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Medizin

30. Januar 2018 Pembrolizumab verlängerte Gesamtüberleben und PFS beim metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom ohne Plattenepithel-Histologie

Die zulassungsrelevante Phase-III-Studie KEYNOTE-189 zur Untersuchung des PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitors Pembrolizumab (KEYTRUDA®) in Kombination mit Pemetrexed (Alimta®) und Cisplatin oder Carboplatin zur Erstlinientherapie von Patienten mit metastasierendem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom ohne Plattenepithel-Histologie (Non Small Lung Cancer, NSCLC) hat ihren co-primären Endpunkt aus Gesamtüberleben (Overall Survival, OS) und progressionsfreiem Überleben (Progression-free Survival, PFS) erreicht. Laut einer Interimsanalyse durch das unabhängige Datenüberwachungskomitee führte die Behandlung mit KEYTRUDA® in Kombination mit Alimta® und einer Platin-basierten Chemotherapie zu einem signifikant längeren OS und PFS als Pemetrexed und einer Platin-basierten Chemotherapie allein. Das Sicherheitsprofil von Pembrolizumab in dieser Kombination entsprach früheren Beobachtungen. Die Ergebnisse der Studie KEYNOTE-189 werden demnächst im Rahmen einer medizinischen Fachtagung vorgestellt und bei den Zulassungsbehörden eingereicht.
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„KEYNOTE-189 zeigte eine signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens und des progressionsfreien Überlebens bei Patienten, die Pembrolizumab in der Erstlinientherapie in Kombination mit traditioneller Chemotherapie erhalten hatten, verglichen mit jenen unter alleiniger Chemotherapie“, sagte Dr. Roger M. Perlmutter, Vorsitzender der Merck Research Laboratories von Merck & Co., Inc., Kenilworth, USA, in Deutschland bekannt als MSD SHARP & DOHME GMBH. „Wir sind den Patienten und Prüfern der KEYNOTE-189 für ihren wichtigen Beitrag zu dieser wegweisenden Studie überaus dankbar und wir freuen uns darauf, die Daten in Kürze vorzustellen.“

Quelle: MSD


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