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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

01. Mai 2004 Monoklonaler Antikörper zeigt positiven Effekt bei Nierenzellkarzinom

In der Nachbeobachtung einer klinischen Phase-II-Studie mit dem monoklonalen Antikörper Rencarex® (WX-G250) bei Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom zeigten sich positive Langzeit-Überlebensdaten. Die Daten wurden auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin präsentiert. Die Studie wurde bereits Anfang 2002 abgeschlossen.
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Die Patienten, die mit dem Antikörper behandelt wurden, wiesen eine mediane Überlebenszeit von 16 Monaten, eine 2-Jahres-Überlebensrate von 39% sowie eine 2,5-Jahres-Überlebensrate von 33% auf. Vergleichbare Nierenkrebs-Patientenkollektive, die mit anderen systemischen Therapien behandelt wurden, weisen eine mediane Überlebenszeit von 10 Monaten, eine 2-Jahres-Überlebensrate von 16% sowie eine 2,5-Jahres-Überlebensrate von 10% auf.
In der europaweit durchgeführten, multizentrischen Studie wurden 36 Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom (Stadium 4) mit wöchentlichen Infusionen von 50 mg Rencarex® 12 Wochen lang behandelt. Bei Patienten, die nach 12 Wochen Behandlung ein Ansprechen auf die Therapie zeigten, wurde die Behandlung für 8 Wochen fortgesetzt. Rencarex® zeigte in der Studie eine hohe Sicherheit und Verträglichkeit. Ein klinischer Nutzen (definiert als objektives Tumoransprechen auf die Therapie oder als Stabilisierung der zuvor progredienten Erkrankung für mindestens 6 Monate) konnte bei 25% der 32 auswertbaren Patienten beobachtet werden.

Quelle: Krebskongress Berlin 2004; Wilex AG


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