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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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26. Juni 2017

Web-basiertes Symptom-Monitoring bringt Überlebensvorteil für ambulante Chemotherapie-Patienten

Ein Web-basiertes Tool, mit dem ambulante Chemotherapie-Patienten ihre Symptome wöchentlich ihren betreuenden Pfleger/Pflegerinnen berichten können, wirkt sich lebensverlängernd aus. Im Vergleich zur herkömmlichen Versorgung lebten Patienten mit einer metastasierten Tumorerkrankung, die dieses Tool nutzten, 5 Monate länger als Patienten der Vergleichsgruppe, denen dieses Tool nicht zur Verfügung stand.
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Für die randomisierte Studie wurden 766 Patienten mit metastasierten soliden Tumoren zwischen 2007 und 2011 am Memorial Sloan Kettering Cancer Center eingeschlossen. Die Interventionsgruppe erhielt ein Tablet und berichtete darüber wöchentlich über die 12 häufigsten Symptome, die unter einer Chemotherapie auftreten, z.B. Appetitverlust, Schwierigkeiten beim Atmen, Fatigue, Hitzewallungen, Übelkeit und Schmerz. Wie ausgeprägt die Symptome sind, konnten sie auf einer 5-Punkte-Skala angeben. Die Onkologen prüften den Symptombericht während der Visiten und das Pflegepersonal erhielt einen E-Mail-Alarm, falls die Symptome sehr schwer waren oder sich verschlechterten. Patienten in der Vergleichsgruppe diskutierten ihre Symptome mit den Onkologen während der regelmäßigen Visiten. Das Gesamtüberleben wurde nach einem medianen Follow-up von 7 Jahren im Juni 2016 evaluiert, nachdem 517 von 766 Patienten (67%) gestorben waren. Das mediane Gesamtüberleben lag in der Interventionsgruppe bei 31,2 Monaten und in der Vergleichsgruppe bei 26 Monaten. Den Überlebensvorteil von 5,2 Monaten führten die Studienautoren darauf zurück, dass wegen der regelmäßigen Symptomberichte und E-Mail-Alarms das medizinische Pflegepersonal und die behandelnden Ärzte früher auf die Symptome der Patienten reagieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen konnten.
(red.)
ASCO 2017, LBA2
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