Montag, 21. Januar 2019
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Supplements
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de



JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
31. August 2018

Emmy Noether-Nachwuchsgruppe erforscht die Entstehung von Krebs bei Kindern

Warum erkranken Kinder in den ersten Jahren ihres Lebens an Krebs? Wie erklärt sich dies, wenn sie keinen krebserregenden Substanzen ausgesetzt waren? Die neue Forschergruppe unter der Leitung von Dr. Anton Henssen von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie der Charité geht diesen Fragen nach. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möchten verstehen, wie bestimmte Mutationen im Erbgut zur Entstehung von bösartigen Tumoren im Kindesalter beitragen. Dafür entwickeln sie moderne Sequenziermethoden der DNA. Sie dienen dem Ablesen der exakten Abfolge der einzelnen Genombausteine. Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe erforscht die Ursachen der Entstehung von Tumoren bei Kindern. Sie wird für fünf Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 1,7 Millionen Euro gefördert.
Anzeige:
Fachinformation
 
„Mit diesen Methoden zur Identifizierung von Genomen sind wir in der Lage, Mutationen in Tumoren zu erkennen. Uns interessieren besonders die Mechanismen, die diese Mutationen in Tumoren entstehen lassen“, erklärt Dr. Henssen. Er und sein Team untersuchen sogenannte DNA-Transposasen – Enzyme, die wie Scheren die DNA zerstückeln können. Diese DNA-Scheren sind in kindlichen Tumoren aktiv und tragen zur Entstehung dieser bei. Daher werden die Forscher Tumoren von Kindern sequenzieren und diese Sequenzen auf Zeichen einer Aktivität der DNA-Transposasen hin untersuchen. „Zudem planen wir, die Effektivität von neuen Krebstherapien zu testen, um den Kindern schon in den nächsten Jahren bessere und stärker personalisierte Therapien anbieten zu können“, beschreibt der Kinderonkologe die Ziele seiner Emmy Noether-Nachwuchsgruppe.

Dr. Henssen forscht an der Charité und im Deutschen Krebskonsortium (DKTK). Er ist darüber hinaus BIH Charité Clinician Scientist. Dieses Programm vom Berlin Institute of Health (BIH) und von der Charité umfasst eine strukturierte Facharztausbildung und ermöglicht gleichzeitig Raum für klinische und grundlagenorientierte Forschung.
Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Anton Henssen
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 566 132
E-Mail: anton.henssen@charite.de
Quelle: Charité – Universitätsmedizin Berlin
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!

Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2018