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Medizin

02. Dezember 2018 DLBCL: CART-T-Zell-Therapie auch bei Hochrisiko-Patienten wirksam

Die CAR-T-Zell-Therapie Axicabtagen Ciloleucel ist für die Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem/refraktärem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) bzw. mediastinalen B-Zell-Lymphom (PMBCL) mit ≥ 2 systemischen Vorbehandlungen zugelassen. Die objektive Ansprechrate (ORR) in der Studie ZUMA-1 lag insgesamt bei 82%, eine komplette Remission (CR) wiesen 58% auf. Bei Patienten, die auf ≥ 2 aufeinanderfolgende vorherige Therapielinien nicht angesprochen hatten, betrug die CR-Rate 53%, bei Patienten, die innerhalb von 12 Monaten nach autoSCT refraktär wurden, 72%.
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Bei Patienten mit hochgradigem B-Zell-Lymphom (HGBCL) und mit B-Zell-Lymphomen mit einer MYC- und BCL2-Proteinexpression ≥ 40% bzw. ≥ 50% (Doppelexprimierer) betrug die ORR 89%, die CR-Rate lag bei 68%. Bei insgesamt 42% hielt das Ansprechen bei einem medianen Follow-up von 15,4 Monaten noch an, in der Hochrisiko-Population bei 49%. Die Wirksamkeit erwies sich somit in der Hochrisiko-Population als vergleichbar zur Gesamtpopulation.
 
Um den Zusammenhang zwischen einer B-Zell-Erholung und einem anhaltenden Ansprechen zu untersuchen, wurden B-Zelllevel über die Zeit analysiert. Bei 47% des Gesamtkollektivs konnten zu Beginn keine B-Zellen detektiert werden. Bei 54% der Patienten mit anhaltender Remission 12 Monate nach der Axicabtagen-Ciloleucel-Infusion waren B-Zellen detektierbar.

Etwa ein Drittel aller Patienten hatte ein Zytokinfreisetzungssyndrom/neurologische Nebenwirkungen (CRS/NE) vom Grad 0-1. Hochgradige CRS/NE wurden größtenteils mit Tocilizumab und Steroiden behandelt, intensive oder invasive Interventionen waren selten nötig.
 

Quelle: ASH 2018, #2967

Literatur:

https://ash.confex.com/ash/2018/webprogram/Paper111368.html


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