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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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13. Oktober 2015

Zielgerichtete Therapie bei verschiedenen Tumorentitäten

Anhand von Mutationen und Gensignaturen können heute sehr viele Tumoren klassifiziert und damit in vielen Fällen bereits frühzeitig einer zielgerichteten Therapie zugeführt werden. Beim malignen Melanom hat diese bekanntlich zu einem entscheidenden Durchbruch geführt. Auf dem diesjährigen Hautkrebskongress der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) waren auch diesmal die zielgerichtete Therapie und die Immuntherapie des fortgeschrittenen Melanoms wieder ein zentrales Thema.

Über die Fortschritte bei der molekularen Typisierung und Graduierung des kolorektalen Karzinoms berichten die Pathologen J. Neumann und T. Kirchner aus München. Wie beim Melanom ist die BRAF-Mutation von Bedeutung, die bei Mikrosatellitenstabilität mit einer sehr schlechten Prognose assoziiert ist.

Eine nicht-invasive diagnostische Technik, die in den letzten Jahren für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, die „Liquid Biopsy“, stellt S. Stintzing, Großhadern, in einem Interview vor. Wegen hoher Übereinstimmungen beim Vorliegen von Mutationen in der zirkulierenden Tumor-DNA sowie im Primärtumor, kann dieses System in Zukunft bald in der Praxis beim kolorektalen Karzinom eingesetzt werden und auch beim Lungenkarzinom verspricht man sich große Vorteile.

Gleichzeitig liegt in dieser Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE die Betonung auf den multimodalen Therapien und der Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit, die immer wichtiger wird. Dies gilt über alle Tumorentitäten hinweg, wie auch der Artikel der Münchener Radiologen M. Li, F. Roeder und C. Belka verdeutlicht.

Die Zusammenfassung des interdisziplinären Expertengespräches zu Diagnostik und Therapie des Multiplen Myeloms (MM) zeigt u.a., wie die neuen diagnostischen Kriterien der International Myeloma Working Group (IMWG) das Vorgehen beim MM nachhaltig verändern. Der Kreis schließt sich mit einer Übersicht von A. Burchert, Marburg, zur Stammzellpersistenz bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML) unter zielgerichteter Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI). Es gibt erste Evidenz dafür, dass die Kombination eines TKIs mit Interferon CML-Stammzellen eliminiert und dies zur Heilung der CML beitragen kann.

Anregungen zum Umgang mit den klinisch relevanten unerwünschten Ereignissen molekularer Substanzen gibt der Artikel von V. Grünwald von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Das Team von JOURNAL ONKOLOGIE wünscht Ihnen eine interessante Lektüre – und hat noch ein Anliegen in eigener Sache: Vor kurzem haben wir unser Online-Portal www.journalonko.de für Sie modernisiert. Sie finden nun neben den tagesaktuellen Nachrichten aus Forschung und Gesundheitspolitik und der Printversion als e-Journal, auch einen umfangreichen Kongresskalender, Videos mit Experten zu den wichtigsten aktuellen Debatten der Onkologie, unser Online-CME-Angebot und vieles mehr.


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