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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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08. Februar 2018 Seite 1/2

Patientenindividuelle Schmerztherapie ermöglichen

Mit den Einführungen von Oxycodon Aristo® Lösung, Morphin Aristo® Lösung, Buprenorphin Aristo® transdermal Pflaster, Metamizol Aristo® sowie Flupirtin Aristo® hat Aristo Pharma in kurzer Zeit sein Produktportfolio zu einer bedarfsgerechten Versorgung in der Schmerztherapie noch einmal deutlich ausgeweitet. In Deutschland leiden etwa 12 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen – mit einer steigenden Tendenz (1). Das deutsche Unternehmen hat es sich zum Ziel gemacht, Ärzten mit seinen qualitativ hochwertigen Produkten zum attraktiven Generika-Preis eine vollumfängliche Palette von Analgetika aus einer Hand anbieten zu können. Dabei liegt der Fokus neben den Standard-Generika auf besonderen Darreichungsformen, die eine patientenindividuelle Schmerztherapie ermöglichen.
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Oxycodon Aristo® Lösung 1 mg/ml und 10 mg/ml: einzige flüssige orale Darreichungsform im deutschen Markt

Mit der Oxycodon Aristo® Lösung 1 mg/ml und 10 mg/ml erweitert Aristo Pharma das Produktportfolio für eine patientenindividuelle Behandlung starker Schmerzen. Die neue Darreichungsform ist in Deutschland die einzige perorale flüssige Oxycodon-Formulierung mit schnellanflutender Wirksamkeit. Als zusätzliche therapeutische Option ist die Oxycodon Aristo® Lösung 1 mg/ml und 10 mg/ml speziell für den Niedrig- und Zwischendosisbereich geeignet. Primär konzipiert zur dosisgerechten Auftitrierung, beispielsweise im Rahmen einer Ersteinstellung bis zur Umstellung auf retardierte Formulierungen oder bei erwarteten Schmerzspitzen, gelingt dank der beigelegten Applikationsspritze eine hohe Dosiergenauigkeit in Dosierschritten von 1 mg (1 mg/ml) und 10 mg (10 mg/ml). Das Präparat ist deshalb auch zur Einstellung von Risikopatienten (bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, geringem Körpergewicht oder langsamer Metabolisierung) geeignet. Ergänzt wird das therapeutische Einsatzgebiet durch die Möglichkeit eines fein abgestimmten Ausschleichens des Opioids (2).

Morphin Aristo® Lösung 20 mg/ml mit beigelegter Dosierspritze für eine dosisgerechte orale Applikation

Starke bis sehr starke Schmerzen können mit der Morphin Aristo® Lösung 20 mg/ml behandelt werden. Die beigelegte Dosierspritze ermöglicht eine exakte und vor allem bedarfsgerechte Dosierung. Die leicht zu verabreichende Morphin Aristo® Lösung 20 mg/ml ist bereits für Kleinkinder ab dem ersten Lebensjahr zugelassen und wird alle 4 Stunden unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Zur Einnahme der erforderlichen Dosis kann die Lösung in ein alkoholfreies Getränk gemischt werden (3).

Im fortgeschrittenen Stadium einer Krebserkrankung sind nozizeptive oder neuropathische Tumorschmerzen eine häufige Begleiterscheinung. Bereits bei moderaten Schmerzen kann niedrig dosiertes Morphin bei vergleichbarer Verträglichkeit eine schnellere und effektivere Schmerzreduktion als schwache Opioide mit höherer Dosierung erzielen. Dies ergab eine offene, multizentrische Studie mit 240 Krebspatienten. Dabei zeigte sich der Vorteil der Morphin-Behandlung bereits nach einer Woche (4).

Buprenorphin Aristo® transdermales Pflaster für eine kontinuierliche Behandlung chronischer Tumor- und Nichttumorschmerzen

Buprenorphin kann aufgrund seiner ausreichend geringen Molekülgröße und der hohen Lipophilie verbunden mit einer großen Affinität am μ-Opioidrezeptor transdermal angewendet werden. Mit einer langsamen, aber anhaltenden Rezeptorbindung hat die Substanz über einen langen Zeitraum eine optimale schmerzstillende Wirkung.

Es eignet sich zur Schmerztherapie insbesondere bei Patienten mit Nierenerkrankungen (5) sowie bei älteren Patienten mit nachlassender Nierenfunktion. Aufgrund des hohen Verträglichkeits- und Sicherheitsprofils wird Buprenorphin für ältere Patienten zum Opioid der ersten Wahl (6).

Für eine abgestufte dosisgerechte Schmerztherapie ist das Pflaster in niedrig- und hochdosierter Form verfügbar. Das niedrigdosierte Buprenorphin Aristo® 7 Tage 5/10/20 μg/h transdermale Pflaster ist bei der Behandlung mittelstarker nicht-maligner Schmerzen indiziert, wenn ein Opioid zum Erreichen einer adäquaten Analgesie notwendig ist. Die Anwendung eines Pflasters erlaubt die prolongierte Wirkstoff-Freigabe über einem Zeitraum von 7 Tagen.

Bei mäßig starken bis starken Tumorschmerzen und starken Schmerzen bei ungenügender Wirksamkeit von nicht-opioiden Schmerzmitteln kann das höher dosierte Buprenorphin Aristo® 35/52,5/70 μg/h transdermale Pflaster mit einer Wirkstofffreisetzung von 3,5 Tagen verwendet werden (7).
 
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