Mittwoch, 25. November 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Vargatef
Vargatef
Medizin

09. April 2020 Ethische Verantwortung in der modernen Krebsmedizin

Weiterentwicklungen und Fortschritte in der modernen Krebsmedizin bei knappen Ressourcen im Gesundheitswesen führen zu neuen Herausforderungen für die ethische Verantwortung in der Onkologie. Dies betrifft schwierige Entscheidungssituationen im Versorgungsalltag, aber auch ethische Aspekte der onkologischen Wissensvermittlung im Zuge des Aufklärungsprozesses durch den Arzt oder durch mediale Berichterstattung.
Mit dem Ziel, ethische Herausforderungen der modernen Krebsmedizin wissenschaftlich zu untersuchen, zu definieren und Lösungskonzepte zu entwickeln, hat die Deutsche Krebshilfe die Einrichtung eines Förderungsschwerpunktprogrammes „Ethische Verantwortung in der modernen Krebsmedizin“ beschlossen. Das Programm ist mit 3,5 Mio. Euro budgetiert.

Das Förderungsschwerpunktprogramm richtet sich in einem interdisziplinären Ansatz an alle mit diesen Fragestellungen befassten Professionen einschließlich der Ethik, der Philosophie, der Theologie, der Soziologie, den Medienwissenschaften, der Medizin sowie den Naturwissenschaften und umfasst folgende Themenkomplexe:
  1. Ethisch verantwortete Wissensvermittlung (durch Medien/Wissenschaft/therapeutisches Team)
  2. Ethische Verantwortung für Therapieentscheidungen im klinischen Alltag in Grenzfällen
  3. Ökonomischer Einfluss auf Therapieentscheidungen

Das Antrags-/Begutachtungsverfahren ist 3-stufig: Absichtserklärungen sind bis zum 15.05.2020, 13.00 Uhr einzureichen. Kurzanträge müssen der Deutschen Krebshilfe spätestens am 15.07.2020, 13.00 Uhr vorliegen. Bei positiver Vorbegutachtung sind ausgearbeitete Anträge einzureichen. Die Frist für die ausgearbeiteten Anträge wird noch bekannt gegeben – bitte erkundigen Sie sich online. Die fristgerechte Vorlage einer Absichtserklärung ist Voraussetzung für die Einreichung eines Kurzantrages.

Weitere Informationen: https://www.krebshilfe.de/forschen/foerderung/ausschreibungen/

Quelle: Deutsche Krebshilfe


Anzeige:
Kyprolis

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Ethische Verantwortung in der modernen Krebsmedizin"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab