Freitag, 30. Oktober 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Venclyxto
 

Medizin

12. Juni 2019 Malignes Melanom: Kombinationstherapie Dabrafenib + Trametinib verbessert Therapieoptionen

Mit Dabrafenib und Trametinib bestehen neue Therapiemöglichkeiten des malignen Melanoms. Studienergebnisse einer 5-jährigen Nachbeobachtung wurden jetzt publiziert. Dabei zeigte sich, dass etwa ein Drittel der Patienten langfristig von dieser Behandlungsmethode profitierte.
Anzeige:
Avastin MammaCA BC
Avastin MammaCA BC
 
Geeignet für Tumoren mit BRAF V600-Gen-Mutation

„Es wurden 563 Patienten weltweit untersucht und verfolgt, deren Melanomerkrankung entweder nicht operabel oder bereits metastasierend war und so vor 10 Jahren innerhalb eines Jahres verstorben gewesen wären“, so Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Essen. „Die Therapie mit Dabrafenib und Trametinib ist zielgerichtet und ist geeignet für Tumoren, die eine Mutation im Gen BRAF V600 aufweisen.“ Das normale BRAF V600-Protein regt die Zellen im Körper zu einer normalen Zellteilung an. Ist es mutiert, führt es zu unkontrolliertem Zellwachstum und kann Krebs entstehen lassen.

Weniger Resistenzen unter Kombinationstherapie

Bereits bekannt war, dass sowohl die Therapie mit dem Medikament Dabrafenib als auch mit dem Medikament Trametinib allein bei einem Teil der Hautkrebspatienten gute Erfolge zeigt. Allerdings entwickeln sich häufig sehr schnell Resistenzen gegen die einzelnen Wirkstoffe. „Das scheint in der Doppeltherapie besser zu sein“, so Schadendorf. „Etwa 68% der Patienten sprachen auf diese Form der Therapie gut an d.h. der Tumor schrumpft deutlich. Nach 5 Jahren waren rund ein Drittel der Patienten noch am Leben.“

Quelle: Universitätsmedizin Essen


Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Malignes Melanom: Kombinationstherapie Dabrafenib + Trametinib verbessert Therapieoptionen "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab