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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
01. Mai 2004

Zielsetzung adjuvanter Therapiemaßnahmen beim Prostatakarzinom

Axel Heidenreich, Klinik und Poliklinik für Urologie, Medizinische Einrichtungen der Universität zu Köln
Die effektive Auslöschung residueller Mikrometastasen nach radikaler Tumorchirurgie mit dem Ziel der Überlebensverlängerung stellt die primäre Zielsetzung jeglicher adjuvanter Therapiemaßnahmen lokal fortgeschrittener Malignome dar. Sekundäre Behandlungsziele können die Verlängerung des progressionsfreien sowie des symptomfreien Überlebens darstellen. Die klinische Effektivität adjuvanter Therapieoptionen beim Prostatakarzinom (PCA) muss sich nicht nur an diesen Definitionen orientieren, zudem muss der natürliche Krankheitsverlauf einer PSA-Progression nach lokalen Therapiemaßnahmen mit kurativer Intention berücksichtigt werden. Pound et al. untersuchten in diesem Zusammenhang den Verlauf von 315 Patienten mit PSA-Progression nach radikaler Prostatektomie (RP). Das mittlere Zeitintervall bis zum Nachweis von Metastasen lag bei 8 Jahren mit einer 5-Jahres-Metastasenfreiheitsrate von 63%. Die mittlere Zeit vom Metastasennachweis bis zum tumorbedingten Tod wurde mit ca. 5 Jahren angegeben, so dass die mittlere Überlebenszeit nach PSA Progress ohne adjuvante Therapiemaßnahmen bei ca. 13 Jahren liegt.

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