Mittwoch, 26. Juni 2019
Navigation öffnen

Medizin

05. Februar 2018 Drei Viertel der Deutschen fürchten sich vor Krebs

Krebs löst die größten Ängste bei den Deutschen aus. 75% der Bundesbürger fürchten sich vor dieser Krankheit. Vor Erkrankungen der Lunge wie Asthma sorgen sich beispielsweise nur 21% und vor Diabetes nur 14%. Am wenigsten Angst bereiten den Deuschen Migräne und Bluthochdruck. Dass das Thema Krebs derart dominiert, dürfte daran liegen, dass viele Bundesbürger schon erlebt haben, dass Freunde oder Familienmitglieder an dieser Krankheit litten. Solche Erlebnisse münden in der Forderung nach mehr Forschung. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zu medizinischem Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen (1).
Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs oder Leukämie – die Ausprägung und die befallene Region im Körper sind verschieden, doch sie alle lösen bei den Bundesbürgern düstere Vorstellungen aus. Nicht ganz unbegründet: Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass jedes Jahr allein in Deutschland etwa 480.000 Menschen erstmals an Krebs erkranken (2). Das Institut rechnet zwischen 2010 und 2030 mit einem Anstieg der Neuerkrankungen um mindestens 20%  (2.) Und die Amgen-Studie bestätigt: Fast jeder Zweite (47%) ist selbst schon an Krebs erkrankt oder kennt jemanden im nahen Umfeld, der mit der Krankheit zu kämpfen hatte. Nur Bluthochdruck ist mit 48% in Deutschland noch weiter verbreitet (1). Unter den Betroffenen ist die Angst vor Krebs auch weit größer: 86% der Befragten, in deren engerem Umfeld Krebs diagnostiziert wurde, fürchten sich selbst davor (1).
 
Daher wünschen sich auch 95% der Betroffenen und 86% aller Deutschen, dass die Krebsforschung vorangetrieben wird (1). Der Studie zufolge ist die Krebsforschung das von den Befragten am bedeutsamsten eingestufte Forschungsgebiet. Es folgt mit 70% der Kampf gegen Alzheimer und mit 50% der gegen Schlaganfälle. 69% der Befragten glauben sogar, dass die Hauptaufgabe der gesamten medizinischen Forschung die Ausrottung von Krankheiten wie Krebs sei (1).

Quelle: Amgen

Literatur:

(1) Amgen-Studie "Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung", Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2017
(2) http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2017/krebs_in_deutschland_2017.pdf;jsessionid=845CD698CB75D79166414E06372368FE.2_cid372?__blob=publicationFile (Zugriff am 30.01.2018)


Das könnte Sie auch interessieren

Vierter Welt-Pankreaskrebstag: „Lila Leuchten“ sensibilisiert für eine unterschätzte Erkrankung

Vierter Welt-Pankreaskrebstag: „Lila Leuchten“ sensibilisiert für eine unterschätzte Erkrankung
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Am 16. November 2017 findet zum vierten Mal der Welt-Pankreaskrebstag statt. An diesem Tag erstrahlen weltweit zahlreiche Sehenswürdig-keiten in Lila, der offiziellen Farbe des Welt-Pankreaskrebstages – von der Semperoper in Dresden bis zum Rickmer Rickmers Museumsschiff im Hamburger Hafen. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit über die Erkrankung aufzuklären, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und den Patienten und deren Angehörigen Mut zu machen. In...

Kinderwunsch und Krebs

Kinderwunsch und Krebs
© Photographee.eu / fotolia.com

Möchte ich eine Familie gründen oder noch weitere Kinder haben? Mit dieser Frage müssen sich junge Krebspatientinnen und -patienten vor einer Krebstherapie – also unmittelbar nach der Diagnose – auseinandersetzen. Denn die Behandlung, die ihnen hilft, den Krebs zu besiegen, beeinträchtigt häufig gleichzeitig die Fruchtbarkeit. Auch wenn die Zeit drängt, ist es wichtig, sich vor Behandlungsbeginn mit diesem wichtigen Thema zu befassen.

Kostenlose Kosmetikseminare “look good feel better“ für Krebspatientinnen

Kostenlose Kosmetikseminare “look good feel better“ für Krebspatientinnen
© Carolin Lauer (carolinlauer.de)

Ganz unverhofft trifft die damals 30jährige Cristina aus Hannover die Diagnose Krebs. Erst dachte sie an einen schlechten Scherz, als sie den Anruf von ihrem Arzt erhielt und dann zog ihr die Nachricht den Boden unter den Füßen weg. Mit der Chemotherapie kamen der Verlust der Haare, Augenbrauen und Wimpern und damit auch teilweise unangenehme Situationen: „Selbst als ich noch Stoppeln auf dem Kopf hatte, haben mich sofort alle angestarrt. Teilweise getuschelt oder den...

Neue Website für Patienten: Schöne Momente trotz Krebs

Neue Website für Patienten: Schöne Momente trotz Krebs
© Die-Schönen-Momente.de

Accuray Inc. präsentiert Die-Schoenen-Momente.de, eine neue Patientenwebsite zum Thema Krebs. Die-Schoenen-Momente.de ist eine umfassende Online-Anlaufstelle zu zahlreichen Themen, die Patienten und ihren Angehörigen wichtig sind: von den unterschiedlichen Krebstherapien über die richtige Ernährung bis hin zu Tipps für die Pflege persönlicher Beziehungen. So unterstützt die Website Patienten dabei, trotz Krebserkrankung eine hohe Lebensqualität zu...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Drei Viertel der Deutschen fürchten sich vor Krebs"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren