Montag, 14. Juni 2021
Navigation öffnen
Medizin
02. Oktober 2017
Seite 1/2

Magenkarzinom: Anhaltendes Ansprechen unter Pembrolizumab in verschiedenen Therapielinien

Anfang September wurden aktualisierte Daten aus allen drei Kohorten der zulassungsrelevanten* Phase-II-Studie KEYNOTE-059 präsentiert. In dieser Studie wird der PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitor Pembrolizumab bei Patienten mit fortgeschrittenem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs untersucht. Die vorgestellten Ergebnisse umfassten auch neue Daten zu nicht vorbehandelten Patienten. Insgesamt zeigten die Ergebnisse eine Antitumoraktivität sowie ein anhaltendes Ansprechen unter Pembrolizumab in verschiedenen Therapielinien, mit höheren Ansprechraten bei Patienten mit positiver Tumor-PD-L1-Expression (CPS* ≥1):
- Kohorte 1 – Bei stark vorbehandelten Patienten zeigte Pembrolizumab als Monotherapie eine Gesamtansprechrate (Overall Response Rate, ORR) von 12% (95%-KI: 8-17) bzw. 16% (95%-KI: 11-23) bei Betrachtung aller bzw. nur denjenigen Patienten mit PD-L1-positiven Tumoren.
- Kohorte 2 – Bei nicht vorbehandelten Patienten zeigte Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie eine ORR von 60% (95%-KI: 39-79) bzw. 69% (95%-KI: 41-89) bei allen bzw. nur denjenigen Patienten mit PD-L1-positiven Tumoren.
- Kohorte 3 – Bei nicht vorbehandelten Patienten mit PD-L1-positiven Tumoren zeigte die Pembrolizumab-Monotherapie eine ORR von 26% (95%-KI: 12-45).
Diese Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2017 in Madrid, Spanien vorgestellt (Abstract #LBA28_PR).

Sie haben eine Seite aufgerufen, die Informationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel enthält. Nach dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) dürfen diese Informationen nur medizinischen Fachkreisen zugänglich gemacht werden.

Um das gesamte Angebot unserer Plattform nutzen zu können, müssen Sie sich mit Ihren Benutzerdaten einloggen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kombination von Wirkstoffen könnte Heilungschancen bei Eierstockkrebs verbessern
Kombination+von+Wirkstoffen+k%C3%B6nnte+Heilungschancen+bei+Eierstockkrebs+verbessern
© Uniklinikum Dresden/Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Innovative zielgerichtete Wirkstoffe, so genannte PARP-Inhibitoren, können die Prognose bei Eierstockkrebs deutlich verbessern. Dies gilt vor allem für Patientinnen, deren Tumoren bestimmte genetische Voraussetzungen aufweisen. Ein Forscherteam unter Leitung von WissenschaftlerInnen der Hochschulmedizin Dresden und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) konnte nun in Laborexperimenten zeigen, dass die...

Mit neuer Website „psyche-hilft-koerper.de“ finden Krebspatienten schnell und einfach psychoonkologische Hilfe
Mit+neuer+Website+%E2%80%9Epsyche-hilft-koerper.de%E2%80%9C+finden+Krebspatienten+schnell+und+einfach+psychoonkologische+Hilfe
© www.psyche-hilft-koerper.de

Die Website „psyche-hilft-koerper.de“ ermöglicht es, über eine Postleitzahl-Suche Psychoonkologen in der Region, in der man lebt, zu finden. Eine psychoonkologische Betreuung unterstützt Patienten u. a. dabei, ihre Krebserkrankung zu verarbeiten, das seelische Befinden zu verbessern sowie körperliche Ressourcen zu stärken (1). Novartis Oncology hat sich nicht nur der Entwicklung innovativer Arzneimittel...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Magenkarzinom: Anhaltendes Ansprechen unter Pembrolizumab in verschiedenen Therapielinien"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.