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Medizin

12. Juni 2019 Malignes Melanom: Kombinationstherapie Dabrafenib + Trametinib verbessert Therapieoptionen

Mit Dabrafenib und Trametinib bestehen neue Therapiemöglichkeiten des malignen Melanoms. Studienergebnisse einer 5-jährigen Nachbeobachtung wurden jetzt publiziert. Dabei zeigte sich, dass etwa ein Drittel der Patienten langfristig von dieser Behandlungsmethode profitierte.
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Geeignet für Tumoren mit BRAF V600-Gen-Mutation

„Es wurden 563 Patienten weltweit untersucht und verfolgt, deren Melanomerkrankung entweder nicht operabel oder bereits metastasierend war und so vor 10 Jahren innerhalb eines Jahres verstorben gewesen wären“, so Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Essen. „Die Therapie mit Dabrafenib und Trametinib ist zielgerichtet und ist geeignet für Tumoren, die eine Mutation im Gen BRAF V600 aufweisen.“ Das normale BRAF V600-Protein regt die Zellen im Körper zu einer normalen Zellteilung an. Ist es mutiert, führt es zu unkontrolliertem Zellwachstum und kann Krebs entstehen lassen.

Weniger Resistenzen unter Kombinationstherapie

Bereits bekannt war, dass sowohl die Therapie mit dem Medikament Dabrafenib als auch mit dem Medikament Trametinib allein bei einem Teil der Hautkrebspatienten gute Erfolge zeigt. Allerdings entwickeln sich häufig sehr schnell Resistenzen gegen die einzelnen Wirkstoffe. „Das scheint in der Doppeltherapie besser zu sein“, so Schadendorf. „Etwa 68% der Patienten sprachen auf diese Form der Therapie gut an d.h. der Tumor schrumpft deutlich. Nach 5 Jahren waren rund ein Drittel der Patienten noch am Leben.“

Quelle: Universitätsmedizin Essen


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