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Medizin
20. April 2015

121. Internistenkongress: Markt für Biosimilars wächst trotz Vorbehalten der Ärzte

Experten schätzen, dass sich die Verordnungszahlen von biotechnologisch hergestellten Folgepräparaten, sogenannte Biosimilars, bis 2020 verzehnfachen werden. Doch bisher verordnen Ärzte sie eher selten. Denn bezüglich der tatsächlichen Wirksamkeit und Sicherheit dieser Produkte bestehen Bedenken. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) thematisierte dies  im Rahmen eines Symposiums ihrer korporativen Mitglieder auf dem 121. Internistenkongress.

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Wenn der Patentschutz von Medikamenten abläuft, können Ärzte neben den Originalpräparaten auch sogenannte Generika verordnen. Die Folgepräparate sind preisgünstig und enthalten den gleichen Wirkstoff wie das Originalpräparat. Biosimilars jedoch sind Kopien von Biologika, also biotechnologisch hergestellten Proteinen und Antikörpern. Sie sind nicht das Ergebnis chemischer Reaktionen. Daher der Name "similar" für "ähnlich" – aber nicht identisch. Ihre Produzenten sind lebende Bakterien oder Zellen in Bioreaktoren. Deshalb kann es Unterschiede in der Wirkung geben.
 
Experten schätzen, dass die Verordnungszahlen von Biosimilars sich bis 2020 verzehnfachen werden. Der Anteil am Biologika-Markt würde dann rund 5% betragen. Der weltweite Umsatz biologischer Arzneimittel könnte im Jahr 2020 einen Wert von etwa 250 Milliarden US-Dollar erreichen. Den aktuellen Kenntnisstand, rechtliche Aspekte, genauso wie Problemstellungen und Chancen, die durch Biosimilars entstehen, beleuchteten Experten auf dem 121. Internistenkongress.

Quelle: 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)


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