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Medizin

05. September 2013

Leitlinien der MASCC empfehlen Palonosetron bei moderat emetogener Chemotherapie

Um moderne Chemotherapien effektiv durchführen zu können, ist eine wirksame Antiemese unabdingbar. Im Interview beim MASCC Kongress 2013 in Berlin erläutert Prof. Dr. Petra Feyer, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Vivantes-Klinikum Neukölln, Berlin, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) der Deutschen Krebsgesellschaft, wie eine...

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Zulassung für Regorafenib zur Behandlung von gastrointestinalen Stromatumoren in der EU beantragt

Bayer HealthCare beantragt bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine weitere Marktzulassung des oral zu verabreichenden Multikinaseinhibitors Regorafenib. Der Antrag bezieht sich auf Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST), die bereits mit zwei Tyrosinkinaseinhibitoren behandelt wurden. Die angestrebte zusätzliche Indikation bei der EMA folgt der EU-Zulassung von Regorafenib (Stivarga®) zur Behandlung von metastasierendem...

Edoxaban im Vergleich mit Warfarin vergleichbare Wirksamkeit und überlegene Sicherheit bei der Behandlung und Prävention symptomatischer VTE

Daiichi Sankyo gab die Ergebnisse der globalen Phase 3 Studie HOKUSAI-VTE mit 8.292 Patienten mit akuter symptomatischer tiefer Venenthrombose (TVT) und/oder Lungenembolie (LE) bekannt. Die Studie hat ihren primären Endpunkt erreicht: Der orale, einmal täglich einzunehmende direkte Faktor-Xa-Inhibitor war in der Behandlung und Prävention rezidivierender symptomatischer venöser Thromboembolien (VTE) gegenüber Warfarin - nach initialer Heparin-Behandlung in...

04. September 2013

Fortgeschrittenes NSCLC: Symptomkontrolle und Lebensqualität stehen in engem Zusammenhang

Interview mit Prof. Dr. Eckart Laack, Hamburg. Zielgerichtete, personalisierte Ansätze haben sich beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) als Standard etabliert. Mit Afatinib*, einem Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) der nächsten Generation, ist hinsichtlich Wirksamkeit und Lebensqualität ein weiterer Fortschritt zu erwarten. Auf Basis der Histologie und des Mutationsstatus sind die Verzögerung des Krankheitsprogresses und die ...

Tumorbedingte Durchbruchschmerzen: Praxisleitlinie soll Versorgung verbessern

"Viele Tumorpatienten sind schmerztherapeutisch nach wie vor unbefriedigend versorgt, besonders in der palliativen Situation", sagte PD Dr. Jan Gärtner, Freiburg. "Deutschland war jahrelang das Schlusslicht in der Schmerzversorgung, und das erleben wir jetzt wieder in der Versorgung von Durchbruchschmerzen", ergänzte Dr. Johannes Horlemann, Kevelaer. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. (DGS) hat daher eine neue Praxisleitlinie für...

Masernviren gegen Krebs - neues Therapiekonzept in klinische Studie überführt

Masernviren sollen zukünftig helfen, Tumoren zu zerstören. Wissenschaftlern des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg ist es gelungen, die Viren so zu programmieren, dass sie ausschließlich Krebszellen befallen. Haben sie sich einmal in der Zelle eingenistet, führt das zu deren Zerstörung. Zusätzlich werden Botenstoffe freigesetzt, die das Immunsystem anregen, weitere Krebszellen anzugreifen. Im Labor hat sich diese Methode...

Wann Patienten von Trinknahrungen profitieren - Internationales ernährungsmedizinisches Symposium des Diätverbandes

Was kann die begleitende medizinische Ernährungstherapie mit Trinknahrungen in der Patientenversorgung leisten? Um diese Leitfrage zu beantworten, kam ein hochkarätig besetztes Ernährungsmedizin-Symposium des Diätverbandes unter dem Titel "Impact of Oral Nutritional Supplements in Clinical Nutrition" zusammen. Anlass war der diesjährige Kongress der Europäischen Fachgesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) in...

Leberkrebs durch chronische Entzündung: Tumorwachstum folgt dem programmierten Zelltod

Das Absterben zahlreicher, entzündlich veränderter Leberzellen durch Apoptose, eine Form des programmierten Zelltodes, kann die Entstehung von Tumorzellen in der Leber begünstigen. Diese Erkenntnis trägt wesentlich zum Verständnis zellulärer Prozesse der Leberkrebsentwicklung bei und eröffnet neue therapeutische Ansätze. Dies berichtet ein Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des Helmholtz Zentrums München in der aktuellen Ausgabe des...

454 Sequencing Systeme verbessern molekulare Charakterisierung von Blutkrebs

Die Gensequenzierung im Hochdurchsatz (Next-Generation Sequencing, kurz NGS) öffnet der Bekämpfung von Leukämie neue Türen. Die zweite Phase der internationalen Studie "Interlaboratory Robustness of Next-Generation Sequencing" (IRON-II), an der über 25 Labore aus 14 Ländern teilnehmen, bereitet der Technologie den Weg für die künftige klinische Diagnostik. Beim IRON-II Investigator Meeting im Juli im Münchner Leukämie Labor ...

Schlüssellochoperation an Leber und Bauchspeicheldrüse vorerst nur an spezialisierten Zentren

Je nach Klinik werden heute bis zu 50% aller Bauchoperationen minimal-invasiv, also ohne großen Bauchschnitt, durchgeführt. Mittlerweile können Ärzte auch anspruchsvolle Eingriffe, etwa Krebsoperationen an Leber und Bauchspeicheldrüse, als "Schlüssellochoperationen" vornehmen. Minimalinvasive Eingriffe an diesen Organen sind jedoch technisch komplex und müssten deshalb vorerst auf hochspezialisierte Kliniken beschränkt bleiben, betonen...

02. September 2013

EHA 2013: Bendamustin in der Therapie von indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen

In den letzten Jahren wurden deutliche Fortschritte beim Therapiemanagement von indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen (iNHL) und Mantelzell-Lymphomen (MCL) erzielt, die langfristig zu einem besseren klinischen Outcome führen. Dies ist nicht zuletzt auf effektivere Therapiestrategien mit Bendamustin als Chemotherapiepartner zurückzuführen, wie Daten bestätigen, die bei der 18. Jahrestagung der European Association of Hematology (EHA) vom 13. bis 16. Juni in Stockholm...

Endogene Retroviren als Angriffspunkt für Impfung gegen Krebs

Forschern des Paul-Ehrlich-Instituts ist es gelungen, eine Besonderheit von Krebszellen für einen gezielten immunologischen Angriff zu nutzen: Während endogene Retroviren bei gesunden Zellen inaktiv sind, produzieren Krebszellen Proteine dieser Viren. Mit einem Impfstoff, der gegen diese endogenen Retroviren gerichtet ist, gelang es, bei Mäusen das Fortschreiten des Tumorwachstums deutlich zu bremsen. Durch prophylaktische Impfung ließ sich sogar die Entstehung des...

Kinderwunsch nach Krebs: Forscher optimieren Transportbedingungen für konserviertes Eierstockgewebe

Die Behandlung von Krebserkrankungen im Unterleib bei Frauen führt sehr häufig zur Unfruchtbarkeit. Das Tieffrieren von gesundem Eierstockgewebe vor der Krebsbehandlung und Transplantation zurück in die Patientin nach überstandener Erkrankung ist eine vielversprechende Methode zum Erhalt der Fruchtbarkeit. In Deutschland wird diese sogenannte Kryokonservierung jedoch nur von wenigen Zentren durchgeführt, so dass das Gewebe in einigen Fällen über einen...

Tumorstammzellen erkennen, markieren, angreifen: Biomarker unterstützen Strahlentherapie von morgen

Die Strahlentherapie von Krebserkrankungen könnte in Zukunft gezielt auf Stammzellen ausgerichtet werden, die für Tumorwachstum und Metastasenbildung verantwortlich sind. Um Tumorstammzellen im Körper von Krebspatienten aufzuspüren, arbeiten deutsche Wissenschaftler derzeit an der Entwicklung spezieller Biomarker: Gelingt es, die gefährlichen Krebszellen mithilfe der Marker sicher zu orten, könnten sie mit leistungsstarken Bestrahlungsgeräten ins...

Nutzen von PET oder PET/CT bei Speiseröhrenkrebs ist nicht belegt

Der patientenrelevante Nutzen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) bei einem Ösophaguskarzinom ist mangels Studien nicht belegt. Auch in Hinblick auf ihre diagnostische und prognostische Güte bleibt unklar, ob diese Verfahren die Ausbreitung von Tumoren besser erfassen können, als dies mit herkömmlicher Diagnostik möglich ist. Zu diesem Ergebnis kommt der am 20. August 2013 publizierte...

Genetischer Zusammenhang zwischen Diabetes und Krebs

In der in "Cell Metabolism" erschienene Arbeit "The Cancer-Associated FGFR4-G388R Polymorphism Enhances Pancreatic Insulin Secretion and Modifies the Risk of Diabetes" beschreibt eine Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern des Krebsforschungsinstituts Ontario, Canada, des Max-Planck-Instituts für Biochemie, Martinsried, der Harvard Medical School, USA, der Universität Kuopio, Finnland und der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen eine genetische...

ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie