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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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01. August 2013

Head-to-head-Studie verglich Cetuximab und Bevacizumab bei Patienten mit mCRC

Die Ergebnisse der Studie FIRE-3, die im Rahmen einer Pressekonferenz von Dr. Dominik Modest, München, vorgestellt wurden, zeigten, dass Cetuximab im direkten Vergleich mit Bevacizumab zu einem um fast 4 Monate verlängerten Gesamtüberleben von Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) mit KRAS-Wildtyp führte. Im Ansprechen - dem primären Endpunkt der Studie - und dem progressionsfreien Überleben zeigte sich allerdings kein Unterschied zwischen den beiden Behandlungsarmen.

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In dieser ersten Head-to-head-Studie zum direkten Vergleich der beiden Antikörper wurden 592 Patienten mit mCRC und KRAS-Wildtyp eingeschlossen. Die Patienten wurden entweder zu einer Behandlung mit FOLFIRI und Cetuximab (n=297) oder mit FOLFIRI und Bevacizumab (n=295) randomisiert. Als primärer Endpunkt wurde die Gesamtansprechrate (ORR) gewählt, sekundäre Endpunkte waren u.a. progressionsfreies und Gesamtüberleben (PFS und OS). Die ORR war mit 62% im Cetuximab-Arm bzw. 58% im Bevacizumab-Arm vergleichbar (Odds ratio=1,18; p=0,183). Betrachtet man nur die „assessable patients“, also nur die Patienten, die mindestens 3 Zyklen Chemotherapie erhalten haben und deren Ansprechen aufgrund stattgehabter Bildgebung auch tatsächlich ausgewertet werden konnte, zeigte sich ein signifikanter Vorteil in der Ansprechrate für die Cetuximab-Gruppe (72,2% vs. 63,1%, Odds ratio=1,52; p=0,017). Das PFS war mit 10,0 Monaten im Cetuximab-Arm und 10,3 Monaten im Bevacizumab-Arm kaum verschieden (HR=1,06; p=0,547). Die Patienten, die mit Cetuximab behandelt wurden, profitierten von einem 3,7 Monate verlängerten OS. Dieses lag bei 28,7 vs. 25,0 Monaten (HR=0,77; p=0,017) im Bevacizumab-Arm, was einer Reduktion des Mortalitätsrisikos um 23% entspricht. Als Nebenwirkungen traten die für beide Antikörper typischen unerwünschten Ereignisse auf, die jeweils gut gehandhabt werden konnten.

"Die FIRE-3-Studie hat zwar ihren primären Endpunkt nicht erreicht, einem signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben muss aber dennoch Beachtung geschenkt werden", so das Fazit von Prof. Dr. Volker Heinemann, München, dem Leiter der Studie.

sk

Pressekonferenz "Neue Daten vom ASCO - Erbitux® in der Therapie des metastasierten Kolorektalkarzinoms", 14.06.2013, München; Veranstalter: Merck

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