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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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13. Juli 2016

Else Kröner Forschungskollegium: Immuntherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen

Klinische Forschung für die Medizin von morgen: Um das klinische Potenzial neuer Entdeckungen zu erkennen und es in die klinische Anwendung zu tragen, braucht es sogenannte Clinician Scientists. Ärzte, die in der Forschungswelt der Gene, Moleküle und Krankheitsmechanismen genauso zuhause sind wie am Krankenbett. Mit einem Fördervolumen von je einer Million Euro wurden nun zwei von vier der neuen Forschungskollegien der Else Kröner-Fresenius-Stiftung am Klinikum der Universität München bewilligt. Prof. Marion Subklewe ist Sprecherin des Kollegs „Immuntherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen“.
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Die Forschungskollegien sind jeweils eingebettet in bestehende, international sichtbare Forschungsschwerpunkte und bieten den Kollegiaten die Möglichkeit ihre eigene Forschung im Rahmen eines anregenden Expertennetzwerks aufzubauen. Jedes der neuen Kollegien verfolgt ein Forschungsgebiet, das ein besonders dringliches klinisches Problem im Blick hat und sich in einer Phase des intensiven „revolutionären“ Erkenntnisfortschritts befindet. An der Spitze und in den Leitungsgremien aller Kollegien stehen Persönlichkeiten, die als überzeugende „role models“ Klinik und Forschung auf hohem Niveau miteinander vereinen.

Kann das menschliche Immunsystem Tumorzellen erkennen und eliminieren? Diese scheinbar einfache Frage beschäftigt die Forschung seit gut 100 Jahren und wurde phasenweise sehr unterschiedlich beantwortet. Spätestens jedoch seitdem die Immuntherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen 2013 im Wissenschaftsjournal Science als „breakthrough of the year“ ausgezeichnet wurde, werden nicht nur Hoffnungen, sondern konkrete Erwartungen in dieses Feld gesetzt. Die Entdeckungsgeschichte der zwei initialen klinischen „Erfolgsgeschichten“ zeigt eindrucksvoll, dass die Komplexität und das Wirkungspotenzial des Immunsystems sich nur dann therapeutisch nutzen lassen, wenn die molekularen Vorgänge minutiös und geduldig aufgeklärt werden.

Das Münchner Konsortium gehört in diesem international intensiv beforschten Gebiet zu den Gruppierungen, denen es immer wieder gelingt, von der molekularen Ebene bis zur klinischen Studie durchgängig erfolgreich zu sein und ebenso originelle wie klinisch relevante Lösungen hervorzubringen. In diesem Umfeld großer wissenschaftlicher Expertise und klinischer Aufbruchsstimmung finden forschungsbegeisterte Kliniker ein ebenso anregendes wie unterstützendes Umfeld.
 
Eine solide methodische Ausbildung sowie eine frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit werden angestrebt. Für mindestens eineinhalb Jahre können die Kollegiaten sich von klinischen Verpflichtungen befreit der Etablierung ihres Forschungsansatzes widmen. Anschließend verfolgen sie beides – klinische Weiterbildung zum Facharzt und Forschung – parallel weiter und sind so in der Lage den Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und klinischer Anwendung zu vollziehen.
Medizinische Klinik und Poliklinik III Hämatologie & Onkologie, Universität München
 
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