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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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20. November 2013

"NachwuchsFörderpreis Schmerz": Innovative Forschungsprojekte ausgezeichnet

In diesem Jahr wurde im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses Magdalena Volz, Berlin, mit dem ersten Preis des NachwuchsFörderpreises Schmerz für ihre herausragende Untersuchung "Neuromodulation durch transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) zur Induktion analgetischer Effekte" geehrt. Den zweiten Preis teilen sich Adriane Icenhour, Essen, sowie Anne Gärtner, Dresden, für ihre innovativen Arbeiten zu "Konditionierte Nocebo-Hyperalgesie bei viszeralen Schmerzen: Eine fMRT-Studie" sowie "Kognitive Leistungsfähigkeit bei chronischen Schmerzpatienten". Die Preisverleihung fand im Rahmen des gemeinsamen Nachwuchssymposiums der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e. V. (DMKG) anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses in Hamburg statt.

Mit dem NachwuchsFörderpreis Schmerz werden von der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. in Kooperation mit der Janssen-Cilag GmbH jährlich zwei zukunftsweisende Projekte zur Therapie chronischer Schmerzen mit dem Schwerpunkt "patientenbezogene Forschung" ausgezeichnet. Aus der Vielfalt der eingereichten Projekte beeindruckte die Juroren in diesem Jahr vor allem die Arbeit von Magdalena Volz, Klinik für Neurologie mit Lehrstuhl für Experimentelle Neurologie; Charité, Universitätsmedizin Berlin, zu "Neuromodulation durch transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) zur Induktion analgetischer Effekte".

Im Mittelpunkt ihres Projektes steht die Fragestellung, inwieweit nicht-invasive transkranielle Gleichstromstimulation (Transcranialdirectcurrentstimulation [tDCS]) alleine und in Kombination mit motorischen Übungen zu einer additiven Schmerzreduktion bei Patienten mit rheumatoider Arthritis führen kann. In ihrer Begründung hoben die Juroren hervor, dass der Versuchsansatz auf valide Ergebnisse hoffen ließe, die klinisch hochrelevant seien und die Basis für die Aufnahme in die multimodale Schmerztherapie nicht nur bei der untersuchten Patientengruppe, sondern auch bei anderen Patienten mit chronischen Schmerzen bilden könnte. Den zweiten Preis vergab die Jury an Adriane Icenhour und Anne Gärtner zusammen. Bei Adriane Icenhour, Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie, Uniklinikum Essen, beeindruckte das Gremium die gute Idee und der vielversprechende Testansatz. Den Preis erhielt Icenhour für ihre Untersuchung "Konditionierte Nocebo-Hyperalgesie bei viszeralen Schmerzen: Eine fMRT-Studie".

Im Zentrum der Untersuchung steht ein besseres Verständnis für die Bedeutung erlernter Nocebo-Effekte und deren klinischen Implikationen. Mit dem Projekt könne das Verständnis über die Entstehung, Aufrechterhaltung und das Wiederauftreten funktioneller viszeraler Schmerzsyndrome gefördert werden und dadurch bereits im Vorfeld dazu beitragen, jene Phänomene bei der Behandlung von funktionellen Schmerzsyndromen zu
minimieren.

Ebenfalls mit dem zweiten Preis wurde die Arbeit von Anne Gärtner, UniversitätsSchmerzCentrum Dresden zum Thema "Kognitive Leistungsfähigkeit bei chronischen Schmerzpatienten" ausgezeichnet. Das Projekt beschäftigt sich mit den kognitiven Defiziten wie z. B. der Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistung von Patienten mit chronischen Schmerzen. Mittels Fragebögen wurden zu verschiedenen Zeitpunkten im Therapieverlauf u. a. die Zusammenhänge zu Depression, Angst, aber auch zwischen kognitiver Flexibilität, den Copingformen der Assimilation sowie der Akkommodation erfasst. Mit der Identifikation dieser unveränderlichen, aber die Therapie beeinflussenden Variablen, könnten alternative Therapieangebote entwickelt werden, so das Gremium.

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