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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
25.02.2015
Ausgabe:
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Editorial
 
News
Neue Wirksamkeitsdaten aus der CLL-Vergleichsstudie zwischen Ibrutinib und Ofatumumab

Auf dem diesjährigen ASH-Kongress wurden neue Wirksamkeitsdaten der Phase-III-Studie RESONATE vorgestellt (1). Die Studie verglich Ibrutinib und Ofatumumab zur Behandlung von Patienten mit vorbehandelter Chronischer Lymphatischer Leukämie (CLL). In dem verlängerten Nachbeobachtungszeitraum mit einem medianen Follow-Up von 16 Monaten konnten die Ergebnisse der Erstauswertung und somit die signifikante Überlegenheit von Ibrutinib gegenüber Ofatumumab hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens (PFS) und des Gesamtüberlebens (OS) bestätigt werden. Außerdem zeigte sich ein Vorteil im PFS für die Patienten, die Ibrutinib als Zweitlinientherapie erhielten, im Vergleich zu den Patienten, die Ibrutinib erst in einer späteren Therapielinie erhielten (1).

ASCO GI 2015

In den letzten Jahren hat das bessere Verständnis der molekularen Ursachen von Tumorerkrankungen die medikamentösen Therapieansätze verändert und ebnete u.a. den Weg für die zielgerichtete Therapie, die heute bei vielen gastrointestinalen Tumoren zum Standard gehört. Moderne Sequenzierungsmethoden geben immer tiefere Einblicke in die enorme Heterogenität der Tumoren. Dies stellt die Therapie vor neue Herausforderungen. Die Sequenz von Kolonkarzinom, Pankreaskarzinom, Ösophaguskarzinom, Gallengangskarzinom und kürzlich auch die des Magenkarzinoms wurde schon entschlüsselt. Klinische und diagnostische Relevanz sind zwar häufig noch unklar, doch gelingt es inzwischen anhand bestimmter Mutationsmuster, molekulare Subtypen zu identifizieren, die sich in ihrem Therapieansprechen möglicherweise unterscheiden. Insgesamt spiegelten die Vorträge und Poster auf dem diesjährigen Gastrointestinal Cancer Symposium die Weiterentwicklung bis hin zur individualisierten Therapie von Patienten mit gastrointestinalen Tumoren wider.

 
Titelthema
Update zum Stellenwert der Hyperthermie in der Therapie des Hochrisiko-Weichteilsarkoms und neue Therapiestudien

Patienten mit Hochrisiko-Weichteilsarkom (Grad 2-3, > 5 cm, tiefe Lage im Bezug zur oberflächlichen Faszie) haben trotz multimodaler Therapiekonzepte ein hohes Risiko für das Auftreten von Fernmetastasen oder Lokalrezidiven. Die 5-Jahresüberlebensraten liegen abhängig von der Lokalisation bei etwa 70-75% (Extremitäten) und 50% (Retroperitoneum). Die Anwendung der Oberflächen- und Tiefenhyperthermie - einer kontrollierten Temperaturerhöhung des Tumorgebietes auf 40-44 °C - als Ergänzung zur Chemotherapie bietet in der Neoadjuvanz und der Adjuvanz auf Basis der Ergebnisse einer multizentrischen, randomisierten Phase-III-Studie mit 341 Patienten eine standardisierte Therapieoption (1). Im Rahmen von Studien wie NEOPAMAIN und Hyper-TET sollen nun neue Behandlungsansätze in Verbindung mit der regionalen Tiefenhyperthermie beim Weichteilsarkom evaluiert werden.

Neoadjuvante/adjuvante Strahlentherapie beim Weichteilsarkom

Weichteilsarkome repräsentieren etwa 1% der soliden malignen Tumoren im Erwachsenenalter (1) und gehören damit zu den seltenen malignen Erkrankungen. Sie stellen mit mehr als 50 Subentitäten eine histologisch heterogene Gruppe dar (1). Abzugrenzen sind hiervon v.a. Knochensarkome (z.B. Osteosarkom), typische Sarkome des Kindes- und Jugendalters (z.B. Ewing-Sarkom, Rhabdomyosarkom) sowie sarkomähnliche Entitäten (z.B. Desmoide). Am häufigsten treten Weichteilsarkome im Bereich der Extremitäten und des Körperstammes auf (55%), gefolgt vom viszeralen/retroperitonealen Raum (35%) und der Kopf-Hals-Region (10%) (1). Die wichtigsten prognostischen Faktoren sind histologisches Grading, Tumorgröße, Bezug zur Faszie (oberflächlich vs. tief), und (zu erwartender) Resektionsrand (2, 3). Insbesondere höhergradige Weichteilsarkome weisen sowohl ein nicht unerhebliches Lokalrezidivrisiko als auch Fernmetastasenrisiko auf und sollten daher möglichst in multimodalen Therapiekonzepten behandelt werden. Da hierbei in zunehmendem Maße neoadjuvante Ansätze in den Vordergrund rücken, kommt der initialen Diagnostik bereits im Verdachtsfall eine immer größere Bedeutung zu. Aus Sicht des Radioonkologen sind dabei neben der histologischen Sicherung eine adäquate Darstellung der präoperativen Tumorausdehnung mittels MRT und ein ausreichendes Staging zum Ausschluss von Fernmetastasen zu fordern. Aufgrund der relativen Seltenheit und Heterogenität der Weichteilsarkome sowie der zunehmenden Komplexität der diagnostischen und therapeutischen Strategien erscheint die frühzeitige Einbindung eines spezialisierten Zentrums sinnvoll. Da die Tumorlokalisation im Hinblick auf die radioonkologischen Strategien von Bedeutung sein kann, werden diese im Folgenden nach Lokalisation getrennt betrachtet.

 
Fortbildung
 
BNGO
 
Interview
 
Pharmabericht
Multiples Myelom, CML und Immunonkologie

Derzeit lässt sich in der Hämatoonkologie die Entwicklung mehrerer innovativer Therapieansätze mit Potenzial für ein verbessertes Überleben in fortgeschrittenen Tumorstadien verfolgen: So hat die FDA z.B. beim vorbehandelten, therapierefraktären oder rezidivierenden Multiplen Myelom (MM) einem Anti-SLAMF7-Antikörper sowie beim Hodgkin-Lymphom (HL) der immunonkologischen Therapie mit einem PD-1-Checkpoint-Inhibitor den Status "Break-through Therapy Designation" zuerkannt. Bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML) ist die Therapie mit Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) bereits etabliert. Bei der ASH-Jahrestagung wurden zwei Langzeitanalysen zur 1st- bzw. 2nd-Line-Therapie mit dem Zweitgenerations-TKI Dasatinib vorgestellt: Die 5- und 7-Jahres-Daten unterstreichen den Stellenwert der modernen TKI-Therapie für eine frühzeitige und anhaltende, tiefe Remission der CML.

 
Kongressbericht
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