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JOURNAL ONKOLOGIE
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Erschienen am:
01.07.2006
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Titelthema
Die Endoskopisch Extraperitoneale Radikale Prostatovesikulektomie (EERPE) – Erfahrungen nach 400 Eingriffen
In Deutschland werden derzeit jährlich etwa 31.500 Prostatakarzinome diagnostiziert. So ist die Prostata inzwischen die häufigste Lokalisation bösartiger Neubildungen beim Mann und hat das Bronchialkarzinom als häufigsten Tumor beim Mann abgelöst. Mit jährlich 12.000 Todesfällen ist das Prostatakarzinom nach dem Lungenkrebs in der Bundesrepublik Deutschland die zweithäufigste Krebstodesursache des Mannes (1). Die operative Therapie der Wahl bei einem lokal begrenzten Prostatakarzinom ist die radikale Prostatovesikulektomie. In den letzten Jahren konnte neben anderen laparoskopischen, sog. minimalinvasiven Operationstechniken, auch die laparoskopische radikale Prostatektomie etabliert werden. Nachteil dieser LRPE ist der transperitoneale Zugang zu der extraperitoneal liegenden Prostata und damit möglichen intraperitonealen Komplikationen. Die endoskopisch extraperitoneale radikale Prostatektomie (EERPE) stellt eine Kombination der Vorteile der Laparoskopie und der klassischen retropubischen Prostatektomie dar.
Zielsetzung adjuvanter Therapiemaßnahmen beim Prostatakarzinom
Die effektive Auslöschung residueller Mikrometastasen nach radikaler Tumorchirurgie mit dem Ziel der Überlebensverlängerung stellt die primäre Zielsetzung jeglicher adjuvanter Therapiemaßnahmen lokal fortgeschrittener Malignome dar. Sekundäre Behandlungsziele können die Verlängerung des progressionsfreien sowie des symptomfreien Überlebens darstellen. Die klinische Effektivität adjuvanter Therapieoptionen beim Prostatakarzinom (PCA) muss sich nicht nur an diesen Definitionen orientieren, zudem muss der natürliche Krankheitsverlauf einer PSA-Progression nach lokalen Therapiemaßnahmen mit kurativer Intention berücksichtigt werden. Pound et al. untersuchten in diesem Zusammenhang den Verlauf von 315 Patienten mit PSA-Progression nach radikaler Prostatektomie (RP). Das mittlere Zeitintervall bis zum Nachweis von Metastasen lag bei 8 Jahren mit einer 5-Jahres-Metastasenfreiheitsrate von 63%. Die mittlere Zeit vom Metastasennachweis bis zum tumorbedingten Tod wurde mit ca. 5 Jahren angegeben, so dass die mittlere Überlebenszeit nach PSA Progress ohne adjuvante Therapiemaßnahmen bei ca. 13 Jahren liegt.
Prostatakarzinom und Nahrungsergänzung – Ja oder nein?
Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes und hat die Inzidenz des Bronchialkarzinoms deutlich überholt. Es stellt weiterhin die häufigste Krebstodesursache des älteren Mannes (> 60 Jahre) dar. Aufgrund der demographischen Entwicklung (höhere Lebenserwartung) und der verfeinerten Entdeckungsmethoden (PSA) wird die Bedeutung des Prostatakarzinoms in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Nachweisbar ist ein jährlicher Inzidenzanstieg von ca. 3%, der jedoch zum großen Teil durch eine verbesserte Diagnostik (PSA) und Aufklärung herrührt. Nach mehreren großangelegten Untersuchungen im Rahmen von Sektionen haben über 25% aller Männer in höheren Altersklassen (> 65 Jahre) ein ruhendes Karzinom, das jederzeit in einen wachsenden bösartigen Tumor übergehen kann. Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines Prostatakrebses ist das Alter.
 
Kongressbericht
 
Pharmabericht
Krebs im Alter – eine wachsende Herausforderung
Studienkonzepte und Therapieoptionen für ältere Tumorpatienten
Über die Hälfte aller Tumorpatienten ist über 65 Jahre alt. Dies wurde in der Vergangenheit bei der Planung klinischer Studien zu wenig berücksichtigt, so dass evidenzbasierte Daten zu Diag-nose und Therapie älterer Krebspatienten weitgehend fehlen. Daher sind klinische Studien not-wendig, die speziell für ältere Tumorpatienten konzipiert sind und die Grundlage für eine rationale Therapieentscheidung schaffen. Eine wichtige klinische Rolle in der Therapie ältere Krebspatienten nimmt die Substanz Bendamustin ein: Klinische Studien bestätigen für Bendamustin bei hämatologischen Neoplasien, aber auch einigen soliden Tumoren eine hohe Effektivität, die mit einer guten Verträglichkeit gerade auch bei älteren Patienten einhergeht. Bendamustin eröffnet damit neue Therapieoptionen, von denen ältere und komorbide Patienten profitieren können.
Folgen der Malnutrition unterschätzt: Frühe parenterale Ernährung erhöht bei Krebskranken Lebensqualität und Therapieresponse
Mangelernährung ist die häufigste Nebendiagnose bei Patienten mit Tumorerkrankungen: Über 60% entwickeln sie im Verlauf der Erkrankung. Rund ein Viertel aller Todesfälle lassen sich sogar ursächlich auf Malnutrition zurückführen. Dabei kann die frühzeitige Diagnose und Therapie der Mangelernährung sowohl Lebensqualität und Lebenszeit als auch die Therapieresponse deutlich verbessern. Ernährungsphysiologisch sind Fettemulsionen, die hauptsächlich Olivenöl enthalten, besonders wertvoll. Durch den hohen Gehalt an Ölsäure, einer einfach ungesättigten Fettsäure, ist die Emulsion sehr stabil gegen den Angriff freier Radikale und wirkt immunneutral. Außerdem wird eine hemmende Wirkung von Olivenöl/Ölsäure auf das Tumorwachstum und eine Verringerung der Metastasenbildung diskutiert. Mit OliClinomel® steht nun die erste Standardmischung zur parenteralen Ernährung auf Olivenölbasis zur Verfügung, welche auch für die heimparenterale Ernährung geeignet ist. In Anbetracht dieser guten Therapiemöglichkeiten ist es unverständlich, dass nur 5% der zu versorgenden Patienten wirklich eine notwendige Ernährungstherapie erhalten. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden – darin waren sich die Experten auf dem 26. deutschen Krebskongress einig.
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