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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
12.11.2014
Ausgabe:
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Editorial
 
News
Pankreaskarzinom: Standards und neue Perspektiven

Das Pankreaskarzinom ist zur Zeit die vierthäufigste krebsbedingte Mortalitätsursache in Europa und der einzige unter den häufigen Tumoren mit steigender Mortalitätsrate bei Männern und Frauen. Wird dieser Trend nicht gebrochen, so wird es bis 2020 auf Platz 2 der krebsbedingten Mortalitätsursachen vorgerückt sein (1). Bis 1997 standen nur 5-FU oder Gemcitabin für die Behandlung des fortgeschrittenen Pankreaskarzinom zur Verfügung. Heute gilt die Kombination aus nab-Paclitaxel und Gemcitabin als Therapiestandard. Die Kombination erzielt gegenüber Gemcitabin allein einen signifikanten Überlebenszeitgewinn und ermöglicht einen breiten klinischen Einsatz. In zahlreichen neuen Studien mit innovativen Ansätzen ist diese Kombination der Chemotherapie-Backbone.

DGU 2014: State-of-the-Art beim mRCC: In der Zweitlinie effektiv weiterbehandeln

"Das metastasierte Nierenzellkarzinom (mRCC) ist ein sehr spannendes Gebiet, weil sich in den letzten Jahren sehr viel getan hat, womit wir unseren Patienten helfen können. Das betrifft nicht nur die Erstlinientherapie, sondern auch weiterführende Therapien", eröffnete Frau Prof. Dr. Manuela Schmidinger, Wien, ihren Vortrag. Der Therapieerfolg beim mRCC hängt viel von der Erfahrung des behandelnden Arztes ab, denn neben dem gewählten Zeitpunkt des Therapiebeginns ist die Auswahl der Erst- und Zweitlinie ebenso entscheidend wie die Dosis und das Nebenwirkungsmanagement. Darunter fällt bei Sunitinib die Hypertonie, die trotz der unerwünschten Wirkung als guter Biomarker für das Ansprechen auf die Therapie herangezogen werden sollte.

mCRPC: Chemotherapie - ein Auslaufmodell?

Mit den Worten "Die Therapie des Prostatakarzinoms ist immer komplexer geworden",  eröffnete Prof. Dr. Peter Albers, Düsseldorf, das Symposium*. Pro Jahr werden in Deutschland circa 10.000 Patienten mit einem metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) erwartet. "Wir haben kaum eine Möglichkeit dies aufzuhalten aber wir haben die Möglichkeit das Leben zu verlängern, mit einer intelligenten Kombination mehrerer Medikamente und einem optimalen Nebenwirkungsmanagement." Dazu stellte Prof. Albers aktuelle Daten aus der Phase-III-Studie E3805 CHAARTED vor (1), in der gezeigt werden konnte, dass eine zusätzliche Gabe von Docetaxel zur Androgendeprivationstherapie (ADT)  das Gesamtüberleben (OS) bei Männern mit hormonsensitivem metastasierten Prostatakarzinom um deutlich mehr als ein Jahr verlängern kann.

 
Titelthema
Chirurgische Therapie des Magenkarzinoms

Die chirurgische Resektion stellt die einzige Möglichkeit zur kurativen Behandlung und damit die Standardtherapie für alle potentiell resektablen Magenkarzinome dar. Natürlich muss bis zur operativen Behandlung eine Reihe - mittlerweile standardisierter - diagnostischer Prozeduren erfolgen. Hierzu zählen die radiologischen sowie endoskopischen Verfahren. Im heutigen Zeitalter ist der Alleingang des Chirurgen undenkbar, die Krankheitsbilder werden in einer gemeinsamen Tumorkonferenz diskutiert. Frühkarzinome können heutzutage sehr gut durch den versierten interventionellen Endoskopiker sicher diagnostiziert und reseziert werden. Befinden wir uns jedoch in einer R1- oder pT1sm Situation, muss der Befund interdisziplinär erneut besprochen werden. Das weitere Verfahren, u.a. Lymphadenektomie, sollte dann durch einen erfahrenen Chirurgen in Abwägung von Risiko und Nutzen erfolgen. Da bei 85% der Patienten bereits bei Diagnose Magenkarzinom ein Gewichtsverlust vorliegt, sollte auch die Ernährungsmedizin frühzeitig mit involviert werden. Dieses ist für die folgende Chirurgie, auch im metastasierten Stadium, essentiell in der Behandlung des Magenkarzinoms. Entscheidend ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Onkologen, Chirurgen, Ernährungsmedizinern und Strahlentherapeuten, um eine optimale Therapie und sehr gute chirurgische Ergebnisse zu erreichen. Der interdisziplinäre Gedanke und Standpunkt steht am Anfang einer jeden chirurgischen Therapie.

