit weit vor dem angestrebten Termin in 2014 erreicht. Durch die Therapie mit GA101 und Chlorambucil gelang es, das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu Rituximab und Chlorambucil signifikant zu verlängern. Die finalen Studiendaten werden im Dezember 2013 bei der 55. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH)...

Malignes Melanom: Neue Immuntherapie wird in klinischer Studie getestet

Schwarzer Hautkrebs ruft eine Entzündungsreaktion hervor, die das Immunsystem blockiert. So kann der Tumor nicht von Abwehrzellen angegriffen werden, wie Mannheimer Wissenschaftler herausgefunden haben. In Laborversuchen gelang es ihnen, diese Blockade wieder aufzuheben. Die Deutsche Krebshilfe hat das Forschungsprojekt mit 161.000 Euro gefördert. Die Forschungsergebnisse sollen nun in einer klinischen Studie getestet werden.

Regorafenib erhält Zulassung zur Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren in Japan

Die japanische Arzneimittelbehörde MHLW (Ministry of Health, Labor and Welfare) hat Stivarga® (Wirkstoff: Regorafenib) zur Behandlung von gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) zugelassen. Das Krebsmedikament von Bayer HealthCare ist für Patienten mit GIST bestimmt, deren Krankheit trotz Anwendung anderer zugelassener Arzneimittel weiter fortschreitet. Dies ist bereits die zweite Indikation, für die Stivarga eine Zulassung in Japan erhält.

22. August 2013

Post-Hoc-Analyse zum PFS unter Brentuximab Vedotin im Vergleich zur vorangegangenen Therapie

Takeda gibt die Daten einer Post-Hoc-Analyse bekannt, in der das progressionsfreie Überleben (PFS) nach Therapie mit Adcetris (Brentuximab Vedotin) im Vergleich zur vorangegangenen Therapie bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem (r/r) Hodgkin Lymphom (HL) nach einer autologen Stammzelltransplantation (ASZT) oder mit (r/r) systemischem anaplastisch großzelligen Lymphom (sALCL) untersucht wurde.

Indikationserweiterung für Lapatinib in Kombination mit Trastuzumab bei HER2-positivem, HR-negativem metastasierten Mammakarzinom

GSK hat mitgeteilt, dass die Europäische Kommission die Erweiterung der Zulassung für Lapatinib (TyverbTM) kombiniert mit Trastuzumab zugelassen hat. Die Kombinationstherapie ist indiziert bei erwachsenen Patienten mit HER2-positivem, Hormonrezeptor-negativem metastasierten Mammakarzinom, deren Erkrankung unter der Vortherapie mit Trastuzumab in Kombination mit Chemotherapie fortgeschritten ist.

AMNOG: DGHO macht Verbesserungsvorschläge

Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. fordert eine weitreichende und frühzeitige Einbindung der medizinischen Fachgesellschaften und Patienten in den Prozess der Nutzenbewertung von Arzneimitteln (AMNOG-Verfahren). In ihrem aktuellen Positionspapier macht die DGHO jetzt vier konkrete Verbesserungsvorschläge. Sie legt außerdem ein Manual vor, das Fachgesellschaften und andere Akteure bei der Bewertung der von den ...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie