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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
01. Mai 2004

Folgen der Malnutrition unterschätzt: Frühe parenterale Ernährung erhöht bei Krebskranken Lebensqualität und Therapieresponse

Mangelernährung ist die häufigste Nebendiagnose bei Patienten mit Tumorerkrankungen: Über 60% entwickeln sie im Verlauf der Erkrankung. Rund ein Viertel aller Todesfälle lassen sich sogar ursächlich auf Malnutrition zurückführen. Dabei kann die frühzeitige Diagnose und Therapie der Mangelernährung sowohl Lebensqualität und Lebenszeit als auch die Therapieresponse deutlich verbessern. Ernährungsphysiologisch sind Fettemulsionen, die hauptsächlich Olivenöl enthalten, besonders wertvoll. Durch den hohen Gehalt an Ölsäure, einer einfach ungesättigten Fettsäure, ist die Emulsion sehr stabil gegen den Angriff freier Radikale und wirkt immunneutral. Außerdem wird eine hemmende Wirkung von Olivenöl/Ölsäure auf das Tumorwachstum und eine Verringerung der Metastasenbildung diskutiert. Mit OliClinomel® steht nun die erste Standardmischung zur parenteralen Ernährung auf Olivenölbasis zur Verfügung, welche auch für die heimparenterale Ernährung geeignet ist. In Anbetracht dieser guten Therapiemöglichkeiten ist es unverständlich, dass nur 5% der zu versorgenden Patienten wirklich eine notwendige Ernährungstherapie erhalten. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden – darin waren sich die Experten auf dem 26. deutschen Krebskongress einig.

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