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Medizin

26. September 2019 Ferdinand-Eisenberger-Forschungsstipendium 2020: Förderung für Projekte zum Nierenzellkarzinom

Junge Mediziner in ihrem Forschergeist zu bestärken, ist ein Ziel von Janssen Deutschland. Daher unterstützt Janssen, die Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, 2 der Ferdinand-Eisenberger-Forschungsstipendien mit jeweils 50.000 €. Seit 2010 schreibt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) die Stipendien aus. Die diesjährige Vergabe fand im Rahmen der Jahrestagung am 20.09.2019 in Hamburg statt.
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Fachinformation
Einstieg in forschungsorientierte Karriere

Im Rahmen des Stipendienprogramms werden die jungen Urologen für ein Jahr von der klinischen Routine freigestellt. So bekommen sie die Möglichkeit, intensiv an einer renommierten Forschungsinstitution selbständig wissenschaftlich zu arbeiten. Daneben möchten Janssen und die DGU auch die Infrastruktur der urologischen Kliniken und Labore nachhaltig fördern. Es soll daher sichergestellt werden, dass extern erworbene wissenschaftliche und methodische Neuerungen in der jeweiligen Heimatklinik etabliert werden: Dort sollen Ergebnisse aus dem Forschungsstipendium genutzt werden für die Formulierung eigener Drittmittelanträge sowie für den Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe. Auch die Kooperationen der Arbeitsgruppen sollen über den Förderzeitraum hinaus fortbestehen.

2 Stipendien für Forschung gegen Nierenzellkarzinom

In diesem Jahr hat der DGU-Vorstand die beiden Mediziner Dr. med. Victoria Stühler, Tübingen, und Dr. med. Niklas Klümper, Bonn, für das Eisenberger Stipendium ausgewählt. Die Entscheidung basiert auf externen Fachgutachten und dem Votum der Arbeitsgruppe urologische Forschung (AuF). Beide Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem metastasierenden Nierenzellkarzinom (mNZK/mRCC). Mit der epigenetischen Modulation von Immunsignalwegen als mögliche synergistische Therapieoption zur Immun-Checkpoint-Inhibition hat Klümper eine zukunftsorientierte und patientenrelevante Fragestellung gewählt. Die Hemmung der Authophagie als zielgerichtetes Therapiekonzept (Monotherapie oder in Kombination) ist das Forschungsgebiet, das Stühler zukünftig bearbeiten wird.

Quelle: Janssen


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