Molekular zielgerichtete Therapie und Ausblick auf zukünftige Therapiestrategien

Beim metastasierten Magenkarzinom sind in den letzten Jahren verschiedene molekulare Substanzen mit oder ohne Chemotherapie gescheitert. Dazu gehören Bevacizumab, Cetuximab, Panitumumab, Everolimus und Lapatinib. Bislang hat lediglich Trastuzumab eine Zulassung für metastasierte, Her2/neu-positive Tumoren erlangt und stellt hier die Standardtherapie dar. Ein positives Votum für die Mono- und Kombinationstherapie mit dem VEGF-Rezeptor-2 Antikörper Ramucirumab in der Zweitlinientherapie wurde am 26. September 2014 erteilt. Molekulare Zielstrukturen, die derzeit in unterschiedlichen Phase-II- und -III-Studien evaluiert werden, sind der epidermale Wachstumsfaktor (EGFR) mit den Subtypen ERBB-1, ERBB-2 (Her2/neu), ERBB-3 und ERBB-4, der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF) und seine Rezeptoren (VEGFR), das mammalian target of Rapamycin (mTOR) sowie Antikörper gegen den Tyrosinkinase-Rezeptor c-Met.

Update Magenkarzinom 2014 - Multidisziplinäre Therapie

Das Magenkarzinom ist die vierthäufigste Krebserkrankung weltweit und die zweithäufigste tumorbedingte Todesursache. Die meisten Karzinome werden im lokal fortgeschrittenen oder im metastasierten Stadium diagnostiziert. Die Diagnose von Frühkarzinomen ist aufgrund der Symptomarmut selten. Beim auf die Mukosa begrenzten Karzinom kann bei Einhaltung spezifischer Kriterien eine endoskopische Resektion erfolgen. In weiter fortgeschrittenen lokalisierten Stadien ist die chirurgische Resektion die einzige kurative Behandlungsmethode. Sie soll an erfahrenen Zentren durchgeführt werden und dort eine auf die D2-Lymphknoten erweiterte subtotale oder totale Gastrektomie beinhalten. Die chirurgische Therapie bei den lokal fortgeschrittenen Stadien (cT3 und resektabel cT4) wird durch eine perioperative Chemotherapie ergänzt. Bei Vorliegen von Fernmetastasen sind die Behandlungsziele in der Regel palliativ. Eine Chemotherapie kann das Überleben verlängern, die Symptomkontrolle verbessern und die Lebensqualität stabilisieren. Kombinationen auf der Basis eines Platins und Fluoropyrimidins sind in der ersten Behandlungslinie Standard. Etwa 16% der Magenkarzinome sind HER2-positiv. Bei diesen Tumoren führt der monoklonale Antikörper Trastuzumab in Kombination mit Chemotherapie zu einer Verlängerung des Überlebens. In der zweiten Behandlungslinie erweisen sich Monotherapien mit Irinotecan, Docetaxel, Paclitaxel oder Ramucirumab als effektiv. Nach neuesten Daten bringt die Kombination des anti-VEGFR2-gerichteten Antikörpers Ramucirumab mit Paclitaxel eine weitere Überlebensverlängerung in der zweiten Behandlungslinie.

 
Serie
 
Fortbildung
Deskriptive Analyse des Versorgungsalltags in Deutschland

Das Skelett ist die häufigste Lokalisation von Metastasen. Die Knochenabsiedelungen können nicht nur schmerzhaft sein, sondern führen häufig zu skelettbezogenen Komplikationen (skeletal related events, SREs) wie z.B. Frakturen. Beides bedeutet für die Betroffenen eine starke Einschränkung der Lebensqualität. Neben lokalen Maßnahmen wie Operation und Strahlentherapie stehen zur Behandlung systemische Chemo- und Hormontherapien sowie osteoprotektive Substanzen wie Bisphosphonate und der RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab zur Verfügung. Nationale (1, 2, u.a.) und internationale Leitlinien (3-6) empfehlen, bei Patienten mit Knochenmetastasen diese osteoprotektiven Substanzen einzusetzen. Zur Verbesserung der existierenden Datenbasis zum Management von Knochenmetastasen und skelettbezogenen Komplikationen wurde 2011 (7) und erneut im April 2013 eine zweitägige Online-Umfrage durchgeführt, die den Versorgungsalltag in Deutschland abbilden sollte.

 
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