Sonntag, 29. November 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Myelofibrose
Myelofibrose
 
Medizin

07. August 2017
Seite 1/2
Erfolge und Herausforderungen der Leukämiebehandlung mit CAR-T-Zellen

Die Behandlung von Leukämien und Lymphomen mit körpereigenen, genetisch veränderten Immunzellen des Patienten (CAR-T-Zellen) hat eindrucksvolle Erfolge in klinischen Prüfungen erzielt, insbesondere in der Behandlung maligner B-Zellerkrankungen. Teilweise traten aber auch schwere, in Einzelfällen tödliche Nebenwirkungen auf. Eine detaillierte Zusammenstellung der bisher publizierten Ergebnisse sowie eine Diskussion der Gründe, warum weniger als 10% der klinischen Prüfungen in Europa durchgeführt werden, haben Wissenschaftler unter Federführung von Experten des Paul-Ehrlich-Instituts jetzt veröffentlicht (1).
Anzeige:
Avastin MammaCA BC
Avastin MammaCA BC
 
Für viele Jahrzehnte bestand die Krebstherapie im Wesentlichen aus Chirurgie, Chemo- und Strahlentherapie sowie Blutstammzelltransplantation. Eine der neuen und sehr vielversprechenden Therapiekonzepte ist die zielgerichtete Stimulation des Immunsystems der Krebspatienten, die das Immunsystem in die Lage versetzt, die Tumorzellen zu erkennen und abzutöten.

Bei dieser adoptiven Immuntherapie werden dem Patienten T-Zellen entnommen und genetisch verändert, sodass sie einen krebszellspezifischen Antigenrezeptor auf ihrer Oberfläche bilden. Diese CAR-T-Zellen werden dem Patienten danach wieder rückinfundiert. Durch Erkennung eines spezifischen Oberflächenantigens auf den Krebszellen werden die CAR-T-Zellen zur Vermehrung angeregt und töten die Krebszellen ab.
 
Vorherige Seite

Anzeige:
Piqray

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Erfolge und Herausforderungen der Leukämiebehandlung mit CAR-T-Zellen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab