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Medizin
23. Juli 2015

Ruxolitinib bietet Patienten mit Polycythaemia vera und Intoleranz oder Resistenz gegenüber Hydroxyurea einen lang anhaltenden Benefit

Die auf dem EHA-Kongress vom 11.-14. Juni 2015 in Wien präsentierten neuen Ergebnisse einer vorab geplanten Analyse der Zulassungsstudie RESPONSE bestätigen einen langanhaltenden therapeutischen Nutzen des selektiven, oralen Januskinase (JAK)-1/2-Inhibitors Jakavi® (Ruxolitinib) in der Behandlung erwachsener Patienten mit PV, die auf HU nicht ausreichend ansprechen oder diese Substanz nicht vertragen (1,2). In der prospektiven, randomisierten Phase-III-Studie erwies sich Ruxolitinib in Bezug auf die hämatologische Kontrolle und die Reduktion der Symptomlast gegenüber der nach Ermessen des behandelnden Arztes bestmöglichen Standardtherapie als überlegen (3). Unter der Behandlung mit Ruxolitinib erreichten signifikant mehr Patienten den kombinierten primären Endpunkt, welcher die Kontrolle des Hämatokrit-Werts und eine ≥ 35%-ige Reduktion des Milzvolumens nach 32 Wochen umfasst (20,9% vs. 0,9%, p<0,001) (3). Das gute Primäransprechen blieb nach den aktuellen Follow-up-Daten über einen Zeitraum von 80 Wochen (mediane Behandlungsdauer 111 Wochen) konsistent (1,2). Bei 9 von 10 Patienten gelang eine anhaltende Hämatokrit-Kontrolle (1). Bei allen Patienten des Ruxolitinib-Arms blieb eine bis Woche 32 erzielte Reduktion des Milzvolumens um ≥ 35% erhalten. Therapieabbrüche waren selten: 83% der Patienten wurden durchgehend mit Ruxolitinib behandelt (1).

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