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Medizin

03. Juli 2018 Neue Ziele bei der CML/Splenektomie rutscht bei der Behandlung der ITP in spätere Therapielinien

Therapiefreiheit bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML)? Eine Reihe von Postern beim 23. Kongress der European Hematology Association (EHA) drehte sich um das mögliche Absetzen des Tyrosinkinase-Inhibitors Nilotinib. Was die entsprechenden Studien zeigen und welche Patienten die Chance auf ein Absetzten haben, schildert Prof. Dr. Alexander Kiani. Die Symptombelastung von Patienten mit Immunthrombozytopenie (ITP) ist enorm: jeweils zwei Drittel klagen über blaue Flecken der Haut, Fatigue oder petechiale Einblutungen, bestätigt eine beim EHA-Kongress vorgestellte Befragung. Was dies für die Therapie bedeutet, erläutert Prof. Dr. Uwe Platzbecker im zweiten Video.
Neue Ziele bei der CML

Was die auf dem EHA präsentierten Studien zum möglichen Absetzen des Tyrosinkinase-Inhibitors Nilotinib zeigen und welche Patienten die Chance auf ein Absetzten haben, schildert Prof. Dr. Alexander Kiani, Chefarzt und Leiter des Onkologischen Zentrums am Klinikum Bayreuth im Video-Special. Nicht nur in die Fachinformationen von Nilotinib wurde die Option des Absetzens aufgenommen. Auch die im Juni veröffentlichten CML-Leitlinien der DGHO berücksichtigen die Datenlage.
 

ITP: Splenektomie rutscht in spätere Therapielinien

Prof. Dr. Platzbecker betont, dass sich die Behandlungsrealität in den letzten Jahren verändert hat: Die Splenektomie ist in spätere Therapielinien gerutscht. Thrombopoetin-Rezepter-Agonisten wie Eltrombopag werden zunehmend früher eingesetzt. Prof. Platzbecker ist Leiter der Ambulanz für Hämatologie und Hämostaseologie und des MDS Zentrums Dresden am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden.
 

Quelle: MT


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