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Medizin
20. Juli 2015

Chimärer Antigenrezeptor erkennt ROR1 auf Krebszellen

T- Zellen wandern unablässig durch den Körper und suchen nach potenziellen Bedrohungen, wie etwa Krankheitserregern oder bösartig veränderten Körperzellen. Dafür sind sie mit speziellen Rezeptoren ausgerüstet. Erkennen die T-Zellen mit ihren Rezeptoren fremde Moleküle, greifen sie an. Hier setzen die Forscher aus Würzburg an: Dr. Michael Hudecek und seinem Team ist es gelungen, T-Zellen mit einem künstlichen Rezeptor auszustatten, dem sogenannten chimären Antigenrezeptor (CAR), der das Molekül ROR1 auf Krebszellen erkennt. ROR1 findet sich häufig bei Leukämien und Lymphomen, aber auch bei Brust-, Lungen- oder Nierenkrebs.

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