Mittwoch, 20. März 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

25. Oktober 2017 Projekt der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs gewürdigt

Herausragende Leistungen in der Pharmakologie und ehrenamtliches Engagement im Gesundheitswesen in Deutschland würdigte die deutsche Verlagsgesellschaft Springer Medizin Mitte Oktober in Berlin. Die Schirmherrin des Galenus-von-Pergamon-Preises ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof.Johanna Wanka. Stellvertretend für die Ministerin überreichte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Georg Schütte die Preise auf der Gala im AXICA, unweit des Brandenburger Tores.
Das bundesweit einzigartige Projekt JUNGES KREBSPORTAL der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs wurde mit dem 3. Platz des Springer Medizin CharityAwards 2017 ausgezeichnet. Der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. med. Mathias Freund, nahm den Preis entgegen und dankte nicht nur der Jury des Awards und Springer Medizin, sondern auch den jungen Betroffenen für die enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stiftung sowie den beratenden Fachärztinnen und Fachärzten für deren ehrenamtliches Engagement innerhalb des JUNGEN KREBSPORTALS.

Junge Menschen, die im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs erkrankt sind oder waren sowie an einem Rezidiv leiden, erhalten im JUNGEN KREBSPORTAL kostenlos kompetente Antworten auf ihre Fragen rund um den Alltag mit der schweren Erkrankung. Die Themenbereiche des JUNGEN KREBSPORTALS, das im November 2015 eröffnet wurde, werden kontinuierlich erweitert. Aktuell können sich die jungen Krebspatientinnen und -patienten Expertenberatung zu sozialrechtlichen Fragen, zu Veränderungen im Hormonhaushalt und zu Immundefekten in Folge der Krebserkrankung und –behandlung einholen. Ein seit April 2017 eingeführter Konsilzugang für Fachkräfte ermöglicht darüber hinaus auch Ärzten, Pflegepersonal oder Sozialarbeitern die Nutzung der Expertise der Beraterinnen und Berater und den fachlichen Austausch mit ihnen.

Mit den Plätzen 1 und 2 wurden die Arbeiten des Präventionsprojektes „Streetwork+“, das seit Anfang 2017 von der Off Road Kids Stiftung und der Bahn-BKK gemeinsam getragen wird, und der Münchner Studenteninitiative „AIAS – Studenten gegen Blutkrebs“ gewürdigt.

Quelle: Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs


Das könnte Sie auch interessieren

Diagnose Krebs: Wer hilft bei hoher psychischer Belastung?

Diagnose Krebs: Wer hilft bei hoher psychischer Belastung?
© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

„Sie haben Krebs“ – kaum ein Betroffener wird diesen Satz je vergessen. Von jetzt auf gleich gerät das Leben aus den Fugen. Fragen, Ängste, Traurigkeit, Wut – alles wirbelt durcheinander. Auch die Zeit der Behandlung bis hin zur Nachsorge bringt Belastungen mit sich, die Betroffene an ihre Grenzen bringen können. Nimmt die psychische Belastung überhand oder dauert sie lange an, kann psychotherapeutische Hilfe sinnvoll sein. Der...

Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschallverfahren mit kombinierten Bluttests

Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschallverfahren mit kombinierten Bluttests
© Sebastian Kaulitzki / fotolia.com

In Deutschland erkranken jährlich circa 9000 Menschen an Leberkrebs – und die Häufigkeit der Erkrankung nimmt deutlich zu. In den vergangenen 35 Jahren hat sich die Zahl der Neuerkrankungen verdoppelt. Ein gängiges Verfahren zur Diagnose dieser Erkrankung ist die Ultraschalluntersuchung: Mithilfe der modernen Sonografie lässt sich gutartiges Gewebe sehr exakt von bösartigem unterscheiden. Wenn die Ultraschalldiagnostik mit speziellen Bluttests kombiniert wird,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Projekt der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs gewürdigt"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